30 Jahre Transmediale

Die Transmediale in Berlin

Berlin

Die Transmediale, Berlins Festival für Medienkunst und digitale Kultur, feiert in diesem 30. Geburtstag. Vom 2. Februar bis zum 5. März finden insgesamt rund 50 Events unter dem Motto „ever elusive“ statt. Zusammen mit der Transmediale eröffnet auch das Haus der Kulturen der Welt wieder. Die „Schwangere Auster“ wurde neun Monate lang für zehn Millionen Euro denkmalgerecht saniert.

CTM – das Festival für elektronische Musik

Gefeiert wird im Zusammenhang mit der Transmediale bereits seit dem vergangenen Wochenende. Am 27. Januar startete das Club Transmediale Festival, CTM genannt. Im Fokus steht elektronische Musik. Noch bis zum Sonntag, dem 5. Februar, gibt es an verschiedenen Spielorten elektronische Klänge zu hören – und an manchen Abenden auch Performance-Kunst zu sehen. Spielorte sind das HAU 1 und 2, das Berghain, das Yaam, der Festsaal Kreuzberg, das Radialsystem V, der Heimathafen Neukölln und das Schwuz.

ever elusive – Mensch sein im digitalen Zeitalter

Ab dem 2. Februar dann beginnt parallel zum CTM die eigentliche Transmediale. Mehr als einen Monat lang stellen unter anderen eine Ausstellung und ein Screening-Programm die Auswirkung von Informationstechnologien und hybriden Techno-Ökologien auf unser Verständnis von Menschlichkeit in den Mittelpunkt. Die Ausstellung „alien matter“, kuratiert von Inke Arns, begleitet den gesamten Verlauf der Transmediale und ist im Haus der Kulturen der Welt zu sehen.

Am 8., 18. und 24. Februar führen zudem drei Exkursionen zu verschiedenen Standorten in Berlin. „Imaginaries“, „Interventions“ und „Ecologies“ sind diese Exkursionen betitelt. Am letzten Wochenende, am 4. und 5. März, soll das Festival mit weiteren Ausstellungen, einer Podiumsdiskussion, Performances und weiteren Ausflügen seinen fulminanten Abschluss finden.

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(Foto: © JiSign )