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Unterricht nur mit gültiger Masernimpfung

26.02.2015
Die Masern sind in Berlin weiter auf dem Vormarsch. Anfang der Woche plädierten Gesundheitspolitiker bereits für eine Impflicht, als ein anderthalbjähriger Junge in der Charité an Masern starb. Das Obduktionsergebnis hat die Todesursache mittlerweile bestätigt. Die Zahl der Maserninfektionen in der Stadt stieg bis zum Mittwoch auf 609 Fälle an. Seit dem Wochenden wurden dem Landesamt für Gesundheit und Soziales 40 Neuerkrankungen gemeldet.

Nachdem auch ein Schüler erkrankte, hat die Carl-Zeiss-Schule in Tempelhof-Schöneberg nun reagiert: Zum Unterricht dürfen derzeit nur Kinder kommen, die eine gültige Masernimpfung vorweisen können. Auch Lehrer müssen ihren Impfpass vorlegen, bevor sie ins Klassenzimmer dürfen. Fünf Kinder der Schule haben so bis Freitag unfreiwillig schulfrei – sie sind nicht geimpft oder konnten ihre Papiere nicht vorlegen.

Als die Erkrankung eines 17jährigen Schülers bekannt geworden war, hatte die Schule am Montag vorsorglich geschlossen. Die Gesundheitsstadträtin von Tempelhof-Schöneberg, Sibyll Klotz (Grüne), hält das für eine überzogene Reaktion. Die Schließung hätte eine regelrechte Hysterie ausgelöst. Eltern zeigten sich dagegen verständnisvoll. Auch das Charlottenburger Wald-Gymnasium schloss am Mittwoch seine Pforten, als dort eine Masernerkrankung bekannt wurde. Nun müssen Schüler und Lehrer ebenfalls einen gültigen Impfschutz nachweisen, wenn sie das Schulgelände betreten möchten.

Laut Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales sind vor allem Erwachsene zwischen 20 und 45 Jahren von der Maserninfektion betroffen – eine Altersgruppe, die sich eher seltener impfen lässt. Das Amt rät auch Erwachsenen dazu, sich jetzt noch impfen zu lassen, das sei auf alle Fälle sinnvoll. 96 Prozent aller Kinder sind bereits geimpft. Es gibt allerdings deutliche Unterschiede zwischen den Bezirken: Vor allem in den wohlhabenderen Bezirken wie etwa im Prenzlauer Berg hat sich eine gewisse Impfmüdigkeit breit gemacht. Hier ist die Durchimpfungsrate am niedrigsten, in Marzahn-Hellersdorf dagegen am höchsten.

Soll die Impflicht gegen Masern kommen?

24.02.2015
Die Krankheit war in Deutschland fast ausgerottet, nun ist sie wieder auf dem Vormarsch: Allein in Berlin sind seit Oktober 2014 574 Menschen an Masern erkrankt. Am vergangenen Mittwoch starb nun in der Charité ein kleiner Junge, wie das Gesundheitsamt am Montag mitteilte, an Masern. Von der Charité aus dagegen heißt es, die genaue Todesursache werde momentan noch geprüft. Berlins Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) und die Berliner Ärztekammer plädieren nun für eine Impflicht – zumindest für alle Kinder, die zur Kita oder in die Schule gehen.

Masern gelten allgemeinhin als Kinderkrankheit. Viele, die heute Mitte 30 – und vielleicht Eltern – sind, haben Masern selbst noch mitgemacht, da eine Impfung damals noch eher unüblich war. Als entsprechend harmlos schätzen auch einige die Krankheit ein. Viele Mediziner halten dagegen: Masern können in Ausnahmefällen tödlich verlaufen. Auch auf Bundesebene hält man daher eine Impflicht für durchaus diskussionswürdig. Die Bundesregierung plant daher ein Präventionsgesetz, demnach Eltern bei der Kita-Anmeldung für ihr Kind einen vollständigen Impfschutz nachweisen müssen. Die Opposition hält dagegen wenig von einem Zwang zum Impfen.

Aktuelle Empfehlungen sehen vor, Säuglinge im Alter zwischen 11 bis 14 Monaten zum ersten Mal impfen zu lassen. Rund vier Monate später erfolgt die zweite Impfung, die spätestens im Alter von 23 Monaten verabreicht werden sollte. Derzeit sind rund 90 Prozent aller Berliner Schulkinder zweimal gegen Masern geimpft, besitzen also einen besonders sicheren Impfschutz. Große Lücken gibt es laut Informationen des Gesundheitsamtes dagegen bei Menschen, die vor 1970 geboren sind.

