Parken für Anwohner könnte in Zukunft teurer werden

Parken in Berlin könnte teurer werden

Berlin

Auf der Fahrradmesse „Velo“ am Wochenende hat Berlins Verkehrsstaatsekretär Jens-Holger Kirchner (Grüne) deutliche Worte für Berlins Parkraumgebühren gefunden: „Eine Frechheit“ sei es, wie wenig Berliner Anwohner im Vergleich mit anderen Städten für das Parken zahlen müssten. Das Abstellen des Pkws am Straßenrand soll daher in Zukunft weit teurer werden.
( Parken am Flughafen Schönefeld )

Anwohner parken in Berlin vergleichsweise günstig

Momentan zahlen Anwohner in Berlin für eine zwei Jahre gültige Parkvignette 20,40 Euro. Das ist tatsächlich deutlich weniger als Städte wie Köln und München verlangen. Dort kostet die Vignette 60 Euro für zwei Jahre. In Frankfurt am Main zahlen Anwohner 50 Euro, Hamburg berechnet immerhin noch 30,30 Euro. Kirchner brachte auf der „Velo“ das Beispiel Zürich ins Spiel: Dort zahlen Anwohner umgerechnet 275 Euro pro Jahr für das Parken am Straßenrand – rund 25-mal so viel wie in Berlin. In Relation zu den unterschiedlich hohen Einkommen in Berlin und Zürich setzte Kirchner die Parkkosten jedoch nicht. Konkrete Pläne zur Erhöhung der Parkraumgebühr für Anwohner möchte Kirchner im kommenden Jahr angehen.

Auch Parkscheine sollen teurer werden

Die Vignette erlaubt es Anwohnern, ihren Pkw in ansonsten kostenpflichtigen Parkzonen ohne weitere Gebühren abzustellen. Jeder andere Autofahrer muss einen Parkschein ziehen. Auch dieser soll bald teurer werden. Momentan werden je nach Lage und Parkdauer zwischen einem und drei Euro pro Stunde fällig. Ebenfalls zu wenig, findet Kirchner. Rot-Rot-Grün plant zudem, bis 2012 Gebühren für alle Autostellplätze innerhalb des S-Bahnrings einzuführen. (Foto: © JiSign )

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1 Kommentar zu Parken für Anwohner könnte in Zukunft teurer werden

  1. Naja Berlin hat sich ja Rot-Rot-Grün gewählt …

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