LIT Potsdam Starke Worte Schöne Orte

Literaturfestival in Potsdam

Berlin
Nachrichten aus Berlin / Foto: © styleuneed

Eigentlich sollte das Literaturfestival LIT:Potsdam bereits vor zwei Monaten starten. Das Corona-Virus machte den Veranstaltern allerdings einen Strich durch die Rechnung. Am heutigen Dienstag, 4. August, geht es jetzt endlich los, die achte Ausgabe des Festivals beginnt. Das Motto lautet „Starke Worte. Schöne Orte“. Bis Sonntag erwarten literaturinteressierte Besucher 15 Veranstaltungen mit 35 Autorinnen und Autoren.

LIT:Potsdam: Das Programm von Starke Worte. Schöne Orte

Der Auftakt findet am Dienstagabend im Garten der Villa Quandt statt. Jan Brandt, Anke Stelling und Lea Streisand reden über Lebensentwürfe in der Stadt und auf dem Land. Am Mittwoch eröffnet im Kunstraum Potsdam eine Fotoausstellung des Literaturnobelpreisträgers Orhan Pamuk. Er zeigt Fotos aus seiner Heimatstadt Istanbul. Am Donnerstag tritt der diesjährige „Writer in Residence“, Matthias Brandt, zusammen mit dem Regisseur Christian Petzold im Kulturquatier Schiffbauergasse auf. Freitagabend steht die Festveranstaltung in der Villa Jacobs auf dem Programm. André Heller liest aus seinem neuen Buch und lädt anschließend zum Publikumsgespräch, moderiert von Literaturkritiker Dennis Scheck.

Der Sonntag gehört dem Brandenburgischen Bücherfest. Im Treffpunkt Freizeit am Heiligen See und Neuen Garten soll es ausreichend Platz zum Feiern geben. Neben Literatur erwartet die Gäste ein Musikprogramm, Kinder können Märchen lauschen. Im geräumigen Theatersaal treten der syrisch-palästinensischen Dichter Ramy Al-Asheq und seine deutsche Kollegin Monika Rinck auf. Außerdem gibt es einen Lese-Marathon mit Stephan Abarbanell, John von Düffel und Alexander Osang. ( Sehenswürdigkeiten in Potsdam)

Literaturfestival in Potsdam mit strengem Hygienekonzept

Um die Ansteckungsgefahr für Besucher und Autoren möglichst gering zu halten, finden viele Veranstaltungen unter freiem Himmel statt, auf großen Arealen, die das Einhalten des Mindestabstands ermöglichen. Die Veranstalter sind zudem dazu verpflichtet, eine Teilnehmerliste zu führen. Dadurch lassen sich im Verdachtsfall Infektionsketten nachvollziehen. Besucher und Besucherinnen müssen außerdem ihren Ausweis mitführen und bei Bedarf Namen, Adressen und Telefonnummern hinterlegen. Bei Open-Air-Veranstaltungen ist der Mund-Nasen-Schutz keine Pflicht, wird von den Veranstaltern allerdings empfohlen. In Innenräumen muss die Maske getragen werden, bis die Besucher ihren Platz eingenommen haben. Am Platz darf der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden.

Tickets für die Veranstaltungen können online sowie vor Ort erworben werden. Mehr zum Programm gibt es auf der LIT:Potsdam Webseite.