Der Jazzclub Quasimodo - Jazz-Institution und mehr

Jazz-Freunden nicht nur in Berlin ist es seit Jahrzehnten ein Begriff: Das Quasimodo ist einer von Berlins ältesten Jazzclubs und hat sich mit hochkarätigen Live-Acts längst
Quasimodo - Jazzclub in Berlin
Das Quasimodo ist einer von Berlins ältesten Jazzclubs
Foto © Dmitri MIkitenko
europaweit einen Namen gemacht.
Ironischerweise war es Popstar Prince, der die größte internationale Aufmerksamkeit brachte, als er 1987 seinem Waldbühnen-Konzert einen Überraschungsauftritt in dem kleinen Jazz-Keller anschloss. Inhaber Giorgio Carioti kann es verschmerzen, legte er doch schon immer Wert auf ein gut gemischtes Programm. Neben Jazz-Legenden wie Dizzy Gillespie, Art Blakey oder Pat Metheny traten auch immer wieder Vertreter des Funk, Soul, Rock und anderer Stile auf.

Die Geschichte des Quasimodo


Die Geschichte der Location reicht weit zurück: Bereits in den Roaring Twenties war der Delphi-Palast, in dessen Keller das Quasimodo logiert, ein beliebtes Tanzlokal. Nach dem zweiten Weltkrieg, in dem das Gebäude schwer beschädigt wurde, erfolgte ein Wiederaufbau und die Eröffnung des heutigen Delphi-Filmpalastes am Zoo. Der Betrieb im Keller setzte um 1967 mit dem damals noch so genannten
"Quartier von Quasimodo" ein, bald ein beliebter Treffpunkt für Studenten, Touristen und andere Nachtschwärmer. Schon zu dieser Zeit setzte die Mutation der Kellerkneipe mit Kleinkunstbühne zu einem vielbeachteten Jazz-Veranstaltungsort ein.

1975 trat dann Giorgio Carioti auf den Plan, der dem Quasimodo seinen heutigen Namen und ein neues Gesicht gab. Er vergrößerte die Bühne und investierte in die Technik, so dass der Keller-Club für internationale Künstler interessant wurde. Diese stellten sich bald ein - ebenso wie ein hochinteressiertes Publikum. Der Schwerpunkt liegt seitdem nicht mehr auf dem Kneipenbetrieb, sondern auf einem hochkarätigen Programm.
Rund drei Jahrzehnte und Tausende von Konzerten später greift das Konzept "gute Musik im familiären Ambiente" nach wie vor: Bis zu 350 Gäste finden in dem verwinkelten Raum, dessen Sichtverhältnisse eigentlich eher mittelmäßig sind, Platz. man kommt kaum umhin, miteinander - und auch mit den Stars auf der Bühne - auf Tuchfühlung zu gehen.

Konzerte finden mehrmals in der Woche statt - Einlass ist ab 21:00 Uhr, Beginn meist nicht vor 22:00 Uhr. Karten erhält man, neben den bekannten Vorverkaufsstellen, auch gebührenfrei im Quasimodo-Café im Erdgeschoss des Delphi-Palastes. Hier kann man im übrigen auch schon tagsüber einkehren und Snacks und Getränke genießen - im Sommer auf der schönen großen Terrasse.

Adresse:
Quasimodo - Jazz in Berlin
Kantstr. 12a
10623 Berlin
Tel.: 030 - 312 80 86
Mit der BVG zu erreichen:
S + U Zoologischer Garten
Bus: M46
Text: JJ




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