Schiffbauerdamm in Berlin :

Der Schiffbauerdamm von der S-Bahnbrücke aus gesehen
Der Schiffbauerdamm von der S-Bahnbrücke aus gesehen:
Links im Vordergrund das Polit-Kult-Lokal "Ständige Vertretung". Nach Bekunden der Betreiber ist die StäV "nicht irgendeine Kneipe, sondern ein politisches Lesebuch". Gleich am Berliner Ensemble befindet sich das traditionsreiche Weinrestaurant Ganymed Brasserie. Bis 1919 war das Vorläuferlokal ein beliebter Treffpunkt der hiesigen Schiffbauer. Im Jahre 1931 eröffnete hier ein neuer Kneipwirt ein Restaurant der gehobenen Klasse "zur lustvollen Befriedigung des Verlangens nach Speis und Trank". In der griechischen Mythologie ist der trojanische Königssohn Ganymed der ewige jung bleibende Mundschenk des Göttervaters Zeus. / Foto © -wn-


Schiffbauerdamm:
Zwei Mädchen priesen Liebe und Hass / Preußen bringen Prisen auf


Zwei Frauen, jung, jede wartend auf ein Schiff. Die eine ist attische Sexarbeiterin und stellt sich als ein Mädchen aus Piräus vor. Die griechische Grazie stammt aus dem Sehnsuchtsschlager "Ein Schiff wird kommen". 1960 behauptet das Rührstück zehn Wochen lang Platz eins der westdeutschen Hitparade.
So ging es los:
"Ich bin ein Mädchen von Piräus
und liebe den Hafen, die Schiffe und das Meer
Ich lieb' das Lachen der Matrosen und Küsse,
die schmecken nach See, nach Salz und Teer."
Ist eigentlich alles ein bisschen anders; es verklären sich die legitimen geschäftlichen Interessen
Der östliche Teil des Schiffbauerdamms
Der östliche Teil des Schiffbauerdamms
mit dem Berliner Ensemble von der
Weidendammer Brücke aus gesehen
Foto © -wn-
der am Kai von Piräus auf Kundschaft wartenden Dame. Gesungen hat das Ganze zunächst die deutsche Sängerin Lale Andersen (1905-1972), die bereits mit dem Hymnus des Hoffens und Harrens "Lili Marleen" von 1939 des Schriftstellers Hans Leip (1893-1983) Weltruhm erlangte. Das wartende Mädchen in Piräus ist friedvoll und ohne sonstigen Hintersinn. Nicht so das andere. Dem Theaterpublikum ist dieses als Seeräuberjenny bekannt, wiederum eine Kunstgestalt, jedoch völlig anderen Kalibers. Auf den ersten Blick hat man es mit einem Abwaschmädchen aus einer Spelunke in Soho zu tun, dem Stadtteil im Londoner West End. Von ihm singt wiederum eine weitere Kunstgestalt, nämlich Polly, Tochter von Jonathan Jeremiah Peachum, Besitzer der Londoner Firma "Bettlers Freund". Es sind handelnde Personen in der Dreigroschenoper Bertolt Brechts (1898-1956), die am 31. August 1928 unter der Regie von Erich Engel (1891-1966) in dem Theater Premiere hat, das sich damals nach seinem Standort nennt, dem Schiffbauerdamm. Der Damm, an dem sich die unterirdisch heranströmende Panke der Spree übergibt, ist ein 720 Meter langes, linksufriges Sträßchen, das an der Weidendammer Brücke beginnt. Weiter westlich stößt es an die Luisenstraße, und nach einer Unterbrechung durch das neu gebaute
Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Deutschen Bundestages mündet es mit einem 100 Meter langen Endstücke in Höhe des
"Parlamentes der Bäume" des Aktionskünstlers Ben Wagin (geb. 1930) in die Reinhardtstraße.

