Berlin Blog

Ein Blog für Berliner und Brandenburger

Berliner Hauptbahnhof: Erst undicht, dann Schrauben locker

Als es im vergangenen, viel zu trockenem Herbst doch noch begann zu regnen, offenbarte der Berliner Hauptbahnhof Schwächen. Das Dach war undicht, von der Decke tropfte das Wasser. Doch dieser, durch pickende Krähen hervorgerufene Schaden ist nicht die einzige Verschleißerscheinung, die der Hauptbahnhof keine sechs Jahre nach Fertigstellung aufweist. Auch Brückenteile müssen in Kürze ausgetauscht werden, da sich Schrauben lockern. Der nicht ungefährliche Schaden wurde bereits einmal vorläufig saniert – für eine Summe von einer Million Euro. Die endgültige Reparatur wird nun rund zehn Millionen Euro kosten.

Schuld am vorzeitigen Verschleiß soll das hohe Bautempo sein, in dem das Berliner Prestigeprojekt aus dem Boden gestampft wurde. Bis zur WM im Jahr 2006 habe der damalige Bahnchef Mehdorn den Bahnhof unbedingt fertigstellen wollen. Was auch gelungen ist, allerdings zum Teil auf Kosten des Designs – so wurde zum Beispiel das Dach verkürzt und die bereits produzierten Teile sind bis heute nicht angebaut – zum Teil auch auf Kosten der Sicherheit. Bei den in Kurven verlaufenden Brücken werden Fahrbahn-Übergangskonstruktionen verwendet, welche die Schienen entlasten sollen. Eigentlich sei aufgrund der kurvigen Streckenführung eine Sonderbauart dieser Teile nötig gewesen; wegen des hohen Zeitdrucks wurden diese allerdings nicht entwickelt. Um den Schaden an den Fahrbahn-Übergangskonstruktionen zu beheben, ist nun der Austausch von 38 der insgesamt 50 Bauteile für das Jahr 2015 geplant. Für den Zug- und auch für den Straßenverkehr entlang der Streckenführung wird dies natürlich Einschränkungen bedeuten.
Bahnhöfe in Berlin

Austellungseröffnung Arno Bojak/Frank Diersch/Kata Unger

In der Galerie Alte Schule Adlershof wird am 27.1.2012 eine Ausstellung mit Werken von Arno Bojak, Frank Diersch und Kata Unger eröffnet.
Die drei Künstler aus Berlin und Brandenburg verbinden mit „…ihrer Kunst Gegenwartsthemen und traditionelle Ansätze traumwandlerisch sicher“, wie die Veranstalterin ankündigt.

Bis zum 3. März 2012 können Interessierte die Malerei, Zeichnungen und Bildteppiche dienstags, mittwochs und donnerstags von 12 bis 19 Uhr, an Freitagen von 12 bis 17 Uhr und samstags von 15 bis 19 Uhr betrachten. Die Ausstellungseröffnung wird gerahmt von einer Einführung des Kunstwissenschaftlers Christoph Tannert und mit Klanginstallationen von DER SPYRA.

Austellungseröffnung Arno Bojak/Frank Diersch/Kata Unger  27.1.2012 20:00 Uhr
GALERIE ALTE SCHULE ADLERSHOF

Schwarze Grütze / Musikkabarett im E-Werk Zossen

Viele Kabarettisten bangen immer dann um ihre Arbeitsplätze, wenn es in der Politik, den Medien und überhaupt besonders viel Trubel gibt. Denn worüber sollte man sich noch lustig machen, wenn sich das Objekt der Kabarettistenbegierde selbst ad absurdum führt?

Das Kabarett-Duo Schwarze Grütze macht sich in seinem neuen Programm „TabularasaTrotzTohuwabohu“ genau darüber Gedanken. Allein mit dem Lesen dieses doch etwas ungewöhnlichen Programmtitels haben Dirk Pusche und Stefan Klucke das Publikum schon gut eingestimmt für die Vorpremiere am 20. Januar 2012. Im E-Werk in Zossen werden ab 20 Uhr Themen wie Mobbing oder die GEMA musikalisch und mit treffenden Wortspielen durch die Grütze gezogen – durch die humorige und sehr schwarze Grütze!

