Sonntagsverkauf 2020 in Berlin - Wann sind Geschäfte verkaufsoffen?

Redaktion: Tkni / Letzte Aktualisierung: 19.01.2020, 17:54 Uhr

Sonntagsverkauf 2020 in Berlin

Sonntagsverkauf am 26.01.2020 in Berlin und Brandenburg

Die verkaufsoffenen Sonntage in Berlin sind sowohl bei den Berlinern als auch den Besuchern der Stadt sehr beliebt. Hier können Sie sich über die Termine für 2020 informieren!

Sonntagsverkauf in Berlin

- Verkaufsoffener Sonntag in Berlin
- Sonntags in Berlin

Sonntagsverkauf 2020 in Berlin & Brandenburg:

- Zur Zeit sind uns keine weiteren Termine bekannt!

Wann ist der nächste verkaufsoffene Sonntag in Berlin?

Antwort: Der nächste verkaufsoffene Sonntag in Berlin ist der 26.01.2020 anlässlich der Grünen Woche.
Hier erfahren Sie welche Geschäfte geöffnet sind.

Offizielle verkaufsoffene Sonntage in Berlin 2020

Datum Anlass
26.01.2020 Internationale Grüne Woche 2020 [Mehr Infos ]
23.02.2020 Berlinale 2020 [ Mehr Infos ]
21.06.2020 Fete de la musique [ Mehr Infos ]
2020 4. VOS [ Mehr Infos ]
2020 5. VOS [ Mehr Infos ]
2020 6. VOS [ Mehr Infos ]
2020 7. VOS [ Mehr Infos ]
2020 8. VOS [ Mehr Infos ]
- Weitere Termine für 2020 sind uns leider noch nicht bekannt! Es sind weitere Sonntagsöffnungen möglich!
Beachten Sie auch die verkaufsoffenen Sonntage in Brandenburg!

Auch 2020 gibt es voraussichtlich in Berlin wieder 8 "offizielle" verkaufsoffene Sonntage! Wir werden Sie hier umfassend informieren sobald die Termine vom Senat festgelegt worden sind!
Ausserdem können die Geschäfte an zwei weieren Sonntagen öffnen.

Sonntagsshopping 2020 in Berlin - Die Monatsübersicht:

Verkaufsoffene Sonntage in Berlin - Hintergründe und Regelungen

Seitdem im Jahr 2003 das Ladenöffnungsgesetz etwas gelockert wurde und die Geschäfte nicht nur wochentags, sondern auch an einigen Sonntagen im Jahr öffnen dürfen, reißt die Diskussion über Nutzen und Nachteile der verkaufsoffenen Sonntage nicht ab. Während sich viele Kunden über die zusätzliche Zeit zum entspannten Einkaufen freuen, sehen Kritiker eine Störung der Sonntagsruhe und eine Einschränkung der Arbeitnehmerrechte der Verkäuferinnen und Verkäufer. Jedes Bundesland hat seine eigenen Regelungen zum Sonntagsverkauf, so auch Berlin.

Was hat es mit den verkaufsoffenen Sonntag auf sich?

Die meisten Geschäfte in Deutschland öffneten im 19. Jahrhundert noch sieben Tage pro Woche morgens um 5 Uhr und schlossen erst um 23 Uhr ihre Türen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam es dann allerdings zu einer Einschränkung der Ladenöffnungszeiten. Außerdem wurde als Ruhetag der Sonntag eingeführt. An diesem Tag mussten die Geschäfte gänzlich geschlossen bleiben. Fast 100 Jahre blieb dies so, bis im Jahr 2003 gesetzliche Regelungen für den Ladenverkauf an Sonn- und an Feiertagen eingeführt wurden. Bundesweit erlaubt war das Öffnen der Läden zunächst an vier Terminen pro Jahr, wobei an diesen ein bestimmter Anlass als Rechtfertigung diente, wie zum Beispiel große Messen oder spezielle Veranstaltungen. Die Geschäfte durften zudem höchstens fünf Stunden geöffnet sein und mussten spätestens um 18 Uhr schließen. Damit die Öffnungszeiten nicht zu Konflikten mit den Zeiten der Gottesdienste in den katholischen und evangelischen Kirchen führten, konnte der Verkauf frühestens ab 12 Uhr beginnen.

