Die c/o-Galerie in Berlin

Die c/o-Galerie in Berlin-Mitte hat sich einen herausragenden Namen durch Ausstellungen von Fotowerken berühmter internationaler Künstler gemacht. Im Jahr
c/o Galerie in Berlin
In der c/o Galerie gibt es immer wieder tolle Foto Ausstellungen
Foto © ThinMan
2000 wurde die Galerie mit dem Anspruch gegründet, autonom von staatlichen Institutionen einen Ort zu schaffen, der die Kunstform Fotografie präsentiert. Diesem Anspruch sind die Gründer seitdem mehr als gerecht geworden: Seit der ersten Ausstellung hat sich die Galerie national und international zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil des kulturellen Lebens in Berlin entwickelt. Wer sich für Fotografie interessiert, kommt an dieser Galerie nicht vorbei. Zentral gelegen, bietet das ehemalige Postfuhramt nur Allerfeinstes für die Fans der Fotokunst.

Ausstellungen in der c/o-Galerie


Die Werke der ganz Großen wurden und werden hier ausgestellt. Und gerade die
Vernissagen sind ein Berliner Kultur-Highlight. Das hat auch seine Gründe: Viele Künstler lassen es sich nicht nehmen, zur Ausstellungseröffnung anzureisen, auch wenn einige von ihnen dafür einen Überseeflug einplanen müssen. Doch auch die musikalische Untermalung ist zuweilen sehr speziell: Francoise Cactus und Brezel Göring, allgemein bekannt als Stereo Total, waren neben den eigentlichen Künstlern die gefeierten Stars am Abend einer Vernissage im Oktober 2009.
Und das waren schließlich Pierre et Gilles, die berühmten französischen Fotokünstler. Neben ihren kitschig-bunten, poppigen Darstellungen katholischer Heiliger, die sie berühmt machten, fertigen Pierre et Gilles auch Porträts von Prominenten an. Catherine Deneuve, Serge Gainsbourg, Nina Hagen und Madonna sind einige der Dargestellten.

Ein Highlight des Jahres 2011 war sicher die Retrospektive des amerikanischen Starfotografen Robert Mapplethorpe. Der 1989 verstorbene Künstler wurde mit eindringlichen und teilweise recht expliziten Darstellungen nackter männlicher Körper auch außerhalb der USA bekannt. Die Ausstellung zeigte experimentelle Polaroids aus den Anfangsjahren seiner Karriere und spannte den Bogen zu Portraits und Stilleben aus dem Ende des Schaffens von Mapplethorpe.

Peter Lindbergh, dem in Deutschland geborenen und seit den siebziger Jahren in Paris lebenden Fotografen, widmete die c/o-Galerie die viel beachtete Schau "On street". Neben Fotos von weltberühmten Models wie Christie Turlington und Kate Moss, die in der Vogue, Harpers Bazaar und anderen wichtigen Modemagazinen erschienen sind, konnte man seinerzeit auch Bilder aus Berlin betrachten, die Lindbergh anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums des Mauerfalls für die Vogue geschossen hatte.

Alle Leistungen, die die Betreiber der c/o-Galerie erbrachten und immer wieder erbringen sind umso erstaunlicher, wenn man weiß, dass dieses kulturelle Berliner Schwergewicht in der letzten Zeit immer wieder von der Kündigung ihres Mietvertrages bedroht wurde. Dieser wichtige Ausstellungsort sollte einem Hotel, Wohnungen und einer Shopping Mall weichen. Nach dem Erwägen von alternativen Ausweichorten für die Galerie, Dialogen mit Eigentümern, Sponsoren und Freunden der Galerie kam im
März 2011 die erlösende Nachricht: Nach Stand der Dinge können die Ausstellungsmacher bis zum Jahr 2014 die Räume weiterhin nutzen. Ein Gewinn für alle Bewunderer großartiger Fotografie weltweit.

Fazit: Die in der immer noch quirligen Oranienburger Straße unweit des Tacheles gelegene Galerie sollte jedem Berlinbesucher einen Gang wert sein. Und auch Einheimische finden hier einen Ort der Inspiration.

Die
c/o-Galerie

finden Sie im Postfuhramt in der
Oranienburger Straße 35/ 36
10117 Berlin-Mitte.
Telefon: 030/28 44 41 60
E-Mail: info@co-berlin.com

Täglich geöffnet von 11:00 bis 20:00 Uhr.

Am besten erreichen Sie die Galerie mit der U6; S1, S2, S25 Oranienburger Straße oder der Tram M1, M6, 12, 50 Oranienburger Tor oder dem Bus 240.
( Text: UG, 23.06.2011 )


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