Den Songs wie „Facebook hat mein Leben gerettet“ oder der Beschreibung einer fachgerechten Entsorgung von Liebschaften nach dem ersten Gebrauch, sprich „Opfer der Wegwerfgesellschaft“, begegnet man entweder gar nicht oder kaum in den gängigen Medien.

Schwarze Grütze / Musikkabarett
20.1.2012
E-Werk Zossen
20 Uhr
Eintritt: 12 Euro
(Text: kas / Foto:© THesIMPLIFY )

Schlechtes Wetter in Berlin

Wenn die Tage trüb und grau sind, schlägt das langsam, aber sicher auf die Stimmung durch – insbesondere, wenn der Frühling noch so weit entfernt ist. In Berlin aber gibt es genügend Möglichkeiten, der tristen Atmosphäre zu entkommen. Wahrscheinlich ist deshalb die „Grüne Woche“ auch so beliebt, die jährlich den Berlinern 10 Tage im Januar oder noch einige im Februar versüßt. In den Ausstellungshallen am Funkturm kann man faktisch durch die ganze Welt wandern und bei der Rückfahrt im Schmuddelwetter heiße Urlaubspläne schmieden. Aber auch ohne Messe bietet Berlin einiges an Sommer und Sonnenflair.

Was tun unternehmen bei schlechtem Wetter in Berlin?

In exotische Welten entfliehen

Um in exotische Welten zu entfliehen, braucht man in Berlin kein Flugticket, sondern ein Fahrschein der Berliner Verkehrsbetriebe reicht völlig aus. Ein bewährtes Ziel ist das Aquarium im Hauptstadt-Zoo, das artenreichste in der ganzen Welt. Von kleinen Fischen und Amphibien über Schildkröten und Tiefessebewohner bis hin zu den Riesenkrokodilen, die sich in tollen (Unterwasser-) Landschaften präsentieren, kann man sich in eine völlig andere Welt entführen lassen. Richtig spannend ist das 150.000 Liter fassende Geobecken mit tropischen Riffs und den dazugehörigen Haien. Aber auch Aqua Dom und Sealife am Radisson Plaza in der Spandauer Straße sind eine Attraktion. Hier kommt zum kompletten maritimen Erlebnis noch die moderne Architektur dazu.

Aktiv Urlaub am Nachmittag

Zwar hat sich das ehemalige Badeparadies der Hauptstadt „Blub“ in eine Saunawelt verwandelt, aber zusammen mit dem arabische Flair ist hier eine entspannende „Entrückung“ bestens möglich. Ausreichend Badespaß bieten z.B. die Bäder in Kreuzberg und Neukölln oder die vielen Saunen in Berlin. Wer es rasanter mag, kann die Indoor-Kartbahnen in Spandau, Neukölln oder Hohenschönhausen nutzen. Für Bergfreaks stehen die Kletterhalle am Hüttenweg oder Magic Mountain in der Böttgerstraße bereit. Auch die Angebote rund um Berlin haben sich sehr verbessert. In der Turm ErlebnisCity Oranienburg z.B. gibt es alles auf einen Schlag: Baden, Wellness, Fitness und Tropic Lounge.

Die Berlin Fashion Week 2012 lässt Berlin feiern

Ab Morgen, Dienstag, den 17. Januar, werden wieder die roten Teppiche ausgerollt – es ist wieder soweit, die Berlin Fashion Week macht die Spreemetropole für fünf Tage wieder zur Modehauptstadt. Die Mercedes Benz Fashion Week, das Schaulaufen der angesagten Designer und Models, findet dieses Jahr auf der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor statt. Modefreaks, die es urbaner mögen, finden sich von Mittwoch bis zum kommenden Sonntag auf der Bread & Butter ein, der Modemesse für Streetwear.

