Ausbaufähig: Die Berliner Verkehrsbetriebe

U-Bahn, S-Bahn, Tram, Bus und Fähren: In Berlin gibt es viele Möglichkeiten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die Berliner Verkehrsbetriebe
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von A nach B zu kommen. Bis auf die S-Bahn, die seit 1994 zur Deutschen Bahn gehört, werden alle von den Berliner Verkehrsbetrieben - kurz BVG - betrieben.

Die BVG


In letzter Zeit gab es vor allem negative Schlagzeilen um den Betrieb: Fahrpreiserhöhungen, Endlosstreiks mit schweren Einschränkungen der Mobilität, Anschläge auf Busse und Übergriffe auf Fahrer oder Fahrgäste sind, was Berliner normalerweise mit der BVG verbinden. Hinzu kommt der ewige Pendel- und Schienenersatzverkehr, da irgendwo immer gebaut wird. Und trotzdem ist eine Fahrt mit Öffentlichen oft schneller und erholsamer als ins Auto zu steigen: vor allem im Berufsverkehr.

Schon lange erleichtern öffentliche Verkehrsmittel den Hauptstadtbewohnern das Fortkommen. Seit Ende des 19. Jahrhunderts verkehren in Berlin elektrische Straßenbahnen: neben der Eisenbahn ein wichtiges Fortbewegungsmittel. Wenig später folgten die ersten motorisierten Omnibusse. 1902 wurde die Berliner U-Bahn eröffnet - wobei der Name irreführend ist, denn die Bahnen waren anfänglich größtenteils auf Hochstrecken unterwegs. Damals sehr umstritten, ist die Hochbahn mit ihren Stahlkonstruktionen und schmucken Bahnhöfen heute nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken.

1929 nahm die BVG, damals Berliner Verkehrs-AG, ihren Betrieb auf: als Zusammenschluss
der drei Gesellschaften, die vorher einzeln U-Bahn, Omnibus und Tram betrieben hatten. 1938 ging der Betrieb an die Stadt über. Nach weitreichenden Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und zügigem Wiederaufbau, der bereits Anfang der 50er Jahre abgeschlossen war, entstanden mit der Teilung Berlins zwei Verkehrsbetriebe. Westberliner U-Bahn-Linien hielten nicht mehr auf Ostberliner Bahnhöfen. Einzige Ausnahme war der U- und S-Bahnhof Friedrichsstraße, der als Grenzübergang diente. Nach dem Mauerfall wurden auch die beiden Verkehrsbetriebe wiedervereinigt.

Die Die Berliner Verkehrsbetriebe heute:

Heute bemüht sich die BVG, den Berlinern so viel Mobilität wie möglich zu bieten. Zu diesem Zweck wurden u.a. die sogenannten Metro-Trams und Metro-Busse eingeführt, die auf kurzen Wegen die wichtigsten Verkehrsachsen bedienen und ganzwöchentlich im 24-Stunden-Betrieb fahren.

Sicher eine gute Idee - müsste man dann nicht im angeschlossenen U-Bahnhof wieder 15 Minuten auf den nächsten Pendelzug warten oder grübeln, ob man, mit dem Bus von Norden kommend, jetzt wieder zwei Stationen Richtung Nordwesten fahren darf, ohne dass das One-Way-Ticket verfällt. Das Konzept der BVG: es ist nach wie vor ausbaufähig.
Text: J.J. / 30.01.2008


 
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