Masern übertragen sich durch Tröpfcheninfektion durch die Luft. Wer nicht geimpft ist – oder selbst schon einmal eine Maserninfektion durchgemacht hat – und mit einer erkrankten Person in Kontakt kommt, steckt sich fast zwangsläufig an. Ansteckungsgefahr droht schon, bevor die typischen Symptome wie der rote Hautausschlag und Fieber auftreten. Gefährlich sind mögliche Folgeinfektionen wie eine Lungenentzündung oder eine Gehirnhautentzündung. ( Fragen Sie auch Ihren Arzt!)

Unser Ärzteverzeichnis für Berlin
Kinderärzte in Berlin

Erneute Bahn-Streiks treffen auch wieder die Berliner S-Bahn

19.02.2015
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat zu neuen Streiks aufgerufen. Der Arbeitsausstand wird nicht nur den Fernverkehr, sondern auch den Nahverkehr treffen. Für Berliner Pendler bedeutet das: Die S-Bahnen werden vermutlich stillstehen. Davon geht zumindest der Berliner Fahrgastverband IGEB aus.

Am gestrigen Mittwoch hat die GDL ihre neue Streikabsicht verkündet. Heute meldete sich dann auch GDL-Chef Claus Weselsky zu Wort. Wann genau die Lokführer ihre Arbeit niederlegen werden, gab er nicht bekannt. Ob die Streiks also schon zum Wochenende einsetzen, ist weiter offen. „Rechtzeitig“ wolle man die Fahrgäste über den Beginn des Ausstands informieren, sagte Weselsky im Interview mit dem ZDF. Rechtzeitig bedeutet aus seiner Sicht: so weit im Voraus, dass sich die Fahrgäste auf den Beginn und die Dauer des Streiks einstellen können.

Ersatzverkehr soll Berliner Nahverkehr am Laufen halten

Die Leiter der Berliner S-Bahn bereiten sich bereits auf die Streiks vor. In der Vergangenheit setzte man auf Ersatzverkehr mit Bussen und durch zusätzliche U-Bahnen. Wer sich in den letzten Tagen über den Schienenersatzverkehr zwischen Yorkstraße und Gesundbrunnen geärgert hat, wird beim Streik vermutlich fein raus sein: Zwar fahren hier auch Busse der Deutschen Bahn, im Gegensatz zu den Lokführern werden die Busfahrer aber nicht streiken. Kommt es zum Streik, wird es in den U-Bahnen und Bussen der BVG wieder voller werden.

Der angekündigte Streik ist mittlerweile schon der siebte Ausstand, seit die Auseinandersetzungen zwischen der GDL und der Deutschen Bahn begonnen haben. Viele Pendler erinnern sich wahrscheinlich noch gut auf die lang andauernden Ausstände Ende des letzten Jahres. Der hatte ebenfalls die Berliner S-Bahn getroffen, im Ersatzverkehr fuhren allerdings noch rund ein Drittel der S-Bahn-Züge. Bis zum 8. November hatte sich die Lage im S-Bahn-Verkehr wieder weitgehend normalisiert, während im Fernverkehr erst am 9. November wieder alles einigermaßen nach Fahrplan lief.

Die GDL fordert fünf Prozent mehr Gehalt für ihre Mitglieder, Arbeitszeitverkürzung bei gleichzeitigem Überstundenabbau sowie eigenständige Tarifverträge für Mitglieder, die keine Lokführer sind. In früheren Gesprächen hatte Weselsky bereits angekündigt, dass ein erneuter Streik rund 100 Stunden dauern könnte.

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Nächtliches Alkohol-Verkaufsverbot für Berliner Spätis?

