Berlin bleibt Touristenmagnet
Rund 1,48 Millionen Übernachtungen und damit etwa ein Achtel mehr als ein Jahr zuvor meldeten
die Berliner Beherbergungsbetriebe dem Statistischen Landesamt für den Juli dieses
Jahres. Wie in den vorangegangen Monaten zeigten sich wieder deutliche Unterschiede bei der
Aufschlüsselung nach Herkunft der Besucher: Stieg die Zahl der Übernachtungen von Gästen
aus dem Inland um 6,9 Prozent auf 885 500, so fiel der Zuwachs der Übernachtungen
internationaler Touristen mit 21,1 Prozent auf 611 900 deutlich höher aus.
Insgesamt waren es 616 500 Gäste (+11 Prozent), die im Juli an die Spree reisten, davon
381 800 aus Deutschland (+5,7 Prozent) und 234 700 aus anderen Ländern (+20,9 Prozent).
Zwei Drittel der ausländischen Besucher kamen aus Europa (157 300, +13,7 Prozent), darunter
30 200 aus Großbritannien (+33 Prozent). Vom amerikanischen Kontinent fanden 42 500 Gäste
(+35,3 Prozent) den Weg in die deutsche Hauptstadt, darunter 28 700 aus den USA (+31 Prozent).
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer aller Gäste lag unverändert bei 2,4 Tagen.
Die Auslastung der insgesamt 85 900 Betten stieg trotz eines Mehrangebots von rund 4 100
gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres von 51,4 Prozent auf 54,9 Prozent. Die Hotellerie
(Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe, Pensionen) stellte mit 73 300 Betten in 37 900 Zimmern
den größten Anteil am Angebot. Mit 53,5 Prozent lag die Bettenauslastung hier zwar etwas
unter der Auslastung aller Betriebe, jedoch deutlich über dem Vorjahreswert von 49,8 Prozent.
Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Berlin vom 08.09.2006