Auch zukünftig Abzocke bei Berliner Wasserpreisen

Weil Berlins BürgerInnen seit 1989 45 Prozent weniger Wasser verbrauchen, müssen sie sich auf steigende Wasserpreise einstellen. Das berichtet “WELT ONLINE”. “Die Fixkosten müssen auf weniger Verbrauch umgelegt werden,” wird Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe (BWB) anläßlich einer Präsentation des Wasserversorgungskonzepts zitiert. Es umfasst einen Zeitraum bis zum Jahr 2040.

Demzufolge soll ab 2014 das neu erbaute Wasserwerk Johannisthal wieder Frischwasser in das Netz einspeisen. Derzeit dient es nur dem “Grundwassermanagement” und als Zwischenpumpwerk. Die drei Wasserschutzgebiete Altglienicke, Jungfernheide und Buch sollen ihren Status verlieren, wovon beispielsweise Bauherren profitieren sollen. Sie können ihre Häusle dann dort problemlos bauen. Derzeit herrscht in diesen Gebieten Bauverbot.

Kritik kam vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU). Die zuständige Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz unter Leitung von Katrin Lompscher (Linksfraktion) komme ihrer Verpflichtung zum Schutz der Verbraucher nicht nach, weil die Entwicklung der Wassertarife in dem vorgestellten Konzept nicht ausreichend berücksichtigt würden. BBU-Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt weist darauf hin, dass der Kubikmeterpreis seit 2003 um fast 30 Prozent gestiegen sei. Dies sei auch der Grund für den sinkenden Wasserverbrauch der BerlinerInnen. So belege Berlin mit einem Kubikmeterpreis von 5,10 Euro den ersten Platz unter Deutschlands Großstädten. In München beispielsweise koste er nur 3,22 Euro. Die FDP ließ über ihren Sprecher Kai Gersch verlauten, notfalls müsse Frau Lompscher das Konzept zu Gunsten der Verbraucher überarbeiten.

Wenn das nicht absurd ist, weiß ich nicht, was man als solches bezeichnen sollte. Normalerweise steigen die Preise bei erhöhter Nachfrage. Hier jedoch findet eine Abzocke statt, obwohl Berlins Wasserverbrauch stark rückläufig ist. Die Rendite muss eben erreicht werden, so oder so.

Rassistischer Übergriff auf Afghanisches Kind

Wie die “Berliner Morgenpost” berichtet, wurde am Montagabend auf einem Spielplatz an der Vincent-van-Gogh-Straße in Hohenschönhausen ein zehn Jahre altes Afghanisches Mädchen von einer 30 Jahre alten Frau geschlagen. Auslöser des rassistischen Übergriffs war eine Auseinandersetzung des Mädchens mit dem Kind der Frau. Angeblich habe sich die Auseinandersetzung derart “zugespitzt”, daß es nachfolgend zu einem Wortwechsel des Afghanischen Kindes mit der Mutter kam. Den ersten polizeilichen Ermittlungsergebnissen zufolge habe die Mutter dann zweimal mit der Faust auf das Mädchen eingeschlagen und es wegen seiner Hautfarbe “massiv beleidigt”. [Read more →]

Berliner Feuerwehr internationaler Meister im Treppenlauf

Bei der 2. Internationalen Meisterschaft der Feuerwehr im Treppenlauf siegte das TFA-Team Berlin in einer Zeit von fünf Minuten und 28 Sekunden. TFA bedeutet “Toughest Firefighter Alive” (Härtester Feuerwehrmann der Welt), wie der “Berliner Morgenpost” zu entnehmen ist. Ort des Wettkampfes war das Park Inn Hotel am Alexanderplatz. Die Wettkämpfer mußten mit einer 30-Kilogramm-Atemschutzausrüstung 39 Stockwerke auf das Hoteldach sprinten. Bereits im letzten Jahr hatten die Berliner Feuerwehrleute den Wettbewerb gewonnen, allerdings waren sie dort über eine halbe Minute langsamer als in diesem Jahr. [Read more →]

Pfingsten in Berlin - Freizeittipps

Ein langes Pfingstwochenende steht vor der Tür.
Das Wetter in Berlin soll richtig gut werden, also nichts wie raus zum Wannsee … ( oder in eines der anderen Freibäder in Berlin )
Aber auch die Strandbars in Berlin und die Biergärten erwarten am Wochenende einen Besucheransturm.
Am Abend wird es auf den meisten öffentlichen Grillplätzen in Berlin wieder richtig eng werden. [Read more →]

