Sanierungsarbeiten in 11 Berliner Schwimmhallen

Einige Schwimmhallen in Berlin zeitweise geschlossen

Berlin

Für viele gibt es an warmen Sommertagen kaum eine schönere Abkühlung als ein Sprung ins kühle Nass. Während in Berlin bereits zahlreiche Freibäder geöffnet haben, schließen 11 Schwimmhallen für den Sommer die Türen. Aufwendige Sanierungsarbeiten stehen an. Insgesamt 2.357.500 Euro investiert der Senat in die Sanierung der Hallenbäder.

Gesprungene Fliesen, marode Leitungen

Die Bauarbeiten sind dringend nötig. Vielen der Schwimmhallen sieht man an, dass schon lange keine Instandsetzung mehr vorgenommen wurde. Gesprungene Fliesen, Rost, Graffiti und tropfende Duschen sind nur einige der Probleme. Auch Rohre, Lüftungen und Filteranlagen müssen überholt werden. Der Umfang der Arbeiten macht es nötig, die Bäder zeitweise zu schließen.

Trotz der Instandhaltungsmaßnahmen soll es zu keinen Ausfällen beim Schulschwimmen kommen. Auch deswegen wurden die Arbeiten in den Sommer gelegt. Falls nötig, werden Schwimmhallen morgens für Schüler freigegeben und die Arbeiten am Nachmittag frei. ( Schwimmhallen in Berlin )

Folgende Hallen bleiben für den Schwimmbetrieb zeitweise geschlossen:

Die Schwimmhalle Buch ist bereits seit dem 1. März geschlossen. Die aufwendige Entkernung und Modernisierung wird voraussichtlich bis zum Winter 2019/20 dauern. In der Schwimmhalle Holzmarktstraße sind die Schwimmbecken so stark beschädigt, dass ein Statiker sogar die dauerhafte Schließung empfohlen hat. Im Spreewaldbad soll im Jahr 2019 eine aufwendige Sanierung starten, die voraussichtlich zwei Jahre lang dauern wird. Ebenfalls ab 2019 saniert werden sollen das Stadtbad Tiergarten und das Paracelsus-Bad in Reinickendorf.

Wer im Sommer ohnehin lieber im Freien schwimmt, sollte die Freibäder in Berlin übesuchen! (Foto: © JiSign )