19.02.2015
Man sitzt mit Freunden gemütlich auf dem Sofa, da ist plötzlich das Bier leer oder die Flasche Wein schon ausgetrunken. In der Regel kein Problem, schließlich gibt es in Berlin an fast jeder Ecke einen Späti, in dem man sich schnell mit Nachschub eindecken kann. Was so praktisch für volljährige Berliner ist, halten die Berliner SPD und CDU für ein echtes Problem für den Jugendschutz. Da alkoholische Getränke in Bars und Discos teuer ist, decken sich Jugendlich oft vor – und auch mal nach – der Feier am Späti oder an der Tanke mit Hochprozentigem ein. Peter Trapp, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, hat daher einen Vorschlag: Er möchte den Außer-Haus-Verkauf von Alkohol zwischen 22 und 5 Uhr komplett untersagen.

Vorbilder: Baden-Württemberg und Genf

Ein ähnliches Konzept gibt es bereits in Baden-Württemberg. Der Verkauf von Alkohol ist dort nachts generell untersagt. Egal, ob Jugendlicher oder Erwachsener: Seit März 2010 erhält hier nach 22 Uhr niemand mehr etwas Alkoholisches außerhalb von Bars und ähnlichen Ausschankorten. Die Folgen sind positiv: Die Krankenhäuser melden, dass die Zahl der betrunken eingelieferten Jugendlichen seit Einführung des Verbots um sieben Prozent zurückgegangen sei. Auch der Schweizer Kanton Genf dient den Berliner Überlegungen als Vorbild. Hier herrscht sogar zwischen 21 und 7 Uhr Außer-Haus-Verkaufsverbot für Alkohol.

Kein Alkohol mehr ab 22 Uhr

Die SPD begrüßt den Vorstoß von Peter Trapp grundsätzlich. Bereits 2011 hatten SPD und CDU über ein ähnliches Verkaufsverbot nachgedacht, allerdings für Jugendliche unter 18 Jahren. Um die Alkoholabgabe an unter 18jährige zu ändern, sind allerdings bundeseinheitliche Bestimmungen notwendig. Anders bei den aktuellen Plänen. Im Gegensatz zu Trapp möchte SPD-Gesundheitspolitiker Thomas Isenberg den nächtlichen Verkauf von Alkohol an einigen Stellen, etwa im Supermarkt, noch zulassen.

Bundesweit dürfen Jugendliche ab 16 Jahren Getränke mit geringem Alkoholgehalt wie Wein, Bier und Sekt erwerben. Der Verkauf von Hochprozentigem ist nur an über 18jährige gestattet. Doch gerade in Spätis und an Tankstellen und Kiosken werden hochprozentige Getränke oft ohne Alterskontrolle herausgegeben, wie Stichproben immer wieder gezeigt haben.
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Sonntagsshopping am 15.02.2015 in Berlin im Galeries Lafayette

15.02.2015

Sie wissen noch nicht so recht was Sie heute in Berlin machen sollen?
Na vielleicht haben wir hier einen guten Tipp für Sie:

Am 15.02.2015 ist verkaufsoffener Sonntag im Galeries Lafayette in Berlin

Haben Sie Lust zum Shoppen? – Ja? Dann nutzen Sie den verkaufsoffenen Sonntag im Kaufhaus Galeries Lafayette in der Friedrichstr. Das beliebte Warenhaus öffnet am Sonntag den 15.02.2015 von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr die Tore.  Im Kaufhaus Galeries Lafayette finden Sie vor allem Mode für Damen, Herren und Kinder. Aber auch Köperpflegeprodukte und hochwertige Lebensmittel  können Sie hier kaufen.  Nehmen Sie sich doch heute mal Zeit und schlendern Sie ganz in Ruhe durch das große Kaufhaus.  Sie könnten den Einkaufsbummel doch auch mit einem Spaziergang zum Brandenburger Tor oder zum Reichstag verbinden. Beides fußläufig in nur wenigen Minuten zu erreichen.  Wir wünschen Ihnen einen schönen Sonntag in Berlin!

Olympiabewerbung: Erste Bürgerdiskussionsrunde

12.02.2015
Sollen die Olympischen Spiele nach Berlin kommen oder nicht? Dazu möchte der Senat die Berliner Bürgerinnen und Bürger befragen. Eine erste Möglichkeit zur Diskussion gibt es bereits heute Abend, am 12. Februar 2015. Um 18.00 Uhr soll es in der Wilhelmstraße 43 im Ewerk losgehen. „Senat diskutiert über Olympia“ heißt die Veranstaltung – und das ist ein klein wenig irreführend, politische Verantwortliche werden bei der Diskussionsrunde nämlich nicht zugegen sein. Auch die Teilnahme von Berliner Bürgern ist nur begrenzt möglich: 350 Plätze gibt es, eine Anmeldung war erforderlich, die Teilnehmerlisten sind bereits voll. Interessierte könnten aber dennoch vorbeikommen und schauen, ob es noch freie Plätze gibt, heißt es aus dem Senat.

