Arbeitsmarkt: In Berlin und Brandenburg geht es weiter bergauf

Mehr Jobs in der Hauptstadtregion

Berlin
Nachrichten aus Berlin / Foto: © styleuneed

In Berlin und Brandenburg hält der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt an. Das zeigen die Arbeitslosenzahlen, welche die Bundesagentur für Arbeit am Freitag, 28. Februar, vorgestellt hat. Im vergangenen Monat waren in Berlin demnach 156.590 Personen ohne Arbeit. Das sind 3.300 weniger als im Vormonat. In Brandenburg waren im Februar 78.700 Menschen arbeitslos gemeldet, der niedrigste Stand seit Februar 1991.

Deutlich weniger Langzeitarbeitslose

Stark zurückgegangen ist vor allem die Zahl der Langzeitarbeitslosen. In Berlin sank sie innerhalb eines Jahres um 1.800 Personen, in Brandenburg um 4.200. Als Langzeitarbeitsloser gilt, wer ein Jahr und länger ohne Arbeit ist. ( Die Adressen und Öffnungszeiten der Die JobCenter in Berlin. )

Der Aufwärtstrend auf dem Berliner und Brandenburger Arbeitsmarkt steht einer wachsenden Unsicherheit der weltweiten Wirtschaft entgegen. Internationale Handelsstreitigkeiten und das Coronavirus machen den Unternehmen gerade zu schaffen. Das ist auch in Deutschland zu spüren, beeinflusst Berlin und Brandenburg allerdings noch nicht.

Die Boom-Branchen in Berlin und Brandenburg

Zu der positiven Entwicklung hat laut Bernd Becking von der Bundesagentur für Arbeit auch der milde Winter beigetragen. Witterungsabhängige Branchen konnten früher wieder mit der Arbeit beginnen und neue Leute einstellen. Für den Boom verantwortlich sind aber vor allem der Dienstleistungsbereich sowie die Bereiche Kommunikation und Information, Erziehung und Unterricht und die Gesundheitswirtschaft. ( Lesen Sie auch: Wie Sie wieder Lust am Job haben können. )

Am 1. März tritt nun das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft. Das erlaubt es ausgebildeten Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten, in Deutschland tätig zu werden. Mit diesem Gesetz möchte die Bundesregierung den herrschenden Fachkräftemangel ausgleichen Becking betont jedoch, dass auch Weiterbildungsangebote für alle Arbeitnehmer ein Bestandteil des Arbeitslebens werden müssen. Qualifizierungsprogramme sollen dabei helfen, Arbeitslose für neue Aufgaben im Berufsleben fit zu machen.

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