Wie sieht es mit den verkaufsoffenen Sonntagen in Berlin aus?

Seit 2006 liegt die Regelung der Geschäftszeiten nicht mehr in der Zuständigkeit des Bundes, sondern die Länder dürfen eigene Regeln aufstellen. Gebrauch davon machen derzeit zum Beispiel Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Während die Brandenburger den Sonntagsverkauf zu sechs Terminen jährlich erlauben, sind es in Nordrhein-Westfalen bis zu sechzehn pro Gemeinde, wobei allerdings jedes einzelne Geschäft nur achtmal pro Jahr an einem Sonn- oder Feiertag öffnen darf. In Berlin hat sich der Ladenverkauf an acht Sonntagen im Jahr etabliert. Davon liegen gemäß des Berliner Ladenöffnungsgesetzes zwei Sonntage in der Adventszeit und die anderen verteilen sich auf bedeutende Veranstaltungen wie zum Beispiel die Berlinale, die Grüne Woche, ITB und die IFA. Unter Umständen können aufgrund besonderer Anlässe zwei weitere Sonntage hinzukommen. Die Geschäfte dürfen den Sonntagsverkauf an den freigegebenen Terminen um 13 Uhr starten und um 20 Uhr muss Schluss sein. Die Termine werden durch den Senat in jedem Jahr neu bestimmt. Generell gilt aber: Am Karfreitag, am Ostersonntag, am Pfingstsonntag, am Volkstrauertag, am Totensonntag sowie an den Feiertagen im Dezember wird es keine Genehmigung für den Verkauf am Sonntag geben.

Warum die verkaufsoffenen Sonntagen nicht allen gefallen

Während viele Geschäftsinhaber die verkaufsoffenen Sonntage aufgrund des zu erwartenden Umsatzes begrüßen und Kunden das entspannte Shoppen oder Bummeln mit der ganzen Familie lieben, gibt es auch viel Kritik. Diese kommt zum einen von den Kirchen, die beklagen, dass der Sonntag dadurch nicht mehr als Ruhetag gilt. Zum anderen sehen die Gewerkschaften den Arbeitsschutz und die Rechte der Verkäuferinnen und Verkäufer in Gefahr. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) hat im Jahr 2014 ermittelt, dass 63 Prozent der Menschen in Deutschland, die Angebote an den verkaufsoffenen Sonntagen gern nutzen. Der Handelsverband Ruhr sieht laut der WAZ in den Sonntagsöffnungszeiten zudem eine Chance für den stationären Handel in den Innenstädten. Größter Kritiker ist hingegen die Dienstleistungsgesellschaft ver.di, die bereits mehrmals gegen die verkaufsoffenen Sonntage in mehreren Bundesländern klagte. Viele Händler stellen sich allerdings die Frage, wie sie weiterhin gegen den Onlinehandel oder in Grenznähe gegen Geschäfte im Ausland bestehen können. So sind zum Beispiel die Läden in den Niederlanden generell auch sonntags geöffnet und Polen plant diese Regelung für 2020.

Welche Geschäfte sind in Berlin an den verkaufsoffenen Sonntagen offen?

Eine Pflicht zur Ladenöffnung an einem verkaufsoffenen Sonntag besteht nicht, sodass jeder Ladeninhaber selbst entscheiden kann, ob er davon Gebrauch macht. In der Regel kann man davon ausgehen, dass die Geschäfte in den großen Berliner Einkaufszentren an allen verkaufsoffenen Sonntagen öffnen. Vor den Türen der Mall of Berlin und des Alexa in Berlin-Mitte sowie dem Boulevard Berlin in Steglitz steht man üblicherweise dann nicht vor verschlossenen Türen. Auch große Kaufhäuser wie Karstadt, C & A und Peek & Cloppenburg nutzen die zusätzlichen Öffnungszeiten für gewöhnlich. Genaueres ist jeweils kurz vor den Terminen in der Tagespresse und auf den Internetseiten der Shopping Malls beziehungsweise der einzelnen Geschäfte zu erfahren.

Einkaufen in Berlin:

( Alle Angaben ohne Gewähr! - Bild oben: © Style-Photography)

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