Bad Freienwalde: Brandenburgs ältester Kur- und Badeort

"Freienwalde - hübsches Wort für hübschen Ort" schrieb dereinst Theodor Fontane über den heute ältesten Kur- und Badeort Brandenburgs.
Hübsch ist Bad Freienwalde, gelegen am Nordwestrand des Oderbruchs im Landkreis Märkisch-Oderland,
Schloss Freienwalde
Blick auf das Schloss Freienwalde / Foto © -wn-
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auch heute noch. Ihre Attraktivität hat die Stadt in erster Linie ihrem frühklassizistischem Schloss zu verdanken. Erbaut in den Jahren 1798/1799 als sommerlicher Witwensitz der Königin Friederike Luise, ging das Schloss 1909 in den Besitz von Walther Rathenau, seines Zeichens Außenminister der Weimarer Republik, über. Seine Erben schenkten Schloss samt Schlosspark 1922 nach der Ermordung Rathenaus dem damaligen Kreis Oberbarnim. An die Schenkung knüpften sie die Auflage, dass das gesamte Ensemble der Bevölkerung zugänglich gemacht werde. So finden heute im zwölf Hektar großen Park, insbesondere im alten Teehäuschen, immer wieder Veranstaltungen und Ausstellungen statt. Im Schloss selbst wird seit 1991 eine Ausstellung über Leben und Schaffen Walther Rathenaus gezeigt.
 
Sehenswürdigkeiten in Bad Freienwalde:
  • Freilichtmuseum Altranft
  • Schloss Freienwalde
  • Oderlandmuseum
  • Weitere Sehenswürdigkeiten
  • Locations & Firmen in Bad Freienwalde:
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  • Rechtsanwälte
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    Sehenswertes in Bad Freienwalde

    Die heilkräftigen, eisenhaltigen Quellen, denen die Stadt ihre Karriere als Kurort verdankt,
    wurden bereits rund hundert Jahre vor dem Bau des Schlosses entdeckt. Zuvor war Freienwalde eine eher unbedeutende Fischer- und Ackerbürgerstadt. Doch als Kurfürst Friedrich Wilhelm 1684 offiziell den Badebetrieb eröffnete, strömte der brandenburgisch-preußische Adel in Scharen hierher, ums eine Rheumaleiden auszukurieren. Vom einstigen Glanz des Kurviertels zeugt neben einigen prachtvollen Villen vor allem das 1788 von Carl Gotthard Langhans, dem Erbauer des Brandenburger Tores, errichtete Logier- und Badehaus. Das alte Kurhaus im neoklassizistischen Stil war damals Schauplatz vieler Feste und Konzerte und der klassische Landschaftspark trägt die Züge des berühmten Garteningenieurs Peter Joseph Lenne. Das übrigens von erstaunlich hohen Hügeln umschlossene Kurviertel, wo bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein sogar noch Kreismeisterschaften im Skispringen ausgetragen wurden, wird heute durch einen modernen Klinikkomplex ergänzt.

    Ein Bummel durch die Altstadt von Bad Freienwalde führt zunächst zum Marktplatz, der von der spätgotischen Stadtkirche St. Nikolai aus dem 15.Jahrhundert dominiert wird. Im Inneren des Sakralbaus kann man hingegen eine prächtige Ausstattung im Renaissancestil bewundern. Fast nebenan liegt das spätklassizistische Rathaus und die, im Vergleich zur St. Nikolai-Kirche, erheblich kleinere Fachwerkkirche St. Georg, welche nach aufwändigen Renovierungsarbeiten bereits seit vielen Jahren als Konzerthalle im Einsatz ist.
    Einen besonders schönen Ausblick über die ganze Stadt kann man idealerweise vom Bismarckturm aus genießen. Der 26 Meter hohe Rundturm wurde um 1879 als Kriegerdenkmal auf dem Galgenberg erbaut und bietet auch weit über die Stadtgrenzen hinaus Aussicht auf die Hügel und Schluchten des Oberbarnim, den Niederoderbruch, das Schiffshebewerk Niederfinow und das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.
    Einen Besuch sollte man auch dem Oderlandmuseum abstatten, gehört es doch zu den ältesten Museen des Landes Brandenburg. Es wurde 1889 auf Veranlassung des Oberbarnimer Landrates und späteren Reichskanzlers Theobald von Bethmann Hollweg gegründet und zählt mit seinem Walmdach und der spätbarocken Fassade zu den schönsten der noch erhaltenen Häuser aus dem 18. Jahrhundert. Im Inneren zeigt das Museum viel Wissenswertes, nicht nur über die Kur- und Badegeschichte der Stadt, sondern auch über die historische Entwicklung der Siedlungsräume des Barnims und des Oderbruchs. Text: A.K. / Stand: 11.06.2014

    Adresse der Stadtverwaltung:
    Karl-Marx-Str. 1
    16259 Bad Freienwalde



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