Die politisch Verantwortlichen bleiben fern

Wer nicht dabei sein wird, steht schon fest: Sportsenator Frank Henkel und Sport-Staatssekretär Andreas Statzkowski (beide CDU) diskutieren nicht mit den Bürgern. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) immerhin schaut vorbei. Für Bürgerfragen soll aber auch er an diesem Abend nicht zur Verfügung stehen, nach dem Grußwort wird er die Veranstaltung bereits wieder verlassen – obwohl er zusammen mit Zebralog, Agentur für Bürgerbeteiligung, zur Diskussionsrunde geladen hat.

Ganz unter sich diskutieren die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger aber nicht: Leitende Angestellte aus der Senatskanzlei, aus der Sportverwaltung und aus der Stadtentwicklungsverwaltung sind mit dabei. Außerdem wird der Präsident des Landessportbundes, Klaus Böger, an der Diskussionsrunde teilnehmen. Das Programm soll über drei Stunden gehen. Die Teilnehmer sollen sich über Chancen und Risiken der Olympiabewerbung informieren, über geplante Finanzierungsmodelle und über vorangegangene Bewerbungen, aus denen Berlin lernen könne. In Tischgruppen sollen sie diskutieren und anschließend per TED über Fragen abstimmen.

Bewerben für die Bürgerbegleitgruppe

Die Diskussionsveranstaltung soll ein Auftakt zur Bürgerbeteiligung rund um Berlins Olympiabewegung sein. Zusätzlich gibt es eine Bürgerbegleitgruppe, zu der auch Klaus Böger gehört. Diverse Interessenvertreter und Berliner Bürger sollen hier zusammenarbeiten; insgesamt 50 Plätze gibt es, 25 davon sind bereits besetzt, 25 weitere werden ausgelost. Wer mitmachen möchte, kann sich noch bis zum 20. Februar unter was-will.berlin.de bewerben. Über die Webseite können BerlinerInnen sich auch zu kommenden Diskussionsveranstaltungen anmelden.

Lohnt sich der Bau der S 21 noch?

06.02.2015
Schon wieder wird ein Berliner Bauprojekt deutlich teuer als geplant. Für den Bau der S-Bahnlinie S 21 könnte die Kostenexplosion sogar das Aus bedeuten. Hauptfinanzierer der neuen S-Bahnstrecke, die vom Hauptbahnhof zum nördlichen Ring laufen soll, ist nämlich der Bund. Und der verlangt nun eine neue Kosten-Nutzen-Untersuchung. Anders gesagt: Der Bund will wissen, ob sich der Bau der Strecke überhaupt noch lohnt.

Bund verlangt Kosten-Nutzen-Untersuchung

60 Prozent der Kosten trägt der Bund, 40 Prozent zahlt das Land Berlin. 227 Millionen Euro waren einst geplant, um die S-Bahnlinie vom Nordring bis zum Hauptbahnhof und später weiter bis zum Potsdamer Platz zu bauen. Mittlerweile soll das Projekt nicht nur bereits diese Summe, sondern noch 90 Millionen mehr verbraucht haben. Die Kosten-Nutzen-Untersuchung soll nun zeigen, ob die neue Strecke so große Vorteile für Fahrgäste bietet, dass der Bauaufwand und die Mehrkosten gerechtfertigt sind. Solche Vorteile liegen zum Beispiel in einer kürzeren Fahrzeit.

