Strom wird teurer: Vattenfall erhöht die Preise

Strom in Berlin wird teurer:

Strom

Ab April müssen zahlreiche Haushalte in Berlin für Strom tiefer in die Taschen greifen. Vattenfall, mit Abstand der größte Stromversorger in Berlin sowie auch in Hamburg, erhöht die Preise für den Grundversorger-Tarif. ( Lesen Sie auch: Tipps zum Strom sparen im Haushalt )

Preissteigerung von rund vier Prozent

Der Grundpreis für die Stromversorgung bleib zwar stabil bei 8,20 Euro im Monat. Der Verbrauchspreis klettert jedoch von 28,48 Cent auf 29,79 je Kilowattstunde Strom. Ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 2.200 Kilowattstunden im Monat zahle dann 2,40 Euro mehr – eine Preissteigerung von rund vier Prozent.

Im Grundversorger-Tarif befinden sich die Haushalte, die sich nicht aktiv nach einem anderen Stromversorger umgesehen oder in einen anderen Tarif bei Vattenfall gewechselt haben. Im Vergleich mit anderen Anbietern ist die Grundversorgung meist besonders teuer. Grundversorger wie Vattenfall springen nämlich auch ein, wenn andere Anbieter einmal ausfallen und keine Energie mehr liefern können.

EEG-Umlage sei für die Preiserhöhung mitverantwortlich

Für die Preiserhöhung macht Vattenfall zum einen das gestiegene Netzentgelt verantwortlich. Das Netzentgelt zahlen die Stromversorger, um den Strom durch die Leitungen zu den Haushalten fließen lassen zu können. Ein weiterer Grund für die Preiserhöhung sei die um 8,3 Prozent höhere Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Die EEG-Umlage soll die Erzeugung von Ökostrom fördern.

Zuletzt hatte Vattenfalls die Strompreise zum 1. Januar 2016 angehoben. Eine weitere Preissteigerung in diesem Jahr sei auszuschließen, heißt es aus dem Unternehmen.

Wer keine höheren Strompreise zahlen will, kann jederzeit kostenlos von der Grundversorgung zu einem anderen Anbieter wechseln.
Einige Stromanbieter in Berlin )
(Foto: © Bacho Foto)