Trotz vieler kühler Tage in den vergangenen Wochen können die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) auf einen soliden Saisonstart zurückblicken. Seit dem Beginn der Freibadsaison Ende April haben rund 760.000 Gäste die Sommerbäder und das Strandbad Wannsee besucht. Das sind zwar etwa 110.000 weniger als im gleichen Zeitraum 2024, doch angesichts des unbeständigen Wetters fällt die Zwischenbilanz laut BBB „verhalten positiv“ aus.

Weniger Gäste in den Berliner Freibädern

Für den Zuspruch sorgten vor allem einige heiße Wochenenden und eine frühe Hitzeperiode mit über 60.000 Besuchern pro Tag. Auch bei kühleren Temperaturen nutzten zahlreiche Sportschwimmer die Becken. Um Kosten zu sparen, wurde an Tagen mit geringer Auslastung das Sicherheitspersonal reduziert.

„Der diesjährige Sommer verlief bislang befriedigend, wetterbedingt weniger Gäste, Stimmung in den Bädern gut“, erklärte BBB-Vorstandschef Dr. Johannes Kleinsorg. Bei der Sicherheit gab es kaum Veränderungen: Bis Ende Juli wurden 119 Hausverbote ausgesprochen (2024: 104).
Eine Liste der Berliner Freibäder

Neu in dieser Saison ist ein angepasstes Einlass-System: Online-Tickets beinhalten nun Zeitslots, außerdem zeigt eine Auslastungsampel an, wie voll das jeweilige Bad ist. Anders als im Vorjahr können Gäste mit Online-Ticket auch bei „roter“ Anzeige noch hinein.
Kleinsorg betonte, dass die Berliner Freibäder „Orte der Erholung“ seien – auch bei weniger sommerlichem Wetter. In den Ferien werden zudem in Kooperation mit der Sportjugend Berlin wieder betreute Sportangebote außerhalb des Wassers angeboten.

Wer also dem Trubel der Hauptstadt entfliehen will, findet in den Sommer- und Freibädern weiterhin genügend Raum für sportliche Bahnen oder entspannte Stunden am Wasser – selbst wenn die Sonne mal Pause macht.
Besonders beliebt ist zum Beispiel das Strandbad Wannsee und das Prinzenbad Kreuzberg.