In Berlin und Brandenburg hat die Briefwahl begonnen

Wahl 2017 in Berlin

Berlin

Bis zur Bundestagswahl dauert es zwar noch gut sechs Wochen – in Berlin und Brandenburg können Bürgerinnen und Bürger aber bereits seit Montag, dem 14. August, per Briefwahl abstimmen. 2,5 Millionen Wahlbenachrichtigungen wurden allein in Berlin verschickt. Bis zum 28. August soll jeder Berliner seine Benachrichtigung erhalten.

Rund 24 Prozent der Berliner wählen per Brief

Wer seine Stimme für die Bundestagswahl am 24. September 2017 per Brief abgeben möchte, kann die dafür nötigen Unterlagen beim Wahlamt des jeweiligen Bezirks beantragen. Die Wähler machen ihr Kreuzchen daraufhin zuhause und schicken die Unterlagen kostenfrei ans Wahlamt zurück. Wer möchte, kann die Unterlagen aber auch gleich an der zuständigen Briefwahlstelle ausfüllen.

Die Briefwahl ist für Menschen gedacht, die am Wahltag nicht persönlich in der Wahlkabine erscheinen können. Ob berufliche, familiäre oder gesundheitliche Gründe: Was am Wahltag auch im Wege steht, per Briefwahl soll dennoch jeder seine Stimme abgeben können. Diese Möglichkeit ist beliebt: In Berlin wie in der gesamten Bundesrepublik steigt die Zahl der Briefwähler seit Jahren. Schätzungsweise werden dieses Jahr in Berlin mehr als 600.000 Menschen per Brief wählen. Das sind gut 24 Prozent aller Wahlberechtigten in der Hauptstadt. In Brandenburg stimmten bei der letzten Bundestagswahl immerhin 16,2 Prozent der Wahlberechtigten per Brief ab.

Volksentscheid zum Flughafen Tegel

In Berlin gelten die Briefwahlunterlagen nicht nur für die Bundestagswahl, sondern auch für den Volksentscheid Tegel, der parallel zur Wahl am 24. September stattfindet. Dabei können die Berliner Bürgerinnen und Bürger darüber entscheiden, ob der Flughafen Tegel weiterhin in Betrieb bleiben oder geschlossen werden soll. Mit einem „Ja“ stimmen sie für den Weiterbetrieb, mit einem „Nein“ für die Schließung. (Foto: © JiSign )