Wie jedes Jahr bedeutet die Berlin Fashion Week aber nicht nur, dass die Hauptstädter und zahlreiche Touristen die neuesten Designs und angesagtesten Stücke zu sehen bekommen – es wird auch gefeiert, was das Zeug hält. Vor allem im Rahmen der Modemesse Bread & Butter finden zahlreiche Partys statt, die echte Fashion Victims natürlich nicht verpassen wollen. Die Messe hat sich 2012 wieder das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof gesichert, um zu zeigen, womit sich trendbewusste junge Leute in der kommenden Saison auf die Straße trauen können. Das Event startet schon morgenabend mit der B&B High Fidelity Opening Party im High Voltage Club. Mittwoch Nacht wird mit DJ Hell gleich weitergefeiert, Donnerstag präsentiert die Modemesse die Musiker von Fuerza Bruta. Daran anschließend haben Fashion People die Wahl, ob sie lieber im White Trash weitertanzen, ein weiteres Mal mit DJ Hell im Cookies feiern oder die adidas Launch Party im Flamingo besuchen. Es ist jedenfalls einiges los für Modefreunde und Feierwütige in den nächsten Tagen.

Damenmode in Berlin  – Herrenmode in Berlin

Grüne Woche 2012 in Berlin

Vom 20. bis 29. Januar 2012 öffnet in Berlin die 77. Internationale Grüne Woche ihre Pforten. Gutes EssenDie Grüne Woche ist heute, mit ihrer über 80-jährigen Geschichte, die international wohl bedeutendste Fachmesse für Landwirtschaft, Gartenbau und Ernährungswirtschaft. Für die zahlreichen Produzenten stellt die Grüne Woche eine Plattform zur Präsentation ihres Unternehmens und gleichzeitig einen Absatz- und Testmarkt für ihre Produkte dar. Jede Grüne Woche bezieht ein Partnerland in die Messe ein und stellt dabei dessen landestypischen kulinarischen Spezialitäten, Weine sowie kulturelle Besonderheiten und Traditionen vor. In diesem Jahr ist Rumänien das Partnerland auf der Internationalen Grünen Woche und erwartet die Gäste mit einem Einblick in eine faszinierende Kultur und vielfältige Traditionen. Kulinarische Köstlichkeiten, wie deftig-kräftige Eintopfgerichte oder köstliche Wildspezialitäten verwöhnen den Besucher ebenso wie edle rumänische Weinspezialitäten.

Neben einer überaus umfangreichen Produktpalette aus den Bereichen Nahrungs- und Genussmittel erwarten den Besucher vielfältige Biere, Sektkreationen und Weine, zahlreiche Fleisch- und Wurstwaren, Fisch und Meeresfrüchte sowie Tee, Gewürze und Kräuter. Das Angebot der Ernährungswirtschaft wird ergänzt durch Neuheiten landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte sowie allgemeinem Landwirtschafts- und Gartenbaubedarf. Produkte und Entwicklungen für den allgemeinen Gartenbedarf sowie für Viehzucht, Fischereiwirtschaft und Jagd und ein großes Angebot an Heimtierbedarf runden die Messe ab.

Außer den typischen Messethemen informiert auf der Internationalen Grünen Woche ein eigener Ausstellungsabschnitt über Neuigkeiten bei Kücheneinrichtungen, allgemeinem Küchenbedarf sowie allgemeinen Haushaltsprodukten. Zusätzlich zu diesen traditionellen Messeschwerpunkten bietet die Grüne Woche auch Informationen zu moderner Landwirtschaft, wie beispielsweise zu Urlaub auf dem Land oder Einkaufsmöglichkeiten direkt beim Erzeuger sowie zu ökologischen Themenbereichen wie nachwachsenden Ressourcen oder erneuerbaren Energiequellen.

