U2, U3 und U7: Hier stehen im Januar und Februar die U-Bahnen still

Bauarbeiten bei der Berliner U-Bahn

Berliner U-Bahn im Bahnhof
U-Bahn in Berlin / Foto: © michelangeloop

Nichts geht mehr auf der U2, der U3 und dann auch noch auf der U7: Für die Fahrgäste der Berliner U-Bahn kommt es zu Jahresbeginn ganz dicke. Die BVG sperrt die Linien U2 und U3 in der City West gleichzeitig für zwei Monate. Vom 4. Januar bis zum 24. Februar 2019 steht die U2 zwischen Gleisdreieck und Zoo still, auf der U3 gibt es keinen Verkehr zwischen Warschauer Straße und Spichernstraße. Und auch Berlins längste U-Bahnlinie, die U7, steht zwischen Grenzallee und Britz-Süd zum Jahresbeginn für rund acht Wochen still.

Müller fordert Ersatzverkehr auf der U2 und U3

In der City West behindern Weichenerneuerungen am Wittenbergplatz den U-Bahnverkehr. Besonders ärgerlich für die Fahrgäste: Die BVG möchte keinen Schienenersatzverkehr einsetzen. Dafür soll die U1 im 4-Minuten-Takt statt wie bisher im 10-Minuten-Takt fahren. Doch die Umfahrung der Baustelle ist kompliziert, Passagiere müssen mindestens zweimal umsteigen. Jetzt hat sich Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) eingeschaltet: Er hat Verkehrssenatorin Regine Günther und Wirtschaftssenatorin Ramona (beide Grüne) aufgefordert, doch einen Ersatzverkehr einzurichten.

Bauarbeiten auch auf der Linie U7

Auf der Linie U7 hat ein Glimmbrand im Bereich des U-Bahnhofs Parchimer Allee Bauarbeiten nötig gemacht. Bei der Begutachtung des Schadens stellte sich heraus, dass der U-Bahntunnel aus den 1960er Jahren nicht mehr den heutigen Brandschutzvorschriften entspricht. Auf einer 328 Meter langen Tunnelstrecke müssen jetzt gefährliche Dämmstoffe entfernt werden. Eine mühsame Arbeit, die ebenfalls von Anfang Januar bis Ende Februar dauern wird. Die Passagiere auf der U7 können aber immerhin sicher Ersatzverkehr mit Bussen in Anspruch nehmen.

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