Blick auf das Jagdschloss Grunewald
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heute zum Preis von mehreren Hundert Euro angebotene "Handbuch für Jäger, Jagdberechtigte und Jagdliebhaber". Obwohl die drei Bände vom unentwegten Locken, Hetzen und Abschießen des Wildes handeln, nimmt sich der Autor eingangs überraschend barmherzig des Hasen an: "Fast kein lebendes Geschöpf hat so viele und vielerlei Feinde, als der unglückliche Hase; ich meine (vor allem) den Menschen." In den vergangenen fast 470 Jahren, in denen es am Südost-Ufer des Grunewald-Sees das später leicht barockisierte gleichnamige Renaissance-Jagdschloss gibt (Foto), dürfte eine solch Hinwendung zur tierischen Kreatur nicht nochmals vorgekommen sein. Der Grundsteinleger des heute von Linden und Akazien eingefassten Hauses, der brandenburgische Kurfürst Joachim II. Hector, wird in den Annalen zwar als gebildeter, vom Geist der Reformation erfüllter Mensch beschrieben, der aber doch bei geringem Denkaufwand abschoss, was ihm vor die Flinte kam oder - etwa bei der Sauhatz - von seinen Knechten vor sie getrieben wurde. Der weidlustige