Der Pauly Saal - elegant dinieren in der Berliner Mitte Mitte hat sich im Laufe der letzten Jahre zur zweiten Berliner City gemausert. Diese Entwicklung kann man benörgeln
Henne Berlin
Pauly Saal - regionale Küche in Berlin
Foto © unpict
oder auch mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen. Schließlich ist die Stadt groß genug für zwei Zentren und ihrer Attraktivität schadet es auch nicht. In diesem Kiez hat man alles, was man zum Leben braucht und eingeschworene Mittebewohner sollen die Gegend schon seit Jahren nicht mehr verlassen haben; so munkelt man jedenfalls. Ein Grund, warum der Bezirk so beliebt ist, dürfte auch der Pauly Saal sein. Denn sssen kann man überall in der Stadt; doch nicht allzu oft in einer besonderen Location wie dieser.

Von der Turnhalle zum Speisesaal
Es ist hier nicht ganz so preiswert wie im Imbiss um die Ecke; doch dafür sind die Speisen - bei allem Respekt den Bratwurstverkäufern dieser Stadt gegenüber - dann doch etwas raffinierter als Pommes rot/ weiß. Den Gerichten angemessen ist die wunderschöne Architektur des Restaurants. Wenn man bedenkt, dass dieses Lokal früher die Turnhalle einer jüdischen Mädchenschule war, kann man schon ein wenig ins Staunen kommen. Schon allein die prachtvollen Deckenlampen lohnen einen Besuch des Pauly Saals. Diese besonders schönen
Exemplare sind in Murano gefertigt worden. Auf der zu Venedig gehörenden Inselgruppe wird bereits seit Ende des 13. Jahrhunderts edles Glas produziert. Welchen Wert das Glas aus Murano hat, kann man allein schon daran ermessen, dass es den Glasbläsern im Mittelalter bei Androhung der Todesstrafe verboten war, die Geheimnisse der Glasherstellung auszuplaudern. Heute sind die Verhältnisse nicht mehr ganz so verschärft, doch den Wert des edlen Glases hat der etwas zivilisiertere Umgang mit den Handwerkern nicht gemindert. Übrigens wurde das Restaurant nach den Leuchtern benannt; denn sie stammen aus der Pauly-Manufaktur in Murano.
Die Auswahl der Lampen und des übrigen Interieurs des Restaurants lässt auf Stilsicherheit schließen und das weiß der anspruchsvolle Gast zu schätzen. Besonders komfortabel sind die massiven Sofas. Und der Blick in die offene Showküche verkürzt die Wartezeit auf das Essen äußerst unterhaltsam.

Essen wie in den zwanziger und dreißiger Jahren
Das ist das erklärte Konzept der Betreiber: Die Küche aus vergangenen Zeiten wiederbeleben und mit ein paar modernen Zutaten für den Menschen von heute kredenzen - also nicht ganz so viel fett, doch mindestens genauso lecker wie anno dunnemals. Wer etwas zu feiern hat, wird sich gerne mit einem Menü verwöhnen lassen; wie zum Beispiel mit drei Gängen, bestehend aus einer kräftigen Muskatkürbissuppe mit Kürbisraviolo, gefolgt von rosa gebratener Linower Rehbockkeule mit Krautfleckerl und Trompetenpilzen und einer köstlichen Berliner Weiße Mousse mit Holundersorbet. Natürlich könne Sie auch weniger essen oder sich Ihre Speisenfolge nach Gusto zusammenstellen. Samtsuppe vom Sellerie mit Sellerietaschen, Anis und Zitrone oder Herbstsalat von Radicchio mit Mangold, Trompetenpilzen und Birne sind die ideale Eröffnung für den Hauptgang. Wer es wild mag, bestelle Zweierlei vom Linower Hirsch mit kandierter Orangenjus, lauwarmem Wacholder-Kohlrabisalat und eingelegten Frühessigzwetschgen; den Freundinnen und Freunden des saftigen Rindfleisches serviert das freundliche Personal des Pauly Saals gerne Pommersches Ochsen Entrecôte mit vier Beilagen. Von der Mecklenburgischen Seenplatte kommt der kross gebratene Müritz-Zander; er wird mit Kaviar, Blumenkohl, Kräuterpilzen und Rieslingsauce gereicht.
Guten Appetit!

Pauly Saal
Bar Restaurant Garten
Auguststraße 11-13
10117 Berlin/ Mitte
Telefon: 030/ 33 00 60 70

Öffnungszeiten:
Täglich ab 12:00 Uhr

Öffentlicher Nahverkehr:
S-Bahn: S1, Bahnhof Oranienburger Straße;
Tram: M1, Ausstieg Oranienburger Straße.
Im Internet: paulysaal.com
Text: UG / 29.11.2012


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