Maske auf. Sonst Lokal zu

Neue Kampagne soll für Einhaltung der Corona-Regeln sensibilisieren

Berlin
Nachrichten aus Berlin / Foto: © styleuneed

„Maske auf. Sonst Lokal zu.“ „Abstand halten. Sonst ist Deine Stammkneipe schneller dicht als Du.“ „Endlich: Die Bedienung will Deine Telefonnummer.“ So lauten einige der Sprüche, mit denen eine neue Kampagne Berliner und Stadtbesucher für die Einhaltung der Corona-Regeln in der Gastronomie und den Gaststätten sensibilisieren möchte. Die gemeinsame Kampagne von VisitBerlin und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) wurde am vergangenen Montag von Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) im Brauhaus Lemke vorgestellt. Restaurants in Berlin

Erinnerung an Mund-Nasen-Schutz und Abstandsregeln

Die Sprüche sollen Gaststättenbesucher, aber auch Gastronomen selbst daran erinnern, wie wichtig es immer noch ist, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, den Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten und die Kontaktdaten der Gäste aufzunehmen, um eventuelle Infektionen nachverfolgen zu können. Ein weiterer Slogan bringt die Verhaltensregeln für Gäste humoristisch auf den Punkt: „Auch nach 5 Bier leicht zu merken: Abstand waschen. Hände tragen. Maske halten.“

Viele Menschen halten sich an die Corona-Regeln. Dennoch gibt es überall auch Personen, die zum Beispiel den Mindestabstand nicht beachten oder keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. Damit bringen sie sich und andere in Gefahr – und die Gastronomen eventuell in Schwierigkeiten, wie Ramona Pop erklärt. Bar- und Restaurantbesitzern drohen mehrere Hundert Euro Bußgeld, wenn etwa Lücken bei der Gästeerfassung bestehen oder die Hygienemaßnahmen nicht ausreichen.

Sprüche auf Masken, Bierdeckeln und digitalen Werbetafeln

Den Organisatoren zufolge habe die Kampagne das Ziel, Berlin sicher durch den Herbst und Winter zu bringen. Starten soll die Kampagne noch in dieser Woche. Zu lesen gibt es die Sprüche dann zum Beispiel auf Gesichtsmasken. Die Wirtschaftssenatorin trug bei der Präsentation der Kampagne bereits ein entsprechendes Exemplar. Außerdem werden die Slogans auf Bierdeckel gedruckt und erscheinen auf digitalen Werbeanzeigen an gastronomischen Hotspots, unter anderem am Hackeschen Markt, an der Kastanienallee, am Alexanderplatz und am Rosenthaler Platz. Laufen soll die Kampagne zunächst bis Mitte März nächsten Jahres. Die Kosten in Höhe von einer Million Euro übernimmt die Wirtschaftsverwaltung.
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