Wohnen in Berlin

Häuser zum wohnen in Berlin
Wo kann man in Berlin gut wohnen? | Foto: © pixelklex

Pulsierendes Großstadtleben unweit der großen Magistralen, Blicke aus luftiger Höhe auf die Stadt, ruhige Villensiedlungen am Wasser und dörfliches Idyll im Grünen - in Berlin kann jeder nach seinem Gusto leben und deshalb ist die Stadt bei Einheimischen und Zuzüglern wohl auch so beliebt. Hinzu kommen gute Arbeitsmöglichkeiten, ein reichhaltiges kulturelles Angebot und viele Gelegenheiten zur Freizeitgestaltung. Zwar gelten derzeit bei Neuberlinern vor allem die Innenstadtbezirke als beliebteste Wohngegenden, aber die Ortsteile am Stadtrand holen mächtig auf. Ganz einfach ist es zurzeit jedoch nicht mehr, eine passende Wohnung in Berlin zu finden, zudem die Miet- und Kaufpreise für Immobilien in den letzten Jahren sehr in die Höhe geschnellt sind. Meistens helfen daher nur Geduld und eine gehörige Portion Glück, um letztendlich fündig zu werden.

Berlin - Die größte Stadt Deutschlands

Berlin ist mit rund 3,6 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands und nach London und Paris sogar die drittgrößte der Europäischen Union. Die Bevölkerung ist heute bunt gemischt. Neben den bereits seit mehreren Generationen hier lebenden Urberlinern, wohnen in der Stadt Menschen aus zahlreichen Nationen. Diese prägen das Stadtbild mit und haben aus ihren Heimatländern nicht nur köstliche Speisen mitgebracht, sondern auch ihre Kultur. Zwar haben sich anders als in New York, Paris oder London keine reinen Ghettos gebildet, aber in manchen Straßen der Stadt findet man Restaurants und Imbiss-Stuben mit kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt dicht an dicht. Wer es weniger trubelig mag, sucht Ruhe und Beschaulichkeit in einem der Außenbezirke. Langweilig wird es auch hier nicht, denn jeder Bezirk hat sein eigenes Zentrum - eine Besonderheit Berlins durch die Eingemeindung vorher unabhängiger Orte. Das Leben in Berlin hat Vorteile und Nachteile!

Tipps zur Wohnungssuche in berlin - Hier wohnen Singles und junge Paare gern

Wer jung ist und noch viel erleben möchte, zieht in der Regel in einen der Berliner Innenstadtbezirke wie Prenzlauer Berg, Kreuzberg, Friedrichshain und Mitte. Beliebt sind inzwischen aber auch Neukölln, Schöneberg und Charlottenburg. Das liegt zum einen daran, dass es hier sowohl kleinere für Singles geeignete Wohnungen als auch große Wohnungen gibt, die Platz für Wohngemeinschaften bieten. Hinzu kommt die Nähe zu den sogenannten Ausgehmeilen, zu bekannten und verborgenen Clubs sowie zu Restaurants, Kneipen und Bars. Durch den ständigen Zuzug junger Leute ab Mitte der 1990er Jahre ist es in diesen Bezirken jedoch bereits eng geworden und die Mieten sind bei Neubezug sehr hoch. Daher weichen inzwischen viele Wohnungsinteressenten auf Tiergarten, Wedding und sogar Schöneweide aus. Grund dafür dürfte die Nähe zur Technischen Universität Berlin (TU), zur Beuth Hochschule für Technik Berlin, zur Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" sowie zur Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) sein. Als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort zieht zudem auch Adlershof mit der Medienstadt und dem Wissenschafts- und Technologiepark in den letzten Jahren zunehmend Mietinteressenten an. Dank der guten Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man von hier aus schnell in die Innenstadt, aber auch rings um den Standort gibt es immer mehr kulturelle Angebote.

Berlin für Familien

Zwar leben in der Berliner Innenstadt auch zahlreiche Familien, aber einige zieht es hinaus in die grüneren Bezirke, wenn die Anzahl der Familienmitglieder wächst. Besonders schönt wohnt es sich dann in Köpenick, Grünau oder Spandau am Wasser. Außerdem ist es von hier aus nicht weit in die Stadtwälder und an die Badeseen. Um das Leben in der Stadt auch für Familien attraktiv zu machen, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen im Januar 2017 ein Programm mit dem Namen "Neue Stadtquartiere für Berlin" veröffentlicht. Eine große Anzahl von Wohnungen soll demnach unter anderem im Blankenburger Süden, auf den Buckower Feldern, auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick und in der Weißenseer Michelangelostraße entstehen. Außerdem werden derzeit Wohnquartiere in Adlershof, die Europacity unweit des Hauptbahnhofs sowie die Wasserstadt Oberhavel in Spandau gebaut. Nach der Schließung des Flughafens Tegels soll zudem am Kurt-Schumacher-Platz ein Quartier mit rund 5.000 Wohnungen wachsen.

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Stand: 26.06.2018