Das Theaterhaus Mitte

Ein Haus für all die Menschen, die günstige Probenräume brauchen, um ihre Kunst zu perfektionieren - das ist das Theaterhaus Mitte in der Wallstraße. Doch es ist noch viel
Probe im Theaterhaus Mitte
Das Theaterhaus Mitte stellt nicht nur Probenräume
zur Verfügung - Foto © Raisa Kanareva
mehr. Das Haus selbst sieht sich als Produktionsstandort und Kommunikationsplattform für freie darstellende Künste. Gerade Schauspielerinnen und Schauspieler verfügen oftmals nicht über ausreichende finanzielle Mittel, um Räume für ihre Proben zu mieten oder gar zu unterhalten. Hier greift das Konzept des Theaterhauses Mitte - Probenräume in verschiedenen Größen und Ausstattungen werden für die Kreativen aus Berlin und der Welt bereitgestellt. Es lebe das Theater!

Theaterhaus Mitte - Ein Ort für viel Neues<

br> Der Output des Theaterhaus Mitte ist beeindruckend: Allein im Jahr 2011 wurden über dreihundert Produktionen - brandneue und Wiederaufnahmen - auf die Bretter gestellt.
Das bedeutet, dass nahezu täglich ein neues Stück bereit ist, einem Publikum vorgeführt zu werden. Um so beeindruckender ist dabei, dass 252 Produktionen der im Theaterhaus Mitte erarbeiteten Werke für die deutsche Hauptstadt produziert wurden und hier folglich Premiere hatten. Die übrigen Produktionen waren für Fernsehen, Kino und Bühnen außerhalb Berlins entstanden.
Man sieht also, welche Kraft in diesem Theaterhaus steckt. Kraft, die sich auch auf die dort arbeitenden Bühnenschaffenden zu übertragen scheint und immer mehr Kreative aus allen Winkeln unseres Planeten anzieht - jedes Jahr arbeiten zwischen fünf- und sechstausend Künstlerinnen und Künstler in dem Haus in der Wallstraße.

Produktionen
Naturgemäß wird im Theaterhaus Mitte viel geprobt. Alle zwei Monate sind die Proben öffentlich und kostenlos für die Darstellenden.
Nach George Tabori, dem legendären ungarischen Theatermann und Spielmacher, ist der Preis benannt, der bereits mehrmals vergeben wurde. Dieser Preis würdigt herausragende Leistungen freier Theater- und Tanzschaffender und ist damit wichtig auch für die Beteiligten des Theaterhauses.
Beim Irakisch-deutschen Theatertreffen im Jahr 2010 wurden sechs irakische Theaterproduktionen aufgeführt. Das war einer der vielen Wege, die gegangen werden, um Kulturen anderer Länder zu stärken beziehungsweise wieder aufzubauen. Seit 2006 finden regelmäßige Workshops und Arbeits- und Theatertreffen in Deutschland und im Irak statt. Die Beteiligten verfolgen dabei das gemeinsame Ziel des kulturellen Wiederaufbaus des krisengeschüttelten Irak.
Ein Stück William Shakespeares, des Genies aus Stratford-upon-Avon, wurden von Akteuren und Akteurinnen des Theaters Reissverschluss im Theaterhaus Mitte geprobt und zur Bühnenreife gebracht. Der Sturm - Shakespeares letztes Theaterstück - zeigt die Irrungen und Wirrungen des Herzogs von Mailand, Prospero. Verraten vom eigenen Bruder, entkommt er diesem mit knapper Not. Und erst zwölf Jahre später hat er die Chance, die erlittene Schmach zu vergelten.
Ein Haus, dessen Mitgestalterinnen und -gestalter so umtriebig sind, hat natürlich auch eine eigene Band. Wenn sich der spielfreudige Haufen aus Schauspielerinnen und Schauspielern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses auf der Bühne versammelt, wird es heiß und funky. Die Band, die sich Mrs. Noa nennt, spielt neben eigenen Stücken Kracher von Shirley Bassey, den Eurythmics, den Propellerheads und The Doors - allerdings oft in knackige Soulstücke umarrangiert.

Adresse:
Theaterhaus Berlin Mitte
Wallstraße 32 (Haus C)
10179 Berlin Mitte
Telefon (Vorbestellungen): 030/ 28 04 19 66

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 9:00 bis 22:00 Uhr;
am Wochenende von 10:00 bis 20:00 Uhr.

Öffentlicher Nahverkehr:
U-Bahn: U2, Bahnhof Märkisches Museum, U8, Bahnhof Heinrich-Heine-Straße;
Bus: 147, 248, 265, Ausstieg jeweils U-Bahnhof Märkisches Museum.
Text: UG / 21.05.2012


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