Freie Universität Berlin: Die Exzellente

"Wahrheit - Gerechtigkeit - Freiheit": Das Motto ist bis heute Programm.
Die Freie Universität Berlin von oben
Luftaufnahme Campus Dahlem der FU Berlin
Pressefoto: © Reinhard Görner
Am 4. Dezember 1948 wurde die Freie Universität Berlin mit Unterstützung der amerikanischen Alliierten offiziell gegründet, da die Situation an der Berliner Universität Unter den Linden (der heutigen HU) im sowjetischen Sektor der Stadt für systemkritische Studenten und Dozenten mehr als bedrohlich geworden war. An der FU sollten sie frei von Unterdrückung und ohne Angst vor politischer Verfolgung arbeiten können.
Die aus dieser Idee geborene Satzung, das sogenannte "Berliner Modell", war bis in die Siebziger Jahre hinein einzigartig in Deutschland. An keiner anderen Universität hatten die Studenten so starke Einflussmöglichkeiten. Und diese wurden genutzt: So war die FU u.a. ein Mittelpunkt der 68er-Studentenproteste; Rudi Dutschke und Benno Ohnesorg waren hier eingeschrieben. Auch Ende der 90er Jahre kam es zu massiven Streiks und Demonstrationen gegen die Sparpolitik des Senats. Schmerzhafte Kürzungen, Schließungen von Studiengängen und Instituten sowie die Einführung von Studiengebühren konnten allerdings nicht verhindert werden.

Die FU in Berlin


Die langjährige Insellage im Westen des geteilten Berlins tat der Freiheit keinen Abbruch. Von Anfang an wurden Verbindungen und Partnerschaften mit Einrichtungen
in Deutschland, Europa und auf anderen Kontinenten gepflegt, so dass die Universität zum renommierten internationalen Anlaufpunkt wurde. Auch der Studentenaustausch wurde bereits kurz nach der Gründung aufgenommen.

Das Lehrangebot ist breit gefächert: Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften, Politik- und Sozialwissenschaften, Jura, Medizin und Wirtschaftswissenschaft können, je nach Fachbereich, mit Diplom, Magister, Bachelor, Master oder Staatsexamen abgeschlossen werden, wobei die alten Studiengänge nach der Einführung von Bachelor und Master nun auslaufen.
Auch innerhalb der zwölf Fachbereite deckt das Angebot ein großes Spektrum ab. So ist die Freie Universität einer von nur fünf deutschen Studienorten für Veterinärmedizin, beherbergt die größte pharmazeutische Ausbildungsstätte Deutschlands und hat auch Exoten wie z.B. Byzantinistik oder Bioinformatik im Programm.

Die Freie Universität in Berlin als Forschungseinrichtung


Heute ist die FU eine der wichtigsten Forschungseinrichtungen Deutschlands und erhält als einzige Berliner Universität eine Förderung im Rahmen der Exzellenzinitiative, womit sie in den Kreis der Eliteuniversitäten aufgenommen wurde. Die geförderten Zukunftskonzepte umfassen Zentren für die Entwicklung von Clustern (interdisziplinären Forschungsverbünden), internationalen Austausch und Graduiertenstudien.
Neben der Forschung spielt auch die Berufsvorbereitung eine wichtige Rolle. Diese erfolgt neben den entsprechenden Kursen innerhalb der Bachelor-Studiengänge über einen speziellen Career Service und ein Gründungszentrum, das Jungunternehmer in der Startphase unterstützt.

Kontakt:
Freie Universität Berlin
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin
Tel.: 030 - 838 - 1
www.fu-berlin.de

Text: JJ

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