Grüne Woche 2012 in Berlin  – die Highlights
Besondere Highlights für die Messebesucher stellen eine eigene Erlebniswelt über Heimtiere, die Tierhalle, ein Erlebnisbauernhof und der Biomarkt dar. Zahlreiche Event-Bereiche, in denen bekannte Star-Köche ihre Tipps und Tricks verraten, Shows und Informationsveranstaltungen lassen auch auf der Grünen Woche 2012 keine Langeweile aufkommen. ( Foto: Victoria German )

Regierungserklärung: Bahn AG verkauft die S-Bahn nicht ans Land Berlin

Am gestrigen Donnerstag verkündete Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit vor der versammelten Presse die Regierungserklärung des neuen Berliner Senats. Für alle von Wartezeiten geplagten Pendler und sonstige S-Bahn-Fahrer gab es dabei eine wenig gute Nachricht: Die Bahn AG, das Mutterunternehmen der in letzter Zeit nur noch durch Pannen und Verspätungen auffallenden S-Bahn, möchte das Unternehmen nicht verkaufen. Im Koalitionsvertrag hatten die Berliner Regierungsparteien SPD und CDU angekündigt, Verhandlungen mit der Bahn AG zu führen, um die S-Bahn ausschreiben zu können. Möglich ist nun nur noch eine Teilausschreibung: Die Strecken im Südosten der Stadt sowie der Ring sollen ab 2017 von neuen S-Bahnen eines anderen Unternehmens befahren werden – so zumindest der Plan der Regierungskoalition.

Die Berliner Infrastruktur war ohnehin das Lieblingsthema Wowereits bei der Regierungserklärung. So forderte er unter anderem, dass alle Berliner sich zum neuen Flughafen Berlin-Brandenburg bekennen. Dessen Flugrouten stehen immer noch in der Diskussion, besonders natürlich bei den Anwohnern der überflogenen Ortschaften. Allerdings schaffe das Projekt auch 40.000 neue Arbeitsplätze und sei damit bedeutend für die Region, betonte Wowereit. Andere Projekte, um die sich der Senat in den kommenden Jahren kümmern möchte, sind der Bau von mehr Kita-Plätzen und einer Landes- sowie der Zentralbibliothek. Auch den angespannten Berliner Wohnungsmarkt will der Senat Wowereits Regierungserklärung zufolge entspannen und 30.000 neue Wohnungen bauen. Zudem hat die Regierungskoalition einen längst beerdigt geglaubten Plan wieder ausgegraben: In der Innenstadt will die rot-schwarze Regierung einen kostenlosen drahtlosen Internetzugang ausbauen.

Tempo 30: Mehr Sicherheit für Berliner Fußgänger?

Berlins Fußgänger haben es nicht gerade leicht. Rüpelige Radfahrer, Autofahrer, die zu schnell unterwegs sind, den Blinker nicht nutzen – die Liste der Beschwerden ist lang und richtet sich auch gegen die Berliner Stadtplanung: Statt Ampeln gibt es an einigen besonders kritischen Übergängen nur Überwege, andere Ampelanlagen schalten so schnell um, dass Menschen, die etwas schlechter zu Fuß sind, kaum über die Straße kommen. Die Unfallstatistik scheint das Gefühl der Fußgänger, auf unsicherem Terrain zu leben, zu bestätigen: In den ersten vier Monaten des vergangenen Jahres kamen 25 Prozent mehr Fußgänger im Straßenverkehr ums Leben als noch im Jahr zuvor.

Ist der Berliner Fußgänger also ein schützenswertes Geschöpf, dem bisher nicht genug Aufmerksamkeit zukommt? Immerhin machen Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, rund 30 Prozent der Verkehrsteilnehmer in der Stadt aus, ebenso viele wie Autofahrer. Der Senat plant seit dem letzten Sommer stadtentwicklerische Abhilfe, deren ersten Projekte in diesem Jahr starten sollen. So sollen drei Ampeln „fußgängerfreundlich“ umgebaut werden; unter anderem soll sich die Länge der Grünphase über Sensoren steuern lassen und nach dem Andrang richten. Am Checkpoint Charlie und der Bergmannstraße in Kreuzberg gilt außerdem Tempo 20 – für Autofahrer und Radler.

