Das Palais am Festungsgraben hinter dem Kastanienwäldchen
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- überschrieben mit "Prügelstock und Flöte - ein Mensch wird preußischer König". Die kräftig gewürzte "Soupe de pommes de terre", als die sie seinerzeit auf Friedrichs selbstredend französisch abgefaßten Speisezetteln erschien, steht hier im Theater für die eher frugale Tafel des Monarchen, die nach Meinung seines Biografen Johann David Erdmann Preuß "nichts weniger als üppig und prachtvoll, (sondern) mehr lecker", also gebremst hedonistisch war. Der Potsdamer Langzeitgast und französische Schriftsteller François Marie Arouet Voltaire (1694-1778) berichtet, Friedrichs "Tafel und die Tafel seiner Officiere und seiner Bedienten, war auf drey und dreyßig Thaler, ohne Wein, eingeschränkt". Mit dem betont demonstrativen Einverleiben von Kartoffelsuppe wollte der König den preußischen Erdäpfel-Gegnern vormachen, dass man die unterirdisch gewachsenen Knollen des von ihm zwangsweise eingeführten Nachtschattengewächses nicht ablehnen darf, nur weil, wie man ihm entgegen hielt, mit ihnen auch die Schweine gemästet werden. Das Eintreten für die Kartoffel hielt Friedrich nicht davon ab, sich öfters an der geliebten fetten, schwer verdaulichen Polenta, einem gebratenen käsehaltigen Maisgrießbrei, zu vergehen und damit erhebliche, chronische Züge annehmende Verdauungsstörungen auszulösen.