Das Haus, das die Straße berühmt macht und heute Berliner Ensemble heißt, wurde 1891 vom Theaterarchitekten Heinrich Seeling (1852-1932) erbaut und sollte "ein Theater für das feinere Schau- und Lustspiel" sein. Man kann sagen: Das kam auch so. Allein nach der Erstaufführung der Dreigroschenoper schrieb die Presse euphorisch: "Das Haus wird mit zahlreichen Wiederholungen rechnen können." Niemand hielt es jedoch für möglich, dass die Wiederaufnahmen des Stückes auch nach zig Jahrzehnten weltweit kein Ende nehmen würden. Brecht verfremdet ins Sittenwidrige hineinreichendes bürgerliches Unternehmertum und verlegt es zu diesem Zweck in die Welt der Bettler und Kriminellen.
Eingang zum Restaurant Brechts
Der Eingang zum Restaurant "Brechts", in dem es unter
anderem Speisen gibt, wie Bertolt Brecht sie mochte,
darunter (warmen) schwäbisch-schlonzigen Kartoffelsalat.
Foto © -wn-
Er traf und trifft den Nerv der Zeit. "Nach dem Kanonensong (im ersten Akt) setzte erstmals Szenenbeifall ein, der sich im Verlauf des Abends immer mehr verstärkte", heißt es über den Premierenverlauf im Anhang einer Suhrkamp-Ausgabe der Werke Brechts. Auch im Lied von der Seeräuberjenny - sie ist ein servil sich gebendes, tatsächlich aber taffes Mädchen - kommen Kanonen vor. Jennys Song spricht von den Glückserwartungen des in jeder Weise ausgenutzten Abwaschmädchens und von dessen Hoffnung auf letztendliche Gerechtigkeit. Was sie singt, ist das krasse (aber vergleichbare) Gegenstück zu "Solvejgs Lied" aus den Peer-Gynt-Suiten Edvard Griegs (1843-1907) mit seinem leidenschaftlichen Impetus des Verzeihens und Versöhnens. Das sich lakaienhaft gebende Mädchen Jenny, das alle Gäste total unterschätzen, wartet auf die Ankunft
"eines Schiffes mit acht Segeln / Und mit fünfzig Kanonen". Es prophezeit im Song, wie die soziale Geringschätzung, die es erfuhr, durch Selbstjustiz vergolten werden wird. Heute sagen wir auch Terrorismus zu solchen Absichten und blutigen Vollzügen. "Und das Schiff mit acht Segeln / Und mit fünfzig Kanonen / Wird beschießen die Stadt." Das lumpige Hotel, heißt es, werde verschont; dort agiere das Mädchen als strenge Richterin wie dereinst beim Jüngsten Gericht. Und das Ende vom Lied: "Und das Schiff mit acht Segeln / Und mit fünfzig Kanonen / Wird entschwinden mit mir." Es ist eine wahrlich warnende Botschaft vom Schiffbauerdamm. Man kann heute nur hoffen, dass das Schiff mit fünfzig Kanonen keinen Kurs auf uns nehmen wird - in einer Zeit, in der sich bei der Maximierung von Gewinn und Nutzen wirtschaftliche Cleverness zur Gier hinneigt, in der das Bewerben von Waren und Dienstleistungen zum hinterhältigen Zureden wird, und schließlich der Arme ärmer und der Reiche reicher wird. Diese Sachlage zieht sich allerdings bereits durch die Jahrzehnte. Schon Heinrich Heine (1797-1856) beklagt vor knapp 200 Jahren in seinen "Briefen aus Berlin" die damals heißlaufende Vergötzung materiellen Reichtums: "O Gott, welche Gesichter! Habsucht in jede(m) Muskel. Wenn sie die Mäuler öffnen, glaub ich mich angeschrien: ‚Gib mir all dein Geld!' Mögen schon viel zusammengescharrt haben. Die Reichsten sind gewiss die, auf deren fahlen Gesichtern die Unzufriedenheit und der Missmut am tiefsten eingeprägt liegt."

