Trotz Corona: Bester Abi-Schnitt seit Jahren

Ferien in Berlin

Berlin
Nachrichten aus Berlin / Foto: © styleuneed

Heute starten für Berliner Schülerinnen und Schüler die Sommerferien. Einige von ihnen sagen der Schule endgültig Lebewohl und können sich über ihren Abschluss freuen. Das vergangene Halbjahr war dabei vor allem von der Corona-Pandemie geprägt. Trotz der erschwerten Bedingungen erzielten Berlins Abiturienten einen besseren Abiturdurchschnitt als in den Vorjahren.

Berlin-weiter Abiturdurchschnitt von 2,3

Am Donnerstag legte die Senatsverwaltung für Bildung eine Schnellauswertung der Abiturergebnisse vor. Die zeigt, dass 96,7 Prozent aller Abiturienten die Abschlussprüfungen bestanden haben – der höchste Stand seit 2016. Im vergangenen Jahr bestanden 95,4 Prozent der Absolventen das Abitur. Der Abiturdurchschnitt liegt in diesem Jahr bei 2,3 – der beste Wert seit Einführung des Zentralabiturs. Seitdem betrug der Abi-Durchschnitt meist 2,4, vor der Nivellierung der Anforderungen nach unten lag er bei 2,5.

2,5 Prozent aller Abiturienten können sich sogar über einen Abschluss mit der Note 1,0 freuen, darunter 191 Mädchen und 116 Jungen. 1,6 Prozent erreichen einen Durchschnitt von 1,1. Das beste Abitur gelang mit 893 von 900 Punkten. Unter den Schulen liegt das Evangelische Gymnasium Frohnau an der Spitze, mit einem Notendurchschnitt von 1,62.

Aus der Willkommensklasse zum Abitur

Auch die Bestehensquote der Schüler, die nicht Deutsch als Herkunfts- oder Familiensprache angegeben haben, hat sich im Vergleich zu den Vorjahren verbessert. 94,1 Prozent bestanden in diesem Jahr das Abitur. Das sind 1,3 Prozentpunkte mehr als in 2019. Unter den Absolventen befinden sich auch viele Schüler, die erst 2015 nach Deutschland gekommen sind uns aus der Willkommensklasse heraus direkt den Weg zum Abitur geschafft haben. Tipp für die Sommerferien in Berlin: Besuchen Sie die Freibäder in Berlin!