me Collectors Room Berlin

me Collectors Room in Berlin
me Collectors Room in Berlin Mitte - Symbolbild: © guruXOX

Der me Collectors Room wurde vom Kunstsammler Thomas Olbricht gegründet und am 01.05.2010 eröffnet.

Der me Collectors Room in Mitte

Die wichtigsten Informationen über den me Collectors Room Berlin auf einen Blick:

Adresse:
me Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht
Auguststraße 68
10117 Berlin Mitte
Telefon: 030/ 86 00 85 10

Was gibt es im me Collectors Room zu sehen?
Im me Collectors Room wird vor allem zeitgenössische Kunst gezeigt. In der Wunderkammer Olbricht sind aber auch Kuriositäten aus Barock und Rennaissance zu sehen.

Öffnungszeiten des me Collectors Room

Mi - Mo 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

24. + 25.12. + 01.01. geschlossen
26.12. regulär geöffnet
31.12. bis 16:00 Uhr
Sonderschließungen aufgrund von Veranstaltungen möglich

Eintrittspreise zum me Collectors Room

  • Erwachsene 8€
  • Ermäßigt 4€
  • Gruppenticket 4€ / Person
  • Kinder unter 18 Jahren freier Eintritt
  • Öfentl. Führungen jeden 1. Samstag im Monat 14 Uhr 10€ / Person

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Die Stiftung Olbricht

Thomas Olbricht verfügt über das notwendige Kleingeld und das Gespür für Kunst, die der deutschen Hauptstadt ein weiteres kulturelles Highlight beschert haben. Der Wella-Erbe und Kunstsammler errichtete im Herzen Berlins einen Ort, der der Kontemplation und Inspiration dient. me - das steht für moving energies. Und ebenjene spürt man unmittelbar, wenn man das Ausstellungsgebäude betritt. Auf 1.300 Quadratmetern, verteilt über zwei Etagen, haben die Gäste genug Raum um mit den ausgestellten Kunstwerken und Objekten in Interaktion zu treten.

Sammlungen und Ausstellungen:

Die Werke so berühmter Künstlerinnen und Künstler wie Gerhard Richter, Thomas Demand, Marlene Dumas, Cindy Sherman und Eric Fischl sind hier zu sehen. Gerhard Richter ist spätestens seit seiner retrospektiven Ausstellung 2012 in der Berliner Neuen Nationalgalerie auch vielen Menschen ein Begriff, bei denen die Kunst nicht so ganz weit oben auf der Wunschliste steht. Der teuerste lebende deutsche Maler ist im me Collectors Room mit einem großen Teil seiner Editionen von 1965 bis 2011 vertreten. Circa 150 Druckgrafiken, Foto-Editionen, Multiples, Gemälde-Editionen, Künstlerbücher und Künstlerplakate sind zu bewundern. Viele Exponate davon sind experimentell; so finden sich in der Sammlung Stücke, die sich mit optischer Täuschung, Spiegeln, Rastern und geometrischen Konstruktionen befassen. Wer Richter bislang nur als kapitalistischen Realisten (eine Anspielung auf den sozialistischen Realismus) oder als "Abmaler" von willkürlich ausgewählten Zeitungsabbildungen wahrnahm, hat im me Collectors Room ausreichend Gelegenheit, sein Bild von dem großen Meister zu erweitern. Marlene Dumas stammt aus Südafrika. Die heute in den Niederlanden lebende Künstlerin beschäftigt sich in ihren Werken unter anderem mit den Konflikten zwischen den schwarzen und weißen Menschen in ihrer Heimat. Nachdem sie sich Anfang der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts der abstrakten Kunst und informeller Malerei zuwandte, schafft sie seit 1983 wieder figurative Werke. Er interessiert sich für Presse- und Tatortfotografien. Das tun vielleicht viele Menschen. Ungewöhnlich ist allerdings, das der Künstler Thomas Demand diese Fotografien äußerst detailgetreu aus Papier nachbaut und fotografiert. Dabei ignoriert er bei der Herstellung seines Modells alle Abbildungen von Menschen. Nachdem er die Objekte fotografiert hat, zerstört er diese und stellt die Fotos Anschließend aus. Neben dieser Arbeit beschäftigt sich Demand außerdem noch mit analogen Animationsfilmen.

Die Wunderkammer im me Collectors Room Berlin

Der Tod und das Leben sind Schwerpunkte der Wunderkammer, die Teil des me Collectors Rooms ist. Wunderkammern gibt es bereits seit der Renaissance. Sie standen damals und im nachfolgenden Barock im Zenit ihrer Popularität. Was die Menschen damals faszinierte, begeistert sie auch heute noch. Unter dem Motto Vanitas - Bedenke, dass Du sterben wirst! werden die Besucherinnen und Besucher in eine Welt geführt, die sie inspiriert, über den Tod nachzudenken. Erstaunt nehmen sie wahr, das die Künstler der Vergangenheit dem Tod jenem auch eine humorvolle Seite abgewinnen konnten und ihm dennoch respektvoll gegenüberstanden. Eine besondere Spannung erzielt der Besuch zudem aus der Gegenüberstellung von Exponaten aus Renaissance und Barock zu Werken aus unserer Zeit.

Öffentlicher Nahverkehr:

S-Bahn: S1, S2, M1, M6, jeweils Bahnhof Oranienburger Straße;
S3, S5, S7, S75, jeweils Bahnhof Hackescher Markt
U-Bahn: U8, Bahnhof Weinmeisterstraße; U6, Bahnhof Oranienburger Tor;
Text: UG / 18.11.2018 / Alle Angaben ohne Gewähr!

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