Preußen wird vorrübergehend eine Seemacht


Und die Schiffe mit Kanonen? Die Idee fasste auch bei der Landmacht Preußen Fuß. Unter anderem hatte sie in der Mitte des 17. Jahrhunderts so eine reitgewandte
Gedenktafel George Tabori am Haus Schiffbauerdamm 6-7
Am Haus Schiffbauerdamm 6-7 erinnert eine Gedenktafel
an den englischen Schriftsteller, Regisseur
und Theaterleiter ungarischer Herkunft George
Tabori (1914-2007), der hier bis zu seinem Tode wohnte.
Foto © -wn-
Landratte wie der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm (1620-1688) erfasst; er wollte eine preußische Marine. Nach der siegreichen Schlacht von Fehrbellin im Juni 1675 gegen schwedische Verbände wird ihm das maritime Defizit Preußens besonders bewusst. Zunächst lässt er mangels eigener Werften in Holland hochseetüchtige Kriegsschiffe (Orlogschiffe) bauen. Den Schiffbauerdamm mit seinen Werften gab es noch nicht - und wenn es ihn gegeben hätte, wäre die Spree zu flach gewesen, als dass man in ihren Wassern hätte größere Schiffe auf Kiel legen können. Um 1680 ist die neue kurbrandenburgische Flotte bereits auf 28 Kriegsschiffe angewachsen. Mehrere davon hat Friedrich Wilhelm allerdings bei dem niederländischen Reeder Benjamin Raule (1634-1707) geleast. Diese preußische Flotte schickte der Kurfürst auf eine Inkasso-Tour - in den sogenannten Brandenburgischen Kaperkrieg, der sich vor allem gegen Spanien richtete. Das Land war Preußen vertraglich vereinbarte Subsidienzzahlungen aus dem kurz zuvor beendeten Nordischen Krieg schuldig geblieben. Ein Flottenverband von acht preußischen Schiffen mit 160 Kanonen kapert daraufhin mehrere spanische Schiffe; die aufgebrachten Prisen werden umgehend zu Geld gemacht. Mit dem Jahre 1702 kommt der Schiffsbau nach Berlin - vor allem auf Betreiben des weltgewandten, mehrere Sprachen sprechenden und an Kunst wie Technik interessierten Kurfürstensohnes Friedrich I. (1657-1713). Der Havelberger Schiffbauer Martin Koepjohann (1679-1734) kommt an die Spree, nachdem Friedrich die dortige Werft schloss. Schiffbauanlagen entstehen am Spreeufer, das bis dahin noch den gemütlichen Namen Treckschuten-Damm führt, bis es ab 1738 Schiffbauerdamm heißt. Eine Treckschut (auch Treckschuyt geschrieben) ist nach einer zeitgenössischen Darstellung "ein bedecktes (Treidel) Schiff mit bequemen Bäncken, worauf die Reisenden sitzen, und mit großer Gemächlichkeit von einem Ort zum anderen reisen. … In der Mitte der Treckschuten findet man für die Passagiere einen langen schmalen Tisch, und an den Seiten die Bänke, welche … mit angenehmen Farben bestrichen sind. Das hinterste besondere kleine
Parlament der Bäume
Blick in einen Teil des "Parlamentes der Bäume
- Gegen Krieg und Gewalt" des
Aktionskünstlers Ben Wagin am westlichen
Ende des Schiffbauerdammes Foto © -wn-
Zimmer kann vornehmlich in den Nachtschuten von 5 bis 6 Personen, die gern allein seyn wollen, bezogen werden." So konnte man sich mit Pferdekraft bis nach Charlottenburg schleppen lassen.

