Zwei neue Pandas für Berlin

Berlin

Ab Sommer soll wieder ein Panda-Pärchen im Zoologischen Garten Berlin leben. Wer einziehen wird, steht auch schon fest: Mengmeng heißt das Weibchen, das Männchen trägt den Namen Jiao Qing. Schon vor einiger Zeit hat Zoo-Direktor Andreas Knieriem die beiden Pandas im chinesischen Panda-Reservat Chengdu ausgewählt. Noch kennen die beiden Tiere sich nicht. Auch in Berlin sollen sie die meiste Zeit des Jahres getrennt leben. ( Mehr Infos über den Zoo Berlin )

Nach fünf Jahren wieder Pandas in Berlin

Fünf Jahre ist es her, dass der im Zoologischen Garten lebende Panda Bao Bao starb. Mit dem einzig der beiden neuen Tiere wäre der Zoolgische Garten der einzige Tiergarten Deutschlands, der wieder Große Pandas beherbergt.

In China haben die Tiere einen hohen Symbolwert. Allerdings sind sie seit Jahren vom Aussterben bedroht. China betreibt daher ein aufwendiges Nachzuchtprogramm. Abgegeben werden die Tiere nur gegen hohe Leihgebühren. Eine Million US-Dollar, umgerechnet rund  920.000 Euro, zahlt der Zoologische Garten pro Jahr.

Gehege muss noch nachgebessert werden

Für die Unterbringung der Pandas ließ der Zoologische Garten ein neue Anlage bauen, die einem tibetanischem Hochplateau nachempfunden ist. Da im März in China neue Vorschriften für den Bau von Panda-Gehegen in Kraft traten, die auch für die Panda-Haltung im Ausland gelten, muss noch einmal geringfügig nachgebessert werden. Einige Glasscheiben sind noch zu niedrig. Ist diese Hürde ausgeräumt, können Mengmeng und Jiao Qing kommen. Den genauen Einzugstermin wollte Knieriem noch nicht bestätigen. In Medienberichten war zuvor vom 5. Juli 2017 die Rede gewesen.
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(Foto: © JiSign )