Bauarbeiten haben sich verzögert

Bis jetzt steht noch nicht einmal der erste Streckenabschnitt, die Verbindung zwischen Nordring und Hauptbahnhof. Die Bauarbeiten verzögerten sich hier, da die vorgesehene S-Bahnstation dort derzeit nicht gebaut werden kann. Zwar war die Haltestelle schon beim Bau des Hauptbahnhofs vorgesehen gewesen, die Decke der S-Bahnstation erwies sich aber als unzureichend, es muss nachgebessert werden. An der Invalidenstraße soll es deshalb einen vorläufigen Bahnhof geben, zumindest wenn es nach Plänen der Deutschen Bahn geht. Der Nutzen aus Sicht des Bundes wäre hier wohl eher gering, wie auch der Nutzen des gesamten ersten Streckenabschnitts als gering angesehen wird – immerhin gibt es schon eine Nord-Süd-Verbindung, lohnen würde sich die S 21 aus dieser Sicht heraus erst, wenn sie bis zum Potsdamer Platz und später eventuell auch noch weiter nach Süden fährt. Erhält die S 21 aber doch einen Bahnhof an der Perleberger Straße, könnte die Kosten-Nutzen-Untersuchung positiv ausfallen. Diesen Bahnhof wollte der Senat aus Kostengründen bisher nicht bauen, jetzt könnte er zum Rettungsanker für die S-Bahnlinie werden.
Tipp: Am Sonntag den 08.02.2015 in Berlin einkaufen gehen … 

Die 65. Berlinale – 19 Filme im Wettbewerb

02.02.2015
Ihren 65. Geburtstag feiert die Berlinale in diesem Jahr, am 5. Februar geht es los. 441 Filme gibt es zu sehen, wer sich tatsächlich alle anschauen wollen würde, müsste 40,1 Filme am Tag gucken. Allein zeitlich ist das für Cineasten schon nicht zu schaffen. Kinofans müssen deshalb eine Vorauswahl treffen und gut planen, wenn sie in den zwei Wochen Filmfestival eine Highlights mitnehmen wollen. Der Kartenvorverkauf hat heute, am Montag, begonnen. Viele Kinofans machen sich aber keineswegs erst heute auf zu den Vorverkaufsschaltern in den Potzdamer-Platz-Arkaden: Die ganz harten Kinofans übernachteten im Einkaufscenter, um sich früh am morgen die ersten Tickets für die beliebtesten Filme zu sichern.

19 Filme im Rennen um den Goldenen Bären

Die Filmauswahl ist wie immer eine Mischung aus Mainstream-Kino und Kunst. So feiert zum Beispiel „50 Shades of Grey“, der Film nach dem Erotik-Bestseller, auf der Berlinale Premiere – einen Tag, bevor er regulär in die Kinos kommt. Alte Berlinale-Bekannte sind natürlich auch wieder mit dabei: Werner Herzog zeigt seinen neuen Film „Queen of the Desert“, in dem er Nicole Kidman in die Wüste schickt. Der Film läuft im Wettbewerb außer Konkurrenz. Rosa von Praunheim hat seinen Film „Härte“ mitgebracht. Basierend auf der Biografie Andreas Marquardts erzählt der Streifen von einem Karate-Kämpfer, der als Kind von seinem Vater missbraucht wurde. Margarethe von Trotta war einst die erste Frau, die die Berlinale mit einem Film eröffnete. In diesem Jahr hat sie „Die abhandene Welt“ mitgebracht, in dem sich Katja Riemann auf die Suche nach der unbekannten Schwester macht.

Ins Rennen um den Goldenen Bären gehen in diesem Jahr 19 Filme. Außer Konkurrenz läuft der neue Film von Wim Wenders, 3D-Film „Every Thing will be Fine“ mit James Franco und Charlotte Gainsbourg. Wenders wird in diesem Jahr mit dem Goldenen Ehrenbären geehrt.

Fernsehen auf der Berlinale

Eröffnet wird die Berlinale auch in diesem Jahr von einer Frau: Isabel Coixet „Nobody Wants the Night“ entführt die Zuschauer ins Jahr 1908. Juliette Binoche spielt die Frau eines Polarforschers, die ihrem Gatten in ein Expeditionslager nach Grönland folgt und dort eine traurige Entdeckung macht. Neu in diesem Jahr: Erstmals werden auf der Berlinale auch Fernsehserien vorgestellt. Ein Stück deutsche Vergangenheit bereitet „Deutschland 83“ auf. Der Achtteiler erzählt von einem jungen Ost-Spion, der Anfang der 1980er Jahre in den Westen eingeschleust wird.
(Kinos in Berlin)

Alle Infos zur Berlinale gibt es natürlich auf der offiziellen Webseite

Am 01.02.2015 zum Sonntagshopping nach Brandenburg

31.01.2015

Der 01.02.2015 ist ein verkaufsoffener Sonntag in Brandenburg

Naja zumindest in einigen Städten!
Morgen am Sonntag den 01.02.2015 können die Brandenburger und Berliner zum Beispiel in den
Bahnhofspassagen Bernau und im Handelscentrum Strausberg einkaufen gehen. Beide Städte sind auch für die Berliner gut zu erreichen.
Auch viele Geschäfte im Gewerbegebiet Waltersdorf werden am 1. Februar geöffnet sein. So zum Beispiel die Möbelhäuser
von Ikea, Höffner, Sconto und Poco.
Außerdem ist auch der Media Markt in Waltersdorf geöffnet. Schauen Sie doch mal vorbei!
Tipp: Auch die Kundenrestaurants von Höffner und Ikea werden geöffnet sein. Hier können Sie preiswert und gut Mittag essen.

Welche Geschäfte sind noch am 01.02.2014 geöffnet?

In Schwedt und Neubrandenburg ist die Filiale von Poco geöffnet. Außerdem auch der Roller Möbelmarkt in Schwedt.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Sonntagsshopping am 01.02.2015 in Brandenburg!
Weitere Informationen zu den verkaufsoffenen Sonntagen in Berlin und Brandenburg

DKV-Studie: Die Berliner leben zu ungesund

27.01.2015
Die Deutschen sitzen zu viel und bewegen sich zu wenig. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, in Auftrag gegeben von der Krankenkasse DKV. Gut 7,5 Stunden am Tag verbringt jeder Deutsche im Durchschnitt in sitzender Haltung – am Schreibtisch, vor dem Fernseher, auf dem Sofa mit einem Buch in der Hand. Menschen in Bayern bewegen sich der Studie zufolge noch am meisten, Menschen aus Hessen am wenigsten. Und auch die Berliner schneiden nicht gut ab, verbringen noch mehr Zeit im Sitzen als der Durschnittsdeutsche und bewegen sich noch weniger. Damit nicht genug: Die Berliner trinken auch zu viel und rauchen zu häufig. Die Berliner erhalten von der DKV daher den wenig schmeichelhaften Titel „die ungesündesten Deutschen“.

Berliner sitzen 540 Minuten am Tag

„Wie gesund lebt Deutschland?“ heißt der Report, der am Montag – ausgerechnet – in Berlin vorgestellt wurde. Während deutschlandweit nur elf Prozent der Menschen auf ihre Gesundheit achten würden, auf ausreichend Bewegung zum Beispiel, seien es in Berlin sogar nur acht Prozent. Und der Rest? Der sitzt im Durchschnitt rund 540 Minuten am Tag. Nur 64% der Berliner sind Nichtraucher, bundesweit liegt der Anteil der Nichtraucher bei 76%. Gut 77% der Berliner genießen Alkohol nur in Maßen – was im Umkehrschluss darauf deuten lässt, dass 23% der Berliner gerne einmal einen über den Durst trinken oder sogar ein ernstes Alkoholproblem haben; Spitzenwert in Deutschland. Immerhin bewegen sich 38% der Berliner immerhin in ihrer Freizeit genug.

Länger gesund durch ausreichend Bewegung

Aber was soll man auch tun, wenn einen der Beruf acht bis zehn Stunden am Tag am Schreibtisch verlangt? Die Tipps der Gesundheitsexperten sind alt: Treppe statt Aufzug nutzen, im Stehen telefonieren, die Bahn eine Station vorher verlassen und den Rest zu Fuß gehen oder gleich mit dem Rad zur Arbeit oder zur Freizeitaktivität fahren. Eines konstatiert aber auch Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit durch Sport und Bewegung (ZfG): Es gibt an den meisten Arbeitsplätzen und in den Schulen zu wenige Bewegungsräume. Dabei sollen auch Unternehmen von körperlich fitten und dadurch gesunden Arbeitnehmern profitieren: Zu wenig Bewegung und zu langes Sitzen führen zu Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Störungen, auch das Immunsystem leidet unter mangelnder Bewegung. Das BMW Werk in Berlin setzt daher ein Team aus Gesundheitsmanagern und Physiotherapeuten ein, um seine Mitarbeiter fit zu halten. Tägliche Fitness-Mails sollen an den Bewegungsbedarf erinnern, zusätzlich gibt es Ernährungsberatung und Tipps für den Stressabbau.
Ärzte in Berlin

Tipp: Sonntagsshopping am 01.02.2015