Mit der 1713 beginnenden Regierungszeit von Friedrich Wilhelm I. (1688-1740), dem Vater des Alten Fritz, ist das maritime Abenteuer Preußens weitgehend beendet. Kleinere Brötchen werden gebacken. Umso mehr prosperieren jetzt die Spreewerften; was gebaut wird, fällt in den Bereich der Flussschifffahrt. Die Schiffe sind höchstens für 40 Mann ausgelegt, 18 bis 22 Meter lang und können 30 bis 40 Tonnen Ladung transportieren. "Die Schiffe … müssen ihre vorschriftsmäßige Größe und einen dauerhaften Bau haben, und mit einem Attest der Obrigkeit versehen seyn", schreibt das "Lexicon von Berlin und der umliegenden Gegend" von 1806. Da die Tiefgänge der gebauten Spree-, Havel- und Oderkähne einen Meter nicht überschreiten, können sie die flachen Brandenburger Gewässer problemlos befahren. Im Jahre 1802 waren 14 in einer Gilde zusammengefasste Schiffbauer-Firmen in Berlin registriert, die 80 Gesellen beschäftigten und 23 Lehrlinge ausbildeten. Martin Koepjohanns Sohn Friedrich Johann (1717-1792) macht mit seiner unternehmerischen Aktivität Berlin nun vollends zu einer Schiffbauerstadt und wird auch bald ein reicher Mann. In diesen Jahren verstärkten Handels und Wandels mischen sich am Schiffbauerdamm auch tragische Ereignisse ins Leben der dort Ansässigen. 1776 stirbt plötzlich Friedrich Johann Koepjohanns Ehefrau Marie Elisabeth (1722-1776) im 54. Lebensjahr. Die Ehe ist kinderlos. Auf dem Kirchhof der Sophienkirche lässt der Witwer ein Grabmal für seine Frau errichten, eine Skulptur aus Sandstein, die zu den bedeutenden Zeugnissen der Berliner Kunst- und Kulturgeschichte zählt. Sie stellt den freundlichsten Engel dar, der seit damals bis heute eine Berliner Grabstätte bewacht, ja dafür zu werben scheint, den Tod - wenn er denn nicht zur Unzeit die Sense schwingt - als würdigen Teil des Lebens zu nehmen. Der Ort wird auch letzte Ruhestätte des Gatten, heute ein Berliner Ehrengrab. Zu Recht. Der Schiffbauer geht in die Stadtgeschichte auch als Gründer der Koepjohann'schen Stiftung "Witwen und Waisen der Spandauer Vorstadt" ein, die heute - nach über 200 Jahren! - trotz aller Wechselfälle der Geschichte noch existiert und den Stiftergedanken in Form von sozialen Projekten in Berlin-Mitte vorbildlich weiterträgt. In der Person dieses Schiffbauers und am Beispiel seines unvermindert wirkenden Vermächtnisses zeigt sich "das Bürgerliche" von jener Seite, die der Dichter Hermann Hesse (1877-1962) im aktuell gebliebenen "Tractat vom Steppenwolf"
Grabmal für Schiffsbaumeister Friedrich Johann Köppjohann
Das umgitterte Grabmal aus Sandstein für den
Schiffsbaumeister Friedrich Johann Köppjohann
und seine früh gestorbene Frau Marie Elisabeth
auf dem Kirchhof der Sophienkirche in der
Großen Hamburger Straße. Die Engelsstatue
mit geöffnetem Buch wurde vermutlich vom
Bildhauer Wilhelm Christian Meyer
(1726-1786) geschaffen. / Foto © -wn-
als einen "stets vorhandenden Zustand des Menschlichen" bezeichnet hat - auch wenn dieser in häufigen Fällen nicht (mehr) zum Tragen kommt.

