Für Tegel-Fans: Flughafen-Inventar soll versteigert werden

Erinnerungen an den Flughafen Tegel

Berlin
Nachrichten aus Berlin / Foto: © styleuneed

Seit Montag hat Berlin nur noch einen Flughafen. Nachdem am 31. Oktober der BER nach langer Verzögerung endlich eröffnete, nahm die Stadt am Sonntag Abschied vom Flughafen Tegel. Wer selbst ein Stück Flughafen-Geschichte besitzen möchte, kann sich freuen: Die Berliner Flughafengesellschaft (FBB) möchte das alte Tegel-Inventar unter den Hammer bringen.

Flughafen-Fans lassen Souvenirs mitgehen

Bereits am Sonntag hatten sich einige Flughafen-Fans frei bedient und vor den Türen des Terminals A nach Souvenirs gejagt. Besonders beliebt: die Leuchtschilder vor den Eingängen. Am Sonntagabend blieb nur noch eine einzige der nostalgischen Leuchttafeln übrig. Souvenirjäger im Gebäude hatten weniger Glück beim Versuch, sich Erinnerungsstücke zu sichern. Der Sicherheitsdienst stellte einige illegal abgeschraubte Souvenirs sicher, darunter auch Telefone von den Schaltern.

Versteigerung des Flughafen-Inventars geplant

Wer ganz legal ein Stück vom Flughafen Tegel besitzen möchte, soll bald an Versteigerungen teilnehmen können. Welche Stücke genau unter den Hammer kommen, konnte die Flughafengesellschaft noch nicht verraten. Möglicherweise können Flughafen-Fans sich Schilder, Lampen oder Mobiliar sichern. Ausgenommen sind lediglich Objekte, die unter Denkmalschutz stehen.

Bestehen bleiben soll die vom Künstler Rolf Scholz gefertigte Bronzeskulptur Otto Lilienthals, Namensgeber des Flughafens. Wo sie später ausgestellt wird, steht ebenfalls noch nicht fest. Die „EsSBahn“ vor dem ehemaligen Terminal A bleibt ebenfalls erhalten – zumindest als Erinnerungsstück. Currywurst gibt es hier nicht mehr zu kaufen.