Berlin öffnet langsam wieder seine Pforten

Freizeiteinrichtungen in Berlin öffnen wieder

Am Brandenburger Tor in Berlin
Einige Freizeiteinrichtungen in Berlin öffnen nun wieder! / (Foto: © eyetronic - stock.adobe. com)

6.036 bestätigte Corona-Fälle gibt es aktuell in Berlin. 5.154 Betroffene gelten bereits als genesen. Eine gute Nachricht: Am Montag vermeldeten die Behörden keine neuen Todesfälle, die auf COVID-19 zurückzuführen sind. Langsam werden auch die Ausgangsbeschränkungen wieder aufgehoben, wenn auch weiterhin gilt: Abstand halten und Mund und Nase bedecken. Wer sich nach Abwechslung sehnt, kann zum Beispiel wieder dem Botanischen Garten und dem Gropius Bau einen Besuch abstatten.

Botanischer Garten und Gropius Bau begrüßen wieder Besucher

Der Botanische Garten in Dahlem öffnet seit dem heutigen Dienstag wieder für Besucher. Das Gewächshaus bleibt allerdings weiterhin geschlossen. Pro Stunde sollen maximal 250 Besucher aufs Gelände gelassen werden, insgesamt dürfen sich bis zu 1.000 Menschen gleichzeitig auf der Anlage aufhalten. Tickets gibt es nur online zu kaufen, um Warteschlangen am Eingang zu vermeiden.

Ab dem 11. Mai stehen dann die Türen des Gropius Bau wieder offen. Das Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst zeigt zur Wiedereröffnung eine Einzelausstellung des US-taiwanesischen Künstlers Lee Mingwei mit dem Titel „Li, Geschenke und Rituale“. Die Performances und Installationen sollten eigentlich bereits vor einigen Wochen in Berlin zu sehen sein. Jetzt bleibt die Ausstellung bis zum 12. Juli 2020 in der Hauptstadt. geöffnet sind zum Beispiel auch wieder das DDR Museum Berlin und das Spionagemuseum in Berlin.

Auch Gedenkstätten in Brandenburg öffnen wieder

Die Gedenkstätten Sachsenhausen und Ravensbrück öffnen am heutigen Dienstag wieder ihre Außengelände. Die Besucherzentren sind täglich außer montags von 10 bis 16 Uhr geöffnet, dort ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Außerdem ist geplant, auch die Ausstellungen und Museen zeitnah wieder zugänglich zu machen.

Die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel plant die Öffnung für den 8. Mai. Ab Ende Mai soll auch die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam wieder für Besucher zugänglich sein. Das Schloss Neuhardenburg öffnet seine ständige Ausstellung zur Geschichte in Preußen und Deutschland ebenfalls am 8. Mai und anschließend an den Wochenenden jeweils von 12 bis 16 Uhr.