Karrieren endeten am Schiffbauerdamm


Aber auch das trug sich am Schiffbauerdamm zu. Mit dem 21. Juni 1830 bricht für den Flussschiffer Gottlob Wiene aus Crossen an der Oder (dem heutigen polnischen Krosno Odrzańskie in der Woiwodschaft Lebus) der schwärzeste Tag seines Lebens an. Sein auf "380 Thlr. taxierter Oderkahn, ohne Takellage, soll Schuldenhalber … auf dem Bauplatz des Schiffbaumeisters Meyer, Schiffbauerdamm Nr. 22 … an den Meistbietenden Veräußert werden". Diese Mitteilung macht im Amtsblatt das Königliche Stadtgericht "hiesiger Residenz". Nach dem Vollzug taucht Gottlob Wienes Name nirgend mehr auf. An nahezu der derselben Stelle, an der Ecke Luisenstraße, wird des Weiteren ein literarischer Vorgang verortet, ein früher Abbruch einer von Protektion und Kriechertum gestützten preußischen Beamtenkarriere. An dieser Straßenecke hat der deutsche Politiker, Jurist und Schriftsteller Hubertus Temme (1798-1881) eine entscheidende Begebenheit seiner Geschichte "Ein tragisches Ende" platziert. Hier auf dem nächtlichen Damm nimmt die Laufbahn des Rates Hartwig vom Oberlandesgericht in einer zwei Tagesreisen entfernten preußischen Provinzstadt ihr jähes Ende. Der junge Rat war eines Tages ins Berliner Justizministerium versetzt worden, um dort maßgeblich an der Neufassung - sprich Verschärfung - des Strafgesetzbuches für die königlich-preußischen Staaten mitzuwirken. Schon in seinem Kaff wird die Berufung kritisch bewertet. "Brauchbar muss man sein, wenn man eine Karriere machen will. Brauchbar zu allem, zu allem sich brauchen lassen. Das sind die Leute, und von der Sorte ist er!" sagten sie dort. Hier trifft auch zu, was die ZEIT-Autorin Thea Dorn 2010 in solchem Zusammenhang schrieb: "Es ist wohl Merkmal aller etablierten Machtsysteme, dass sie diejenigen in die obersten Positionen spülen, die sich auf dem Weg dorthin haben kieselrund schleifen lassen." In Hubertus Temmes brillant erzählter Geschichte kommt es so: In einem Gespräch vor seiner offiziellen Einführung in den Arbeitsbereich gab der zuständige Minister seinem neuen Mitarbeiter schon mal die Richtung vor: "Ich liebe im ganzen gewiss die Milde. Man muss sie aber nicht zu weit treiben." Mit dienstgeilen Worten legt sich der junge Rat ins Zeug: "Es ist auch meine Ansicht immer gewesen. Die Masse muss im Zaum gehalten werden." Er kann gar nicht aufhören, dem Minister wortreich beizupflichten und seine Verwendung als Glücksfall für Preußen herauszustellen. Nur strenge Gesetze hielten das Volk in Furcht, und in Furcht müsse die Masse gehalten werden - und weiter in diesem Ton. Am Vorabend seines Dienstbeginns schlendert Hartwig spätabends auf dem Schiffbauerdamm und
Skulptur auf dem Ehrengrab des Schiffsbaumeisters Friedrich Johann Köppjohann
Die Skulptur auf dem Ehrengrab des
Schiffsbaumeisters Friedrich Johann Köppjohann
und seiner Frau Marie Elisabeth ist der
freundlichste Engel, der eine Berliner
Grabstätte bewacht. Foto © -wn-
läuft an nämlicher Ecke einem "Nachtwächter mit Horn und Pfeife und Waffe" in die Arme. "Sie roochen uf de Straße. Sie sind arretiert." Der überraschte Rat Hartwig, der das seit 1813 geltende Rauchverbot auf offener Straße kennt, versucht seine brennende Zigarre schnell wegzuwerfen; der Nachtwächter kann das Corpus Delikti aber aufnehmen; er stellt es sicher. Hartwig erklärt, die fälligen zwei Taler Strafe auf der Stelle zahlen zu wollen, will aber weder Namen noch Adresse preisgeben. Damit eskaliert die Sache, der Rat landet nach längerem Hin und Her in der Hausvogtei und steht später sogar vor Gericht, auch deshalb weil er in seiner Not versucht hatte, einen weiteren Beamten mit Geld zu bestechen. Die Geschichte schließt mit dem Satz: "Ich weiß nicht, was später aus dem ehemaligen Oberlandesgerichtsrat Hartwig geworden ist. Hilfsarbeiter im Justizministerium wurde er nicht, und das neue Strafgesetzbuch für die königlich-preußischen Staaten ist auch ohne ihn streng geworden."

Wie man zum Schiffbauerdamm kommt:

Schiffbauerdamm auf einer größeren Karte anzeigen

Er befindet sich in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofes Friedrichstraße. Von der Straßenbahnhaltestelle nahe dem Friedrichstadt-Palast sind es ebenfalls nur wenige Gehminuten zum Schiffbauerdamm .
Text: -wn-


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