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Mehdorn verabschiedet sich vom BER

16.12.2014
In der vergangenen Woche hatten die Medien schon darüber berichtet: Der Vertrag von BER-Chef Hartmut Mehrdorn sollte im kommenden Februar nicht verlängert werden, ein Nachfolger wird bereits gesucht (siehe auch hier). Jetzt machte Mehrdorn den Schritt nach vorn und kündigte seinen Rücktritt zum Jahr 2015 an.

Rücktritt zum Sommer 2015

Offiziell läuft sein Vertrag bis 2016. Bis spätestens im Februar des kommenden Jahres hätte er verlängert werden müssen, hätte Mehrdorn länger das Amt des BER-Chefs ausüben sollen. Dass das nicht geschehen würde, schien bereits klar, zumindest nach den Berichten in der vergangenen Woche. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), Berlins Regierender Michael Müller (beide SPD) und Rainer Bomba, Aufsichtsrat des Bundes (CDU), hatten für Montag sogar bereits ein Gespräch mit einem potenziellen Nachfolger angesetzt. Das platzte – an ebendiesem Montag aber nahm Mehdorn die Fäden in die Hand und kündigte an, seinen Posten bis spätestens Sommer 2015 niederzulegen. Dem vorangegangen war noch eine Aufsichtsratssitzung, die für Mehdorn eigentlich positiv verlaufen war. Er stellte einen neuen Zeitplan bis zur Eröffnung des Großflughafens vor, der Aufsichtsrat nahm diesen sogar ab.

Baukosten für den Flughafen steigen noch einmal

Der Posten des BER-Chefs ist nun also offiziell vakant. Wer das Amt annimmt, tritt schon wie Mehdorn damals ein schweres Erbe an. Ebenfalls am Montag wurde bekannt, dass die Kosten für den Flughafenbau noch einmal steigen. Lag der ursprünglich errechnete Finanzbedarf bei 4,3 Milliarden Euro, werden die Kosten den neuesten Berechnungen nach bei rund 6,5 Milliarden Euro liegen. Und wie geht es mit dem Bau in Schönefeld nun voran? Mehdorns Rücktritt soll auf den Baufortschritt keinen Einfluss haben, da sind sich alle Experten einig. Ex-Siemens Manager Jörg Marks ist derzeit für den Bau zuständig und wird es auch bleiben. Ein neues Eröffnungsdatum gab der Aufsichtsrat ebenfalls bekannt: Ende 2017 soll der Flughafen in Betrieb genommen werden.

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21.12.2014 verkaufsoffener Sonntag in Berlin

14.12.2014 verkaufsoffener Sonntag in der Region Berlin Brandenburg

13.12.2014
Am 3. Advent (Sonntag, 14.12.2014) ist in Brandenburg speziell im Berliner Umland verkaufsoffener Sonntag. Viele Geschäfte und Einkaufscentren (zum Beispiel das A10 Center in Wildau und der Gewerbepark in Waltersdorf direkt vor den Toren Berlins) haben geöffnet.

Informieren Sie sich H I E R welche Geschäfte am Sonntag den 14.12.2014 geöffnet sind!

14.12.2014 verkaufsoffener Sonntag in Berlin & Brandenburg

Viele Berliner und Brandenburger werden den Tag nutzen, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Einige Geschäfte und Einkaufscentren locken die Besucher am 3. Advent mit besonderen Veranstaltungen.
So gibt es zum Beispiel bei Möbel Höffner in Waltersdorf am  Sonntag den 14.12.2014 ein kostenloses Adventskonzert. Die Akademisten der Staatskapelle Berlin  spielen „Peter und der Wolf“.  Beginn ist um 12:10 Uhr und um 12:45 Uhr.
So lohnt sich ein Besuch in Waltersdorf an diesem Sonntag ganz bestimmt. Neben Höffner gibt es  im Gewerbepark ja noch viele weitere Geschäfte.
Zum Beispiel Ikea, Poco, Media Markt und ein Toys r Us.

Sonntagsshopping am 14.12.2014 in Brandenburg:

Im Berliner Umland haben noch weitere Einkaufscentren geöffnet!  Auch in den Bahnhofspassagen Bernau und im Handelscentrum Strausberg können Sie am kommenden Sonntag ganz entspannt einkaufen gehen.  Natürlich haben in Berlin auch viele Weihnachtsmärkte geöffnet. Auch hier lässt sich sicher das eine oder andere Weihnachtsgeschenk finden!
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Sonntagsshopping und einen schönen verkaufsoffenen Sonntag in Brandenburg!

