Digital Art Museum Berlin

Digital Art Museum in Berlin
Das Digital Art Museum in Berlin Mitte - Symbolbild: © guruXOX

Das Digital Art Museum wurde 1998 als Online-Museum gegründet. 2003 wurde die Galerie in Berlin eröffnet.

Das Digital Art Museum in Mitte

Die wichtigsten Informationen über das Digital Art Museum Berlin auf einen Blick:

Adresse:
DAM Gallery Berlin
Seydelstr. 30 Ecke Elisabeth-Mara-Strasse
10117 Berlin
Tel: 030/ 28 09 81 35

Was gibt es im Digital Art Museum zu sehen?
Gezeigt werden Grafiken, Animationen, Netzkunst, Softwarekunst, Hacktivism und interaktive Kunst.

Öffnungszeiten des Digital Art Museum

Mi - Fr 13:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa 12:00 Uhr - 16:00 Uhr
Und nach Vereinbarung.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Eintrittspreise Digital Art Museum

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Das Digital Art Museum - ein Tempel für die digitale Kunst

Vor über siebzig Jahren hat ein Mann mit seiner Erfindung den Grundstein gelegt für die Welt, wie sie heute ist: Konrad Zuse konstruierte 1941den ersten vollautomatischen, programmgesteuerten und frei programmierbaren Computer der Welt. Der Z3, wie dieses neue Wunderwerk der Technik von seinem Schöpfer genannt wurde, ist in seiner Bedeutung mindestens der Erfindung des Automobils ebenbürtig; wobei seine Technik noch um einiges komplizierter ist. Das Digital Art Museum in der Neuen Jakobstraße widmet sich einem Teilaspekt der elektronischen Datenverarbeitung - der Kunst.

Neue Wege der Kreativität im Digital Art Museum Berlin

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Digital Art Museum beobachten, welchen Einfluss Computer auf unser Leben und vor allem auf die Kunst haben. Besonderen Fokus legen sie dabei auf Kunstformen wie Grafik, Animation, Netzkunst, Softwarekunst, Hacktivism und interaktive Kunst. Die digitale Revolution, die einen ähnlich weltweiten Umbruch darstellt wie die industrielle Revolution 200 Jahre zuvor, hat inzwischen alle Bereiche unseres Lebens erfasst. Nachdem noch in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die grauen Kisten mit ihren grünen Bildschirmen oft als langweilig, unkreativ und etwas für Nerds galten, begann nur ein paar Jahre später der Einzug der ungeliebten Rechner in die Wohnzimmer der Welt. Man konnte auf ihnen Raketen ins All schießen, Fußball spielen oder einen Gorilla mit einer Banane bewerfen. Der Personal Computer war geboren. Und schon bald wurden die Filme eines John Lasseter weltberühmt. Der Gründer von Pixar bescherte Millionen von Kindern und Erwachsenen auf der Welt Stunden voller Vergnügen mit Filmen wie Toy Story, Findet Nemo, Die Unglaublichen und vielen anderen CGI-Meisterwerken.

Und natürlich begannen auch Künstlerinnen und Künstler - immer auf dem Weg nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten - sich für den Computer zu interessieren. Einige von Ihnen bereits sehr früh. 1968 begann der New Yorker Künstler Manfred Mohr, Kunst zu programmieren - zu der damaligen Zeit war das pure Avantgarde. Der ehemalige Actionmaler und Jazzmusiker generiert noch heute seine Kunst aus dem Computer und stellte bereits im Digital Art Museum aus. Joan Leandre modifiziert Computerspiele und ermöglicht so neue Sichtweisen auf scheinbar Vertrautes. In seiner Mischung aus Hacking, Medien-Archäologie und Kunst lässt er in Rennspielen Autos schweben oder Flugsimulatoren abstürzen. Boredomresearch schaffen pure Schönheit. Die Farben und Formen der Werke erinnern an Lebensformen, die allerdings niemand genauer benennen kann - faszinierend, geheimnisvoll und überhaupt nicht technisch wirkend. Werke der oben aufgeführten Kreativen und noch viel mehr können Sie im Digital Art Museum bewundern.

Öffentlicher Nahverkehr:

U-Bahn: U2, Bahnhof Märkisches Museum,
U8, Bahnhof Heinrich-Heine-Straße.

Im Internet: www.dam.org
Text: UG / Stand: 19.02.2019 / Alle Angaben ohne Gewähr!

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