Starkregen war nur ein kurzes Zwischenspiel

Endlich Regen in Berlin und Brandenburg

Regen in Berlin und Brandenburg

Sie hieß „Gislinde“ und hat in Berlin Keller und Straßen unter Wasser gesetzt: Das Tiefdruckgebiet sorgte für teils heftige Regenfälle. Laut Deutschem Wetterdienst fielen im Durchschnitt 25 bis 30 Liter Regenwasser pro Quadratmeter innerhalb von sechs Stunden. Die Wassermassen verteilten sich allerdings recht unterschiedlich auf die Bezirke in Berlin. Während Buch ganze 39,7 Liter pro Quadratmeter abbekam, waren es in Tempelhof nur 20 Liter.

„Gislinde“ sorgte für Regen in Berlin und Brandenburg

Die Berliner Feuerwehr befand sich im Dauereinsatz und rief zwischendurch den Ausnahmezustand aus. Zu 125 wetterbedingten Einsätzen rückten die Feuerwehrleute am Donnerstag aus. Am S-Bahnhof Sonnenallee mussten sich die Autos durch Wassermassen kämpfen. Die A 100 am Kaiserdamm wurde zwischenzeitlich sogar gesperrt, weil die Fahrbahn unter Wasser stand. Die Decke an der U-Bahnstation Möckernbrücke hielt dem Regen nicht stand, ein Teil kam herunter. Zusätzlich liefen einige Keller voll Wasser.

Während sich so mancher Berliner ärgern musste, freuen sich die Berliner Stadtbäume über die Dusche. Nach der langen Trockenheit kamen die Regenschauer gerade recht. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) schätzt, das damit die Wasserspeicher in den Böden wieder ausreichend gefüllt sind, um die Bäume in den kommenden Wochen mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Die kommenden Tage werden wieder warm und sonnig

Bis zum Freitagmorgen hat es in Berlin noch Regenfälle gegeben. Das soll es für die nächsten Tage aber auch erst einmal mit Niederschlägen gewesen sein. Vom Wochenende bis zur Mitte der nächsten Woche sind wieder mehr Sonnenschein und Temperaturen um die 25 Grad angekündigt. Danach soll es sogar wieder richtig heiß werden, Meteorologen sagen Temperaturen von rund 30 Grad voraus. Darüber freut sich, wer seine Sommerferien in den Berliner Freibädern verbringen kann.
[ Beliebte Freibäder sind z.B.: Columbiabad , Sommerbad Wuhlheide, Sommerbad Am Insulaner]
Für die Landwirte sind die heißen Tage eher keine guten Aussichten. Die Hitzewelle hat bereits zu Ernteausfällen geführt, der Regen der letzten Tage war da nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Um weitere Ausfälle zu vermeiden, ziehen viele Landwirte die Ernte vor. Auf den Straßen im Berliner Umland sollte man daher auf Landwirtschaftsfahrzeuge achten. (Foto: Tkni)