Berlins Schulen haben eine Milliarde Euro Sanierungsbedarf

Berlins Schulen verfallen zunehmend. Wie die “Berliner Morgenpost” berichtet, kürzt der Senat das Schul- und Sportanlagensanierungsprogramm für 2008 und 2009 um neun Millionen auf 32 Millionen Euro. Dabei benötigen die Bezirke mehr als eine Milliarde Euro zur Instandhaltung. Die zuständige Senatsverwaltung für Bildung will klären, ob “Finanzmittel aus Bundesprogrammen genutzt werden können, um die gröbsten Mängel an den Schulen zu beseitigen”. Prompt kam - wie kann es anders sein - Kritik von Seiten der CDU. Der Senat habe es versäumt, andere Fördertöpfe anzuzapfen. Auch der Landesrechnungshof mahnte bereits in seinem letzten Bericht, die Kosten durch Versäumnis der notwendigen Reparaturen verursache ein Anwachsen der Kosten um jährlich 130 Millionen Euro. So haben sich die Instandhaltungskosten während der letzten zehn Jahre von 430 Millionen Euro auf gut eine Milliarde Euro mehr als verdoppelt. [Read more →]

“Bau-Wahnsinn” an der Steglitzer Schloßstraße

Das Einkaufszentrum “Das Schloss” in der Steglitzer Schloßstraße wird wohl mittlerweile jedem ein Begriff sein. Doch es ist noch mehr drin: An der Ecke Ahornstraße - Standort Woolworth - wird ein neues fünfstöckiges Geschäftshaus für 40 Millionen Euro gebaut. Die Baugenehmigung dafür wurde erst kürzlich erteilt, schreibt “WELT ONLINE”. Damit wird die Einkaufsmeile in Steglitz weiter seinem Anspruch gerecht, die größte Einkaufscenter-Dichte in Berlin zu haben. [Read more →]

Berlins Mitte bis 2017 Großbaustelle

Der Palast der Republik mit seinen Abrissarbeiten ist beileibe nicht die einzige Großbaustelle in Berlins historischer Mitte. Wie die “Berliner Morgenpost” schreibt, werden bis zum Jahr 2017 acht weitere Großprojekte am Lustgarten und Berliner Dom realisiert. Dazu zählen die Weiterführung der U-Bahnlinie 5 vom Alexanderplatz zum Hauptbahnhof, die Errichtung einer “Hauptstadtrepräsentanz” am Schloßplatz durch Thyssen-Krupp und die neue Rathausbrücke (ebenfalls Schloßplatz). [Read more →]

Banken wollen mehr Geld für BBI-Finanzierung

Berlin wird für den Ausbau des Großflughafens BBI tiefer in die Tasche greifen müssen als geplant. In einem Bericht der “BZ Berlin” wird der Finanzexperte der Grünen, Oliver Schruoffeneger, mit den Worten zitiert: “Berlin, Brandenburg und der Bund mussten ihre Landesteile um 225 Millionen Euro aufstocken”. Auf Berlin allein kommen demnach Mehrkosten in Höhe von 83 Millionen zu. Dies sei eine Forderung der Banken gewesen, um die Kredite abzusichern. [Read more →]

Langsame Durchschnittsgeschwindigkeit bei Berlins Autofahrern?

Laut eines Städtevergleichs des privaten Unternehmens Itis Holdings und des US-Wirtschaftsmagazins “Forbes” liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Berlins Straßen bei moderaten 24,5 Stundenkilometern. Damit belegt Berlin im europaweiten Vergleich den vorletzten Platz. Nur Londons Autofahrer sind mit Tempo 19 noch langsamer unterwegs, schreibt die “Berliner Morgenpost”. [Read more →]

Fahrpreiserhöhung bei der BVG unvermeidlich

Laut einem Bericht der “Berliner Morgenpost” läßt Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) verlauten, die Einigung im Tarifstreit “erhöhe den Druck in Bezug auf die künftige Preisentwicklung” bei den Fahrpreisen. Dies sei die einzige Möglichkeit, die 28,3 Millionen Euro aufzubringen, die der Tarifkompromiss koste. Weitere Finanzmittel, wie eine weitere Kreditaufnahme der mit 685 Millionen Euro verschuldeten BVG, sei auf Grund der angespannten Haushaltslage Berlins schwierig. Auch die Möglichkeit über eine deutliche Steigerung der Fahrgastzahlen die Mehrbelastung abzufedern, wird nach Ansicht von BVG-Chef Andreas Sturmowski nicht einfach. Dieser “wirtschaftliche Unsicherheitsfaktor” komme durch einen Vertrauensschwund der Kunden gegenüber der BVG zustande. Man befürchte, durch die Streiks viele Fahrgäste verloren zu haben. “Wir werden erst einmal sehen, wie viele Fahrgäste noch da sind und wie viele in vier Wochen wieder da sind”, wird der BVG-Chef zitiert. [Read more →]