Einigen gehen diese Pläne aber nicht weit genug. Sie fordern ein innenstadtübergreifendes Tempolimit von 30 Stundenkilometern. Ein Gutachten der Universität Essen zählt die Pluspunkte des Tempolimits auf: Dazu gehören nicht nur weniger Unfälle, eine bessere Übersicht für langsamere Verkehrsteilnehmer und größere Sicherheit für Kinder und Senioren, sondern auch die Feststellung, dass sich die Fahrzeit durch das geringere Tempo im Stadtbereich gar nicht wesentlich verlängert. Während kurze Tempo-30-Zonen Autofahrer oft nicht vom Gas gehen lassen, soll das übergreifende Tempolimit tatsächlich zu mehr Langsamkeit anhalten. Allerdings kann man sich auch als Nicht-Autofahrer vorstellen, dass die motorisierten Berliner sowie Pendler aus den Randbezirken über so eine Regelung wenig glücklich wären. Und ob sich jeder, der es eilig hat, an das Limit halten würde, ist ohnehin dahingestellt.

Berlins neuer Justizsenator: Thomas Heilmann

Berlin hat einen neuen Justizsenator. Gestern, am Mittwoch, verkündete CDU-Parteichef Frank Henkel den neuen Mann für das Abgeordnetenhaus: Thomas Heilmann, Jurist, zeitweise Unternehmer und nun CDU-Vize, hat ab sofort den Posten inne. Leicht wird er es in seinem Amt nicht haben. Das liegt zum einen an seinem Vorgänger Michael Braun, der mit einem Immobilien-Skandal viel Vertrauen in das Amt des Justizsenators zerstört hat – und zum anderen in dem etwas ungeschickten Agieren von Frank Henkel bei der Verkündung des neuen Amtsinhabers.

Lange habe man nach einem Mann für den Posten suchen müssen, so Henkel. „Fachleute“ habe man dabei auch außerhalb Berlins vergeblich gesucht. Eine merkwürdige Äußerung, welche die Fähigkeiten von Heilmann zwar faktisch nicht schmälert, ihn aber als Mann der zweiten Wahl erscheinen lässt. Henkel erweckte mit seiner Rede den Eindruck, als habe er sich vor allem für Heilmann als „Gesicht der neuen CDU“ entschieden, um den angeschlagenen Ruf der Partei wieder aufzubauen.

Zweifel, ob der studierte Jurist Heilmann den Aufgaben als Justiz- und Verbraucherschutzsenator gewachsen ist, wurden aus Parteikreisen bereits laut. Der 47jährige Heilmann hat bisher vor allem als Werbe- und Kommunikationsunternehmer gearbeitet, war als Jurist vor allem im Strafrecht in den letzten 20 Jahren nicht aktiv. Andere CDU-Mitglieder begrüßen die Wahl und erhoffen sich von Heilmann eine Amtszeit ohne Betriebsblindheit. Herausforderungen warten auf den neuen Senator im nächsten Jahr genug: Gleich zwei neue Justizvollzugsanstalten werden fertiggestellt, das Gefängnis Heidering und die JVA Großbeeren; der Umzug der Häftlinge aus Tegel hierhin muss organisiert werden. Außerdem muss die Sicherungsverwahrung neu organisiert werden und es muss ein Landesgesetz her, dass sich mit den Vorgaben der EU deckt. Und schließlich wäre da noch die unterdurchschnittliche Bezahlung der Berliner Justiziare – auch hier erwartet man eine Änderung. Viel zu tun also für Thomas Heilmann, der sich nun in seinem neuen Amt beweisen muss.