Wühlmäuse im Garten bekämpfen

Wühlmäuse im Garten
Wie kann man Wühlmäuse aus dem Garten vertreiben? Beispielfoto: © mkmm

Was tun gegen Wühlmäuse?

Gartenbesitzer erfahren hier wie Sie Wühlmäuse aus Ihrem Garten vertreiben können:

So können Sie ohne Gift Wühlmäuse bekämpfen :

Wühlmäuse gehören eindeutig zu den intelligentesten Tieren auf der Welt. Sonst wären sie schon längst ausgestorben. Denn kaum ein Tier verfolgt der Gartenbesitzer unbarmherziger. Wen wundert's - die kleinen Wühler machen sich über die saftigen Wurzeln von kostbaren Rosen und schönen Obstbäumen her, unterminieren den gesamten Garten und verwandeln ihn in Null-Komma-Nichts in etwas, was mit mitteleuropäischen Vorstellungen eines schönen Gartens garantiert nichts mehr zu tun hat.
Wie kann man den Wühlmäusen das Buddeln und Mampfen, das Wühlen, Schmatzen und Schmausen verleiden, ohne anschließend selbst vergiftet dahinzusiechen oder den Garten zubetonieren zu müssen, damit sich die Katzen, Kinder oder Enkel nicht verseuchen? Kein Trick scheint stets und ständig zu wirken, und natürlich können Sie auch einen Kammerjäger fragen aber die folgenden Tipps haben in manchen Regionen vielen Gartenfreunden das Leben erleichtert.

Wurzelkörbe schützen die Gartenpflanzen

Wenn Sie neue Rosen, Lilien oder Gehölze pflanzen, schützen Sie die Wurzeln mit Körben. Die gibt's im Handel zu kaufen, man kann sie aber auch mit Hasendraht selbst basteln. Seerosenkörbe eignen sich z.B. für Zwiebelpflanzen.

Stinktier-Prinzip - Gestank vertreibt Wühlmäuse

Wühlmäuse haben empfindliche Nasen, manche Pflanzen und deren unmittelbare Umgebung scheinen sie zu meiden, weil sie fürchterlich stinken (für Mausenasen). Garantiert helfen sie allerdings nicht - vielleicht hat manche Maus ja auch mal einen Schnupfen und riecht nichts. Vielfach bewährt haben sich: Kreuzblättrige oder Zypressen-Wolfsmilch, Knoblauch, Zwiebel, Kaiserkrone, Hundszunge, Steinklee und Ochsenzunge. Was die Viecher auch eher verschmähen sind Narzissen, Pfingstrosen, Phlox, Schwarze Johannisbeere und Holunder. Wenn Hund oder Katze Haaren oder Sie selbst beim Friseur sind, sammeln Sie die Haare ein und stopfen Sie die Löcher der Mäuse damit voll - fangen Sie in der Gartenmitte an und arbeiten Sie sich in Kreisen nach außen (am besten Richtung Feld, nicht Richtung Nachbar...). Stark riechender Fichtentee in größeren Mengen beduftet und überschwemmt die Mausegänge zusätzlich.

Mit Kindergebrüll Wühlmäuse vertreiben

Wenn Sie Kindern Spaß, den Wühlmäusen aber das Leben schwer machen wollen, beschaffen Sie Kunststoffröhren mit 2-3 cm Durchmesser. Die dürfen die Kinder in die Gänge stecken und nach Herzenslust hineinrufen, -brüllen und -pfeifen. Das ertragen die Mausohren nur schwer.
Mal schauen ob die Kinder die Wühlmäuse vertreiben können ...

Natürliche Feinde der Wühlmäuse fördern

Greifvögel und Mauswiesel zählen Wühlmäuse zu ihrem Leibgericht - stellen Sie den Vögeln Sitzstangen auf (im Forstamt berät man Sie sicher) und Stein- oder Holzhaufen für die Wiesel, wenn Sie nah am Stadtrand oder in ländlicher Umgebung wohnen.

Mit Zuckerbrot und Peitsche Wühlmäuse bekämpfen

In manchen Gegenden (leider nicht überall) gehört Topinambur offenbar zu den Lieblingsspeisen von Wühlmäusen. Wenn es in der Nähe zum eigenen Garten freies Feld oder offene Straßenränder gibt, lohnt es vielleicht, dort als Lockspeise Topinambur anzupflanzen und mit Vertreibungsmethoden im eigenen Garten zu koppeln.

Mit Fallen Wühlmäuse bekämpfen
Wenn man die kleinen Wühler wirklich töten will, sind Fallen tatsächlich umweltfreundlicher und sicherer als alle anderen Methoden. Außerdem sieht man gleich, ob man eine Wühlmaus erwischt hat oder nicht. Es gibt natürlich auch Lebendfallen für Mäuse! Bekommen Sie im Fachhandel für unter 10 Euro!
Sie sehen es gibt viele Möglichkeiten Wühlmäuse ohne Gift zu vertreiben! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

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Stand: 03.12.2018