Schöne neue Fernsehwelt mit DVB-T in Berlin ?
Mit DVB-T soll alles besser werden. Aber was versteckt sich hinter der Abkürzung? Ist DVB-T wirklich das neue Überallfernsehen? Hat mein alter Fernseher ausgedient? Muss ich jetzt mehr Gebühren zahlen? Und kann nicht einfach alles bleiben wie es war?
Der Artikel gibt Antworten auf diese und andere Fragen.
Zunächst einmal zum Begriff selber: DVB ist das Kürzel für Digital Video Broadcasting, also Digitale Fernsehausstrahlung. Das -T dahinter steht für terrestrisch. Terrestrischer Empfang bedeutet nichts weiter, als dass die Ausstrahlung über Funktürme
erfolgt und der Empfang über eine Zimmer- oder Hausantenne. Daneben gibt es auch noch die Sendestandards DVB-S (via Satellit), DVB-C (für Kabelempfang) oder DVB-H (für mobile Geräte wie Handys).
Was bringt mir DVB-T?
Der zunächst wichtigste und einleuchtendste Punkt ist wohl die neue Programmvielfalt. Durch die Umstellung von analoger auf digitale Ausstrahlung können über die vorhandenen Übertragungskanäle statt einer Hand voll Sender über 20 ausgestrahlt werden.
Bedingung für den einwandfreien Empfang ist ein Zusatzgerät, eine so genannte Set-Top-Box, die von allen namhaften Herstellern angeboten wird - schon ab 70 Euro ist der Sprung in die digitale Fernsehwelt möglich. Dieses kleine Gerät wird zwischen Antenne
und Fernseher geschaltet und decodiert die digitalen Signale für auch für ältere TV-Geräte.
Mehr Programme sind schön. Gibt's sonst noch was?
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