Die „Buch Berlin“: Kleine Verlage stellen sich vor

Buchmesse in Berlin

Berlin

Das gute, alte, gedruckte Buch ist nach wie vor ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Umfragen zufolge wollen rund 43 Prozent der deutschen Verbraucher in diesem Jahr Bücher verschenken. Wer noch nach Inspiration sucht, kann sich an diesem Wochenende, am 25. und 26. November, auf der „Buch Berlin“ umsehen.

Viertes Jahr für die kleine, feine Buchmesse

Berlins kleine, feine Buchmesse findet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt. Los ging alles im Audimax der HTW, mittlerweile ist die Veranstaltung ins Estrel Hotel umgezogen. In dieser kurzen Zeit hat sich die „Buch Berlin“ zur drittgrößten deutschen Messe für Literatur entwickelt, gleich nach Leipzig und Frankfurt. Waren am Anfang noch 60 Aussteller dabei, sind es in diesem Jahr schon 250.

Autorin und Verlegerin Steffi Bieber-Geske hat die Messe ins Leben gerufen. Anders als die Buchmessen in Leipzig und Frankfurt legt die „Buch Berlin“ einen Schwerpunkt auf kleine Verlage. Die können sich die teuren Standgebühren auf den großen Messen kaum leisten. Und neben all der Konkurrenz von Bestseller-Autoren und großen Verlagshäusern laufen sie Gefahr, schlicht übersehen zu werden.

Unabhängige Verlage und Self-Publisher im Mittelpunkt

Nicht so auf der „Buch Berlin“. Unabhängige Verlage und Self-Publisher erhalten hier genügend Raum, um ihre Werke vorzustellen. Wer sich umschaut, entdeckt Sachbücher, Kinderbücher, Krimis, Fantasy und Queer Books. Neben neuen und innovativen Entwicklungen wie wasserfesten Badewannenbüchern gibt es auch Altbekanntes, etwa Grimms Märchen, aufwendig illustriert.

Der Eintritt zur „Buch Berlin“ kostet 5 Euro, ermäßigt die Hälfte. Die Messe öffnet von 10 bis 18 Uhr.
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(Foto: © JiSign )

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