Richtfest für die „Pepitahöfe“ in Spandau

Neue Wohnungen für Berlin

Berlin

Neuen Wohnraum kann Berlin gut gebrauchen. Immerhin 60.000 landeseigene Wohnungen will der Senat bis 2020 in der Stadt bauen lassen. 1024 davon sollen ab März 2018 in Spandau beziehbar sein. Hier feierten am Montag, dem 26. Juni, die „Pepitahöfe“ Richtfest.

Das derzeit größte Wohnungsbauprojekt Berlins

Die „Pepitahöfe“ liegen in Hakenfelde, einem von neun Spandauer Stadtteilen, nicht weit entfernt von der Spandauer Altstadt und dem Spandauer Forst. Sie gelten als das derzeit größte Wohnungsbauprojekt in Berlin. Verantwortlich zeichnen sich die städtischen Wohnungsbaugesellschaften Degewo und die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte zusammen mit der privaten Kilian Projektmanagement Berlin GmbH. Zusammen haben die Wohnungsbaugesellschaften 200 Millionen Euro in den Komplex investiert.

Rund 600.000 Quadratmeter ist das Grundstück groß. Die „Pepitahöfe“ sollen hier in mehreren Etappen fertiggestellt werden. Im September 2016 wurde der Grundstein gelegt. Die ersten Wohnungen stehen laut Aussage der verantwortlichen Wohnungsbaugesellschaften ab März 2018 zum Bezug bereit. Bis zum 15. September sollen die letzten Wohnungen bezugsfertig sein. Damit läge das Projekt voll im Zeit- und Kostenplan: Die Deadline für die Fertigstellung endet eigentlich erst Ende 2018. ( Wohnen in Berlin )

Kaltmieten unter zehn Euro pro Quadratmeter

25 Prozent der Wohnungen werden vom Land Berlin gefördert, die Kaltmiete liegt hier ab sechs Euro pro Quadratmeter. Für die anderen Wohnungen zahlen Mieter unter zehn Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter, hinzu kommen zwei Euro Betriebskosten. Ausgestattet sind die Wohnungen mit Vinylböden, großen Bädern, Balkon oder Terrasse, einige mit Mietergarten.

Der Name „Pepitahöfe“ leitet sich übrigens von der spanischen Tänzerin Pepita de Oliva ab, die im 19. Jahrhundert in Hakenfelde gelebt haben soll.
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(Foto: © JiSign )