Wegweiser zum Friedhof Grunewald Forst
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Die Begräbnisstätte wurde Ende des 19. Jahrhunderts angelegt, um die am Havelufer angetriebenen Wasserleichen zu beerdigen. Viele dieser Toten hatten sich selbst entleibt. Und da Selbstmörder nicht auf regulären Friedhöfen beerdigt werden durften, fanden sie hier ihren letzten Ruheplatz. Die älteste Eintragung datiert vom Januar 1900. Die ältesten noch erhaltenen Gräber stammen allerdings aus der Zeit des ersten Weltkrieges, darunter viele von Soldaten, deren Identität nicht geklärt werden konnte. Daher auch der Beiname "Friedhof der Namenlosen".