Hitze und Trockenheit: Polizei rückt mit Wasserwerfern aus

Höhe Waldbrandgefahr in Berlin und Brandenburg

Wald in Berlin

Es ist warm, so unendlich warm. Temperaturen von über 30 Grad Celsius spalten die Meinung: Die einen freuen sich über die Wärme und über den Sonnenschein, andere stöhnen über die Hitze. Zur wirklichen Gefahr wird die Trockenheit. Fehlende Niederschläge setzen der Natur und der Landwirtschaft zu. Viele Bauern haben bereits mit der Noternte begonnen, um wenigstens einen Teil ihrer Erträge zu retten. In Berlin ist derweil die Berliner Polizei mit Wasserwerfern im Einsatz und gönnt dem städtischen Grün etwas Feuchtigkeit.

Wasser für durstiges Stadtgrün

Am vergangenen Donnerstag rückten die Fahrzeuge aus, deren Aufgabe eigentlich darin besteht, Menschengruppen auseinanderzutreiben. Im Spreebogenpark und am Kanzleramt verteilten zwei moderne Wasserwerfer dringend benötigte Flüssigkeit auf trockenen Rasenflächen. Auch die Bäume bekamen Wasser ab. Bis zu 10.000 Liter Wasser fassen die Fahrzeuge. Mehrmals wurde nachgefüllt, um das städtische Grün vor dem Verdursten zu retten.

Waldbrandgefahr: Rauch- und Grillverbot in Waldnähe

Mit der Trockenheit steigt auch die Waldbrandgefahr in den Berliner Wäldern. In Brandenburg kam es bereits zu mehreren Waldbränden. Zuletzt wütete in schwerer Brand am Autobahndreieck Potsdam bei Fichtenwalde. 50 Hektar Wald gingen in Flammen auf. Am frühen Freitagmorgen brachte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle, nachdem sie die ganze Nacht lang gegen die Flammen angekämpft hatte.

Da auch in den kommenden Tagen keine langfristige Abkühlung zu erwarten ist, hat die Senatsumweltverwaltung ein Rauch- und Grillverbot für alle Wälder ausgegeben. Daran halten müssen sich auch Spaziergänger und Badegäste in Waldrandnähe. Wer etwa an den Stränden der Berliner Badeseen und der Havel nach Erfrischung sucht, sollte sich keine Zigarette anstecken. ( Liste der Freibäder in Berlin )
( Foto: Tkni)