Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg entwickelt sich weiterhin positiv

Weniger Arbeitslos in Berlin und Brandenburg

Die gute Nachricht vor dem Osterfest: In Berlin und Brandenburg erreichen die Arbeitslosenzahlen einen neuen Tiefststand. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mitteilt, entwickelt sich der Arbeitsmarkt in den beiden Bundesländern weiterhin positiv. Vor allem Jugendliche sind seltener arbeitslos.

Niedrigste Arbeitslosenzahl seit Beginn der Statistik

In Berlin haben sich die Arbeitslosenzahlen seit dem Jahr 2005 halbiert. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosenquote noch einmal um 0,8 Prozentpunkte gesunken und liegt jetzt bei 6,8 Prozent. Das macht 161.772 Personen, die derzeit ohne Arbeit sind. Die Zahl der Arbeitslosen erreicht damit den niedrigsten März-Stand seit dem Beginn der Statistik im Jahr 1991. Unter den Jugendlichen ist die Arbeitslosenquote im Vergleich zu März 2017 sogar um 7,9 Prozent gefallen. ( JobCenter in Berlin )

1,455 Millionen Menschen in Berlin sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt, fast 60.000 mehr als im März des Vorjahres. Insbesondere das Baugewerbe verzeichnet höhere Beschäftigungszahlen.

Jugendarbeitslosigkeit in Brandenburg sinkt um 10,4 Prozent

In Brandenburg waren im März 90.117 Personen ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 8,5 Prozent. Das sind 0,9 Prozentpunkte weniger als im März des Vorjahres – und ebenfalls der niedrigste März-Stand seit 1991. Die Jugendarbeitslosigkeit ist um 10,4 Prozent geringer als in 2017. Halbiert haben sich die Arbeitslosenzahlen in Brandenburg seit 2009.

Die Zahl der Beschäftigten stieg in Brandenburg auf 830.900 Personen, 14.600 mehr als im Vorjahr. Vor allem in den Bereichen Verkehr, Logistik, Unterricht und Erziehung sowie im Sozialwesen fanden mehr Menschen eine Arbeit. (Foto: © JiSign )