Neuer Stadtentwicklungssenator eröffnet Straßenbahnstrecke

12.12.2014
Eines der vielen großen Berliner Bauprojekte ist nun tatsächlich abgeschlossen: Am heutigen Freitag, 12. Dezember, eröffnete Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) die neue Straßenbahnstrecke zum Hauptbahnhof. Für Geisel ist es gerade der erste Tag im Amt – und den darf er mit einem Erfolg verbringen. Persönlich setzte er sich hinter das Steuer der Straßenbahn, wenn auch nur für ein Foto; die Fahrt blieb dann doch den Profis überlassen. Von der Chausseestraße über die Invalidenstraße und den Hauptbahnhof bis zur Wendeschleife in Moabit führt die neugebaute Teilstrecke, insgesamt 1,8 Kilometer ist sie lang.

Reguläre Fahrgäste müssen sich noch ein wenig gedulden, bis sie in die Straßenbahnen einsteigen können: Derzeit erhalten die Fahrer noch Einweisungen. Die erste Tram der Linie M5 mit Passagieren soll dann am Sonntagmorgen um 6:43 Uhr am Hackeschen Markt starten und über den neuen Teilabschnitt führen. Um 6:54 Uhr soll die Bahn am Hauptbahnhof ankommen, die erste Tram soll von dort um 7:20 Uhr starten. Tagsüber sind die Züge im Zehn-Minuten-Takt unterwegs, am Abend fahren sie alle 20 Minuten.

Der Teilabschnitt ist die dritte Tram-Strecke, die seit der Wende im Westteil der Stadt fertiggestellt wurde. Die anderen beiden Strecken führen durch den Wedding zum Virchow-Klinikum und von der Bernauer Straße zum Nordbahnhof. Allerdings hat sich auch der Bau dieses Teilabschnitts ein wenig verzögert: Eigentlich war geplant, hier schon ab 2006 die Straßenbahnen fahren zu lassen. Im August 2015 soll nun auch der zweite Teilabschnitt fertig werden, an dem gerade gebaut wird: Er verbindet das jetzt fertiggestellte Teilstück mit den Linien M8 und M10 am Nordbahnhof. Wie Senator Geisel ankündigte, soll das Streckennetz auf Lange Sicht noch weiter nach Westen ausgebaut werden, eine Fortführung bis zum U-Bahnhof Turmstraße ist geplant. Mit dem aktuellen Teilabschnitt wächst das Berliner Straßenbahn-Streckennetz – bereits zuvor das längste in Deutschland – auf 191,2 Kilometer an.

Sonntag der 14.12.2014 ist ein verkaufsoffener Sonntag in Berlin

BER: Suche nach neuem Flughafenchef hat begonnen

09.12.2014
Es geht hin und her im Aufsichtsrat des Flughafens BER, den Überblick zu behalten, ist gar nicht mehr einfach. Wie das Handelsblatt nun berichtet, soll es abermals einen Wechsel an der Spitze geben: Ein Nachfolger für den derzeitigen BER-Chef Hartmut Mehdorn werde bereits gesucht. Die Länder Berlin und Brandenburg, zwei der drei Eigentümer des Flughafens, sollen die Suche nach einem geeigneten Kandidaten gestartet haben, heißt es im Handelsblatt. Im Gespräch soll unter anderem Michael Garvens sein, derzeitiger Chef des Flughafens Köln-Bonn. Als anderer heißer Kandidat gilt Thomas Weyer, Manager des Flughafens München.

Mehdorn hatte das Amt des Flughafenchefs erst 2013 übernommen, für den damals entlassenen Rainer Schwarz. Sein Vertrag läuft offiziell noch bis zum Februar 2016, über eine Nachfolge muss bis Februar 2015 entschieden werden. Schon am 15. Dezember diesen Jahres wollen sich Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Berlins designierter Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) mit einem potenziellen Nachfolger treffen. Headhunter sollen außerdem auf der Suche nach weiteren Kandidaten sein. Mehdorn hatte sich erst kürzlich in einem Brief an den scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Wowereit über mangelndes Vertrauen in seine Person beschwert.

Auch der Aufsichtsrat soll einen neuen Vorsitzenden bekommen

Auch im Aufsichtsrat sind Umbesetzungen vorgesehen: Wie die Berliner Morgenpost heute berichtet, soll allerdings der Ex-Daimler-Manager Axel J. Ahrend der neue Aufsichtsratsvorsitzende werden. Das Land Brandenburg möchte den Kandidaten im Aufsichtsrat vorschlagen und ihn dort wählen lassen. Ahrend ist Vorsitzender der Lobby-Organisation „Forum Luft und Raumfahrt“ und Inhaber einer Beratergesellschaft. Für die Region Berlin Brandenburg ist Ahrend bereits für den BER tätig, tritt dort als Repräsentant für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region auf.

Klaus Wowereit (SPD) wird sein Amt im Aufsichtsrat des Flughafens am kommenden Freitag abgeben. Sein Nachfolger im Amt des Regierenden Bürgermeisters, Michael Müller, nimmt einen Platz im Aufsichtsrat ein, nicht allerdings Brandenburgs Ministerpräsident Woidke.

Sonntagsshopping am 07.12.2014 in Berlin, 2.Advent

07.12.2014

07.12.2014 verkaufsoffener Sonntag in Berlin

Weihnachtsgeschenke kaufen am verkaufsoffenen Sonntag den 07.12.2014 in Berlin

Der 2. Advent ist ein verkaufsoffener Sonntag in Berlin

Am heutigen Sonntag laden viele Berliner Geschäfte und Einkaufscentren zum vorletzten Mal zum Sonntagsshopping ein.
Da viele Berliner und Brandenburger die Gelegenheit nutzen werden, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen, ist im gesamten Stadtgebiet mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Besonders in der Umgebung von großen Einkaufscentren und in der Innenstadt könnte es zu Staus kommen.
[ Diese Geschäfte sind am 07.12.2014 in Berlin geöffnet!]
Sie sollten überlegen, ob Sie heute am 07.12.2014 nicht lieber die BVG oder die Berliner S-Bahn nutzen.

Sonntag der 07.12.2014 ist ein verkaufsoffener Sonntag in Berlin

Viele Geschäfte und Einkaufscentren haben heute von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Einige große Einkaufscentren sind am 2. Advent sogar bis 20:00 Uhr geöffnet.
Nutzen auch Sie die Gelegenheit und verbinden Sie den Besuch auf einem der vielen Berliner Weihnachtsmärkte mit einer ausgiebigen Shoppingtour durch die Berliner Einkaufscentren!
Wir wünschen Ihnen einen schönen und besinnlichen 2. Advent!
(Foto: © Kalim)

Neues Shopping Center an der O2 World in Friedrichshain

06.12.2014
An der O2 World in Berlin wird fleißig gebaut. Noch gibt es hier zwar keinen eigenen Kiez, doch neben Bürogebäuden sollen hier auch Wohnungen entstehen. Und damit die zukünftigen Bewohner einen Ort zum Einkaufen haben, wird hier auch die nächste der Berliner Shopping Malls eröffnet. Die luxemburgische FREO Group plant den neuen Einkaufstempel in Friedrichshain. Rund 120 Geschäfte soll es hier geben, von der Größe her soll sich das Gebäude mit den Potsdamer Platz Arkaden vergleichen lassen.

Etwa 60 Shopping Center in Berlin

Rund 60 große Shopping Center gibt es bereits in Berlin. Darunter befinden sich die bereits genannten Potsdamer Platz Arkaden, das ALEXA am Alexanderplatz mit seiner unübersehbar rosafarbenen Fassade, die noch relativ neue Mall of Berlin am Leipziger Platz 12, die im September 2014 ihre Pforten geöffnet hat, und das Bikini Berlin, das sich als „Concept Mall“ versteht und in den Kunden die Flagship-Stores internationaler Designer sowie Fachgeschäfte finden. Viele dieser Einkaufstempel bemühen sich um ein Alleinstellungsmerkmal, mit dem sie sich von der Konkurrenz abheben möchten: Beim Bikini Berlin sind es die Auswahl der Geschäfte und die begrünte Dachterrasse, die für Kunden frei zugänglich ist. Beim ALEXA ist es die bereits erwähnte Fassade und die Innenarchitektur mit Mut zum Kitsch. Die schwungvolle Fassade des Eastgate Berlin ist ebenfalls nicht zu übersehen. Die Gropius Passagen in Neukölln können mit 160 Geschäften auf etwa 100.000 Quadratmeter Fläche immerhin von sich behaupten, die größte Mall in Berlin zu sein.
( In vielen Einkaufscentren ist am  07.12.2014 verkaufsoffener Sonntag!)

So soll der geplante Bau aussehen

Ob das neue Shopping-Center an der O2 World mit ebensolchen Alleinstellungsmerkmalen aufwarten kann? Am Mittwoch stellte die FREO Group vor dem Stadtentwicklungsausschuss Friedrichshain-Kreuzberg immerhin schon einmal die geplante Architektur vor: Geplant ist ein geschwungener Bau mit fünf Stockwerken; drei davon sollen den Geschäften vorbehalten sein, außerdem soll es in der Mall ein Fitness-Center geben und zwei Parkdecks. Auch eine Kita wollen die Investoren im Einkaufscenter unterbringen. Das Dach soll grün werden und eine zusätzliche Fläche für Veranstaltungen würde die FREO Group ebenfalls gerne nutzen.

Geschenkideen für Berlinfans zum Fest

30.11.2014
Berlin ist groß, Berlin ist Hauptstadt, Berlin hat eine einzigartige Geschichte unter den Metropolen der Welt. Weihnachten in Berlin Dementsprechend riesig ist die Auswahl an Souvenirs für Touristen, Berlinfans und solche, die es werden wollen.
Wer in Berlin lebt und zu Weihnachten Besuch bekommt, will vielleicht nicht nur die Attraktionen der Stadt präsentieren, sondern seinen Verwandten und Freunden auch kleine Geschenke als Erinnerung mitgeben.
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, die Berlinfans in der Verwandtschaft und im Freundeskreis zu beschenken.

Was kann man Berlin Fans zu Weihnachten schenken?
Klassiker sind selbstverständlich Bruchstücke aus der ehemaligen Mauer zwischen Ost und West, der Bär in unterschiedlichen Variationen, “Berliner Luft” in Dosen oder Artikel mit dem berühmten
Ampelmännchen. Letzteres gibt es – übrigens auch als Ampelfrau – als Tischlampe oder Gummibärchen, als Motiv auf Notizblöcken, Besteck oder Umhängetaschen.
Der Berliner Bär, das Wahrzeichen der Hauptstadt, ist eins der beliebtesten Geschenke für Berlinfans. Für die Kleinen gibt es ihn zum Beispiel als knuddeliges Stofftier mit T-Shirt und “Berlin”-Schriftzug. Bei den Großen sind die farbenfrohen Buddy Bears begehrt. Seit der ersten Ausstellung im öffentlichen Raum sind die Originale auf einer Weltreise und dadurch Millionen Menschen rund um den Globus bekannt. In vielen Souvenirläden gibt es sie als Miniaturen aus Keramik, die ein Blickfang in jeder Vitrine und jedem Regal sind.
In Berlin ist jeden Tag was los. Eine Veranstaltung reiht sich an die nächste. Ob Grüne Woche, Berlin Fashion Week, Internationale Funkausstellung, Konzerte, Theateraufführungen und und und …
Von daher bieten sich Eintrittskarten als Geschenk an Berlinfans besonders an. Es können aber auch Tickets für den knutberühmten Zoologischen Garten oder den weitläufigen Tierpark in Friedrichsfelde sein.
Oder Sie verschenken einen Gutschein für einen Besuch auf dem Berliner Fernsehturm.
Diesen können Sie auch online kaufen:
http://www.tv-turm.de/de/form-voucher.php

Poster oder Kalender als Geschenkidee:
Poster, Postkarten, Kalender und Tassen mit Motiven aus Berlin, originale und originelle Berliner Spielzeuge für Kinder, Magnete für den Kühlschrank oder Schlüsselanhänger mit Berlin-Motiven – auch kleine Geschenke erhalten die Freundschaft und erweitern die Berlinfan-Gemeinde.
Sowas bekommt man in jedem gut sortierten Souvenirshop in der Hauptstadt.
Zum Beispiel hier:

BERLIN stores:
Pavillon am Reichstag
Scheidemannstrasse 1
10557 Berlin-Tiergarten

LP12 Mall of Berlin
Leipziger Platz 12
10117 Berlin

Bärlin Souvenirs
im Hauptbahnhof

Berlin Souvenirs
im Ostbahnhof

Bedruckte Tassen und Kalender können Sie auch online bestellen.
Zum Beispiel hier:  http://www.inc4fun.de/fuer-berliner/
Wer etwas Ausgefalleneres sucht: Wie wäre es besipielsweise mit einem Einkaufsgutschein für das KaDeWe? Das größte Kaufhaus auf dem europäischen Festland ist über die Grenzen hinaus bekannt
für seine außergewöhnliche Feinschmecker-Abteilung, aber auch für exklusive Mode, Kosmetik und andere Luxusprodukte.
Individuelle und handgemachte Produkte gibt es vor allem in den kleinen Shops und Werkstätten in Kreuzberg, Friedrichshain oder am Prenzlauer Berg. Die Auswahl an Souvenirs für Berlinfans ist so vielfältig wie die Stadt und ihre Bewohner selbst – es lohnt sich auch für Einheimische, einfach
mal auf Entdeckungsreise zu gehen auf der Suche nach überraschenden Geschenken.  Auch im Online Shop der BVG gibt es einige Souveniers:
https://shop.bvg.de/index.php/merch

Natürlich sollten Sie mit Ihren Besuchern auch auf die
Berliner Weihnachtsmärkte gehen.
Was ist los zu Weihnachten in Berlin? 

(Foto: © JiSign )

Es verändert sich was am Bahnhof Zoo

28.11.2014
Lange Zeit hat sich am Bahnhof Zoo wenig verändert. Nun soll der Bahnhof allerdings ein neues Gesicht bekommen. Bis zum Jahr 2020 sollen die Bauarbeiten dauern, rund fünf Millionen Euro lässt sich die Deutsche Bahn allein den Bau der Zooterrassen kosten.

Am vergangenen Donnerstag präsentierte die Deutsche Bahn ihre Pläne für den Bahnhof, der in den letzten Jahren ein bisschen vergessen vor sich hinschlummerte. Für den Fernverkehr soll der Bahnhof Zoo nach wie vor nicht öffnen, aber optisch soll er attraktiver werden. Das bedeutet vor allem: mehr Einkaufserlebnis, mehr Stil.

Fünf Millionen Euro für die Zooterrassen

Insgesamt möchte die Deutsche Bahn einen zweistelligen Millionenbetrag in den Umbau investieren. Das Augenmerk liegt vor allem auf dem Umbau der Zooterrassen, dem ehemaligen Restaurant im ersten Stock des Bahnhofsgebäudes, das in einem schmalen Anbau aus den 1950er Jahren untergebracht ist. Nachdem seit 2006 keine Fernzüge mehr am Bahnhof Zoo anrollten, musste das Restaurant bald aufgeben. Nun wird hier vermutlich McDonalds einziehen; noch laufen allerdings die Verhandlungen zwischen dem Unternehmen und der Deutschen Bahn. Beim Umbau will sich die Bahn am Design der 1950er Jahre orientieren und den Charme des Jahrzehnts wieder aufleben lassen. Aus dem Balkon soll wieder eine Freiluftterrasse werden, die einen hervorragenden Ausblick über die City West bietet. Die Plangenehmigung der Bezirksverwaltung erwartet die Bahn im Frühjahr 2015, dann soll es mit den Bauarbeiten losgehen. Läuft alles nach Plan, sollen die Zooterrassen 2016 wieder öffnen. [ Besuchen Sie doch auch mal wieder den Zoo Berlin. ]

Auch im Erdgeschoss des Bahnhofes soll sich einiges verändern: So zieht das Reisezentrum aus und kommt nun im hinteren Bereich der Jebensstraße unter. Auch die Schließfächer sollen in Zukunft hier zu finden sein. Im Bahnhof lässt das den Weg frei zur Rolltreppe und zum Fahrstuhl; beides ist heute ein wenig versteckt. Mehr Platz für Ladenlokale soll es außerdem geben.

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Polizeibeamte als Taschendiebe unterwegs

25.11.2014

Seit dem 24. November haben wieder viele Weihnachtsmärkte in Berlin ihre Pforten geöffnet. Kunsthandwerk, Glühwein und Punsch, dazu weihnachtliche Musik und fröhlich-bunte Stände – das zieht viele Besucher an. Entsprechend groß ist das Gedränge und entsprechend wenig fällt es auf, wenn einem plötzlich jemand in die Tasche greift. Taschendiebe haben auf überfüllten Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkten oft leichtes Spiel. Die Berliner Polizei möchte Berliner und Touristen warnen und macht sich in der Vorweihnachtszeit zu einer ungewöhnlichen Aktion auf: Die Beamten sind selbst als Taschendiebe unterwegs.

Aufklärungsaktion der Berliner Polizei

Taschendiebstahl ist mittlerweile ein organisiertes Geschäft, Diebesbanden ziehen auf den Weihnachtsmärkten umher. Ihnen das Handwerk zu legen, fällt den Beamten oft schwer. Daher leisten sie nun Präventionsarbeit: Zehn Beamte in Zivil sollen auf den Weihnachtsmärkten, aber auch auf Bahnhöfen und anderen belebten öffentlichen Plätzen unterwegs sein und versuchen sich selbst als Taschendiebe. Dabei nehmen sie den Passanten natürlich nichts weg, sie hinterlassen vielmehr eine Botschaft: Ein Aufkleber mit der Aufschrift „Vorsicht Taschendiebe“ soll Passanten zeigen, wie leicht andere an ihre Taschen gelangen können. Nachdem der Sticker erfolgreich angebracht wurde, sprechen die Beamten die Passanten an und klären sie über die Gefahr durch Taschendiebe auf.

Wie schützen sich Passanten gegen Langfinger?

Doch wie können Passanten sich besser vor Langfingern schützen? Die Polizei empfiehlt, mit gut verschließbaren Taschen auf Weihnachtsmärkte zu gehen. Die Öffnung der Tasche sollte zudem immer zum Körper hingewandt getragen werden. Bargeld, Kreditkarten und EC-Karten sollten überhaupt nicht in die Handtasche, sondern am Körper getragen werden. Brustbeutel oder Bauchtaschen seien eine gute Alternative, oder das Geld kommt in die Innenseite der Jackentasche. Vorsichtig sollten Passanten auch sein, wenn Unbekannte sie in ein Gespräch verwickeln wollen. So lenken Diebe ihre Opfer gerne ab, während ein Partner die Taschen ausräumt. Wer doch bestohlen wird, kann Kredit- und EC-Karten unter der Nummer 116 116 sperren lassen.

Der Weihnachtsbaumverkauf geht schon los

21.11.2014

Wo Weihnachtsbäume in Berlin kaufen?

Man kann sich ja nie früh genug auf das Fest vorbereiten. Gestern hat es ein Reporter des Tagesspiegels entdeckt: In Berlin Pankow werden bereits die ersten Weihnachtsbäume verkauft.

Wo in Berlin Weihnachtsbäume kaufen?

Ein größerer Christbaum wird von einem Verkäufer eingewickelt. / Foto: © Smileus

In der Hermann-Hesse-Straße liegen die Bäume schon bereit und die ersten Kunden haben sich auch schon blicken lassen. So früh beginnt der Weihnachtsbaumverkauf in Berlin nicht an allen Orten, in der Regel müssen sich die Berliner bis zum ersten Advent gedulden. Wer früh kommt, genießt dann die große Auswahl. Damit der Baum die Wochen bis zum Fest gut übersteht, braucht er aber auch die richtige Pflege: Wer kann, lagert die Tanne draußen auf dem Balkon oder auf dem Hof. Vom unteren Ende des Stamms schneiden Sie eine etwa ein bis zwei Zentimeter dicke Scheibe ab, bei frostfreiem Wetter kommt der Baum ins Wasser. Sollte es dieses Jahr doch noch Frost vor Weihnachten geben, ist der Baum im Keller oder in der Garage gut aufgehoben, bis er die Wohnung schmücken soll.

Hier schlagen Sie Ihren Weihnachtsbaum selbst

Möchten Sie Ihren Weihnachtsbaum lieber selber schlagen? Mit Axt und Säge in den Wald zu ziehen und seinen eigenen Baum zu holen, ist ein Abenteuer für die ganze Familie. Im Berliner Umland und im Brandenburg gibt es gleich mehrere Weihnachtsbaumplantagen, die extra zu diesem Zweck Tannen und Fichten züchten. Säge und Axt müssen Sie meist selbst mitbringen.

Günstige Weihnachtsbäume in Berlin und Brandenburg kaufen

Bäume selber schlagen dürfen Sie zum Beispiel auf dem Werderaner Tannenhof in Werder an der Havel. Fichten gibt es hier ab 14 Euro, Tannen ab 18 Euro. Selbst zur Säge greifen dürfen Sie auch bei CMS Weihnachtsbäume Mellensee hinter Potsdam. Vom 29. November bis zum Heiligen Abend hat der Weihnachtsbaumwald täglich geöffnet. Bäume bekommen Sie hier auch mit Wurzelballen – so können sie nach dem Fest wieder ausgepflanzt werden.
Am 24.11.2014 eröffnen viele Weihnachtsmärkte in Berlin
(Foto: © Smileus)