Stromanbieter in Berlin

Redaktion: O.K. freier Technikjournalist / Letzte Aktualisierung: 10.08.2019

Tarife der Stromanbieter in Berlin vergleichen
Es gibt viele günstige Stromversorger in Berlin - Foto: © jozsitoeroe

Einen günstigen Stromversorger suchen und Strom sparen

Alljährlich kommt die Stromrechnung ins Haus und oftmals erwartet uns dann eine böse Überraschung. Der Verbrauch ist zu hoch, die Preise sind wieder einmal gestiegen und wir müssen uns mit einer saftigen Nachzahlung auseinandersetzen. Nun stellt sich die Frage, wie sich die Stromkosten effizient senken lassen. Prüfen Sie, ob Sie einen günstigen Stromversorger in Berlin gefunden haben und lesen Sie unsere Tipps zum Strom sparen!

Günstiger Stromanbieter in Berlin - Preiswert Strom kaufen:

Vattenfall in Berlin
Markstraße 36
13409 Berlin
Telefon: 0800 / 9925000
Gasag Berlin
Henriette-Herz-Platz 4
10178 Berlin
Telefon: 030 / 7072 0000-0
E.ON Energie Deutschland GmbH
Postfach 14 75
84001 Landshut
Telefon: 08 00 / 33 000 33
Fuxx-Die Sparenergie GmbH
Poststraße 14-16
20354 Hamburg
Telefon: 040 / 65 84 90 90
R(H)EINPOWER
Stadtwerke Duisburg AG
Bungertstr. 27
47053 Duisburg
Telefon: 0800 / 8 39 39 39
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Der richtige Stromversorger in Berlin und Strom sparen

Seit 1998 dürfen Verbraucher selbst bestimmen, von wem sie ihren Strom bekommen und sind nicht mehr auf den örtlichen Grundversorger angewiesen. Angesichts der anhaltend steigenden Strompreise lohnt es sich, unter den unzähligen Stromanbietern nach einem günstigen Angebot Ausschau zu halten. Verbraucher haben dabei die Qual der Wahl, denn sie können sich - je nach Wohnort - zwischen mindestens 40 und bis zu über 150 Stromanbietern entscheiden. In Berlin bieten über 100 Stromversorger ihre Dienste an. Bei dieser Menge können einige Tipps zur Wahl des richtigen Stromanbieters bei der Entscheidung helfen.

Was Sie bei der Wahl des Stromanbieters beachten sollten

Der Strompreis setzt sich immer aus zwei Komponenten zusammen: dem Grundpreis und dem Arbeitspreis. Der Grundpreis (auch: Grundgebühr) ist verbrauchsunabhängig, das heißt, er ist immer gleich hoch, egal wie viel Strom Sie verbrauchen. In dem Grundpreis enthalten sind zum Beispiel eine Pauschale für die Strombereitstellung sowie die Kosten für die Stromzