1. Mai: Berlin feierte weitgehend friedlich

Berlin

Rund 40 festgenommene Demonstranten, einige Rangeleien mit der Polizei: Das ist die vorläufige Bilanz der Polizei zum 1. Mai in Berlin. Während der „Revolutionären 1.-Mai-Demonstration“ linksautonomer Gruppen gab es einige kleinere Tumulte, auch der Berliner SPD-Abgeordnete Tom Schreiber wurde eigenen Angaben nach angegriffen, blieb aber unverletzt. Weitgehend verlief der Tag der Arbeit in der Hauptstadt jedoch friedlich.

Weniger Demonstranten als im Vorjahr

Vor genau 30 Jahren, 1987, machten die Berliner Mai-Krawalle zum ersten Mal Schlagzeilen. In den letzten Jahren nahmen deren Ausmaße jedoch immer mehr ab. In diesem Jahr wurde die traditionelle „Revolutionären 1.-Mai-Demonstration“ zum ersten Mal nicht angemeldet. Die Polizei tolerierte sie trotzdem und ließ die rund 8.000 Teilnehmer zunächst ohne Begleitung von Beamten durch Kreuzberg marschieren. Als die Stimmung aggressiver wurde, kamen Polizisten hinzu. Insgesamt sei das Konzept der Deeskalierung aufgegangen, beurteilte Innensenator Andreas Geisel (SPD) die Situation am Montagabend.

5.400 Beamte waren im Einsatz, deutlich weniger als noch im vergangenen Jahr. Auch die Anzahl der Demonstranten ging zurück, im Vorjahr waren noch mehr als 10.000 Teilnehmer mit dabei.

200.000 Menschen feiern auf dem MyFest

Die Demo führte zum Teil auch über das MyFest in Kreuzberg, was ohne größere Zwischenfälle ablief. Auf dem traditionellen Straßenfest feierten rund 200.000 Menschen bei endlich einmal frühlingshaftem Wetter und guter Stimmung.
Am Sonntag den 07.05.2017 laden viele Geschäfte in Berlin zum Sonntagsshopping ein!
(Foto: © JiSign )

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