Berlin bekommt drei weitere temporäre Radstreifen

Mehr Fahrradwege in Berlin

Berlin
Nachrichten aus Berlin / Foto: © styleuneed

Auch in Zeiten von COVID19 gilt: Bewegung an der frischen Luft ist gesund. Jetzt, wo sich das Wetter wieder von seiner freundlichen und frühlingshaften Seite zeigt, ist das Fahrrad das ideale Fortbewegungsmittel, um dringend nötige Wege zurückzulegen. Fahrradfahrer entgehen der Infektionsgefahr in vollen Bussen und Bahnen und sind umweltfreundlicher unterwegs als im Auto. Noch dazu hält Radfahren fit und stärkt das Immunsystem. Um für mehr Sicherheit zu sorgen, hat die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zusammen mit den Berliner Bezirken kurzfristig provisorische Radverkehrsanlagen eingerichtet. (Aktuelle Corona Fallzahlen in Berlin und Brandenburg)

Die ersten dieser sogenannten „Pop-up Bike-Lanes“ entstanden in der Zossener Straße und am Halleschen Ufer. Jetzt wurde das Pilotprojekt für temporäre Radfahrstreifen ausgeweitet. Gemeinsam mit dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat die Senatsverwaltung drei Strecken ausgewählt:

  • Petersburger Straße zwischen Landsberger Allee und Bersarinplatz: beidseitig, je 900 m
  • Lichtenberger Straße zwischen Strausberger Platz und Holzmarktstraße: beidseitig, je 600 m
  • Gitschiner Straße zwischen Zossener Str./Lindenstraße u. Böcklerstraße: beidseitig, je 1 km
  • Fahrradwege in Berlin

Die temporären Radfahrstreifen sollen die Kapazität der Radwege erhöhen und so ein Plus an Verkehrssicherheit mit einem besseren Infektionsschutz verbinden. Während der Pandemie ist es nämlich auch für Radfahrer geboten, Abstand zueinander einzuhalten. Darüber hinaus sollen die provisorischen Radwege den öffentlichen Personennahverkehr entlasten.

Weitere temporäre Radverkehrsanlagen sollen entstehen

Derzeit führt der Senat auch mit weiteren Bezirken Gespräche über die Einrichtung solcher „Pop-up Bike-Lanes“. Die Anordnungen, welche die Einrichtung der provisorischen Radwege ermöglichen, gelten zunächst für zwei Monate. Bis dahin ist die Pandemie hoffentlich zum größten Teil ausgestanden. Felix Weisbrich, Leiter des Straßen- und Grünflächenamts Friedrichshain-Kreuzberg, geht allerdings davon aus, dass die jetzt eingerichteten Radwegmarkierungen danach nicht einfach wieder aufgehoben werden. Er vermutet sogar, dass bald noch weitere provisorische Radwege auftauchen.

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