Mehr Babys in Berlin und Brandenburg

Neuer Babyboom in Berlin und Brandenburg

In Berlin und Brandenburg werden so viele Babys geboren wie schon lange nicht mehr. In beiden Bundesländern hat die Geburtenrate im Jahr 2016 den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. Das zeigen Zahlen, die das Statistische Landesamt am vergangenen Donnerstag bekannt gab.
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Geburtenrate in Berlin steigt um 5 Prozent

In Berlin stieg die Geburtenrate demnach um 5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2015. Im Jahr 2016 brachten Frauen in Berlin insgesamt 41.087 Kinder zur Welt. Statistisch gesehen liegt die Geburtenrate damit bei 1,54 Kindern pro Frau. 2015 waren es noch 1,45 Kinder pro Frau. Die Mütter waren bei der Geburt im Durchschnitt 31,4 Jahre alt.

Brandenburg erlebte einen noch größeren Babyboom. Im Jahr 2016 war die Geburtenrate um 10 Prozent höher als 2015. Insgesamt kamen 20.934 Kinder zur Welt, statistisch gesehen 1,69 Kinder pro Frau. Ein Jahr zuvor lag die Geburtenrate bei 1,53 Kindern pro Frau. Die Mütter in Brandenburg sind im Schnitt etwas jünger als in Berlin, nämlich 30,6 Jahre alt. ( Ausflugstipps für Familien in Berlin )

Babyboom in Brandenburg

Der Babyboom verteilt sich in Brandenburg allerdings etwas ungleichmäßig. Die höchste Geburtenrate verzeichnete Prignitz mit 1,92 Kindern pro Frau. Darauf folgen Oberspreewald-Lausitz mit 1,79 Kindern pro Frau und Ostprignitz-Ruppin mit 1,78 Kindern pro Frau. Am niedrigsten war die Geburtenrate in Frankfurt an der Oder (1,54 Kinder), Potsdam (1,5 Kinder) und Cottbus (1,46 Kinder).

Der Anstieg der Geburtenrate lässt sich auch auf die Zuwanderung zurückführen. Den Statistikern zufolge brachten in Berlin vor allem syrische, irakische und afghanische Frauen viele Kinder zur Welt. (Foto: © JiSign )

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