Nach Unwettern: Warnung vorm Bad in Berliner Seen

Die Berliner Seen sind z.Z. nicht sehr sauber ...

See in Berlin

Es soll ja Menschen geben, die lassen sich auch von Temperaturen von unter 20 Grad nicht davon abschrecken, zum Schwimmen in den See zu springen. Doch selbst, wenn die Temperaturen in dieser Woche wieder steigen: Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) warnt weiterhin vorm Baden in Berliner Seen.
( Freibäder in Berlin )

Mehrere Seen sind verunreinigt

Während der Unwetter in der vergangenen Woche sind die Berliner Badeseen verunreinigt worden. Regenwasser sowie ungeklärte Abwässer haben zu einer höheren Keimbelastung geführt. Durch das Abwasser seien teilweise auch Koli-Bakterien in die Seen gelangt. Das Lageso kann eine Gesundheitsgefahr nicht ausschließen. Zu den betroffenen Gewässern gehören der Weise See, der Jungfernheideteich, der Orankesee, der Groß-Glienicker See sowie die Unterhavel. Zudem rät das Lageso vom Baden im Bereich der Oberhavel ab. Das gilt auch für den Tegeler See, die Dahme, die Spree und den Müggelsee. ( Seen in Berlin )

An den betroffenen Seen sollen nun Gewässerproben genommen und untersucht werden. Die Analyse der Proben nimmt einige Tage in Anspruch, daher könne erst Ende der Woche über eine Freigabe im Bereich Unterhavel entschieden werden. Im Bereich Oberhavel rechnen die Behörden mit einer früheren Freigabe.

Am vergangenen Sonntag musste bereits der im Bereich der Museumsinsel geplante Flussbadpokal in der Spree ausfallen. Die gute Nachricht: Die Verunreinigungen sind nur vorübergehend. Dank der Selbstreinigungskräfte der Gewässer normalisiert sich die Keimbelastung nach einiger Zeit. In fließenden Gewässern gelingt dies relativ schnell, bei stehenden Gewässern dauert es etwa ein bis zwei Wochen. ( Foto © Tkni )

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*