Das Maxim Gorki Theater

Es ist zwar das kleinste Theater Berlins, doch seine Inszenierungen sind weit über die Grenzen der Hauptstadt bekannt. Vor knapp sechzig Jahren, Ende Oktober 1952,
Maxim-Gorki-Theater Berlin
Das Maxim-Gorki-Theater in Berlin ist das kleinste
Berliner Staatstheater - Foto © FotoSasch
eröffnete das Theater; doch das Gebäude, welches die Spielstätte beherbergt, ist schon um einiges älter. Bereits 1827 wurde es nach Entwürfen des berühmten Architekten Karl Friedrich Schinkel als Domizil für die Sing-Akademie zu Berlin erbaut. Eine sehr lange Zeit traten die Künstler der Akademie hier auf. Der zweite Weltkrieg bereitete dem jedoch ein Ende, da das Gebäude in dieser Zeit schwer zerstört wurde. Doch bald wurde das Gebäude saniert und wird seitdem als Theater genutzt.

Im Maxim Gorki Theater - Von Shakespeare bis Flaubert


Heute reicht das Repertoire des Maxim Gorki Theaters von der Aufführung klassischer Stücke - oft in modernen Inszenierungen - bis hin zu Darbietungen von dramatischen Bühnenwerken aus jüngster Vergangenheit und Gegenwart. So erhielt Friedrich Dürrenmatts Stück "Das Versprechen", im Jahre 2006 uraufgeführt, den Publikumspreis der Theatergemeinde Berlin. Die Themen des Stückes - Moral, Gut und Böse und was davon ist was? - haben seit jeher ihre Gültigkeit und trugen zum Erfolg des Dramas bei.
Der berühmte Roman Madame Bovary von Gustave Flaubert wurde ebenfalls für die Bühne bearbeitet und Anfang des Jahres 2011 erstmals aufgeführt. Die tragische Geschichte um Emma, ihre Liebhaber, die Verzweiflung am Scheitern ihrer Ideale und der Übermacht des Materialismus und ihren Freitod berührt auch in der Bühnenfassung die Zuschauerinnen und Zuschauer.
Autoren, die außerdem im Repertoire des Maxim Gorki Theaters gespielt werden, sind unter anderem Peter Høeg, Schöpfer des bekannten Romans Fräulein Smillas Gespür für Schnee und natürlich der Meister aus Stratford upon Avon; William Shakespeare.

Stücke, inszeniert von Popmusikern und Kabarettisten<

br> Peter Licht, vielen Musikfreundinnen und -freunden wahrscheinlich noch bekannt durch seinen Independent-Hit "Sonnendeck", der 2001 in den Radios gespielt wurde, hat neben seiner musikalischen Begabung noch mehr Talente. So nahm er sich "Der Geizige" von Molière vor und bearbeitete den Text für die Bühne des Maxim Gorki Theaters. Der Konflikt zwischen den Generationen - zentrales Thema des Stückes - wurde von Licht auf die heutige Zeit und unser Land projiziert. Vergnüglich und erkenntnisreich konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer einiges über Geld und seinen Einfluss auf verwandtschaftliche Beziehungen lernen.
Und auch ein anderer Mann, den wir eher von den Kleinkunstbühnen dieser Republik kennen, durfte seine Kunst bereits im Maxim Gorki Theater darbieten: Rainald Grebe, der Kölner Musiker und heiter-melancholische Philosoph aus Köln, der unlängst noch seinen vierzigsten Geburtstag hoch zu Ross und mit indianischen Federn geschmückt in der Waldbühne feierte, führte Regie in dem im August 2011 uraufgeführten Stück "Völker schaut auf diese Stadt". Wen soll man wählen, wenn es nichts zu wählen gibt? Grebe macht sich in dem Stück zu einer der großen Fragen unserer Zeit seine ganz eigenen Gedanken und kommt dabei zu überraschenden Ergebnissen.

Adresse:
Maxim Gorki Theater Berlin
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin Mitte

Gorki Studio Berlin
Hinter dem Gießhaus 2
10117 Berlin Mitte
Telefon: 030/ 20 22 11 15

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag von 12:00 bis 18:30 Uhr,
an Sonn- und Feiertagen zwischen 16:00 und 18:30 Uhr.

Öffentlicher Nahverkehr:
Bus 100, Ausstieg Maxim Gorki Theater
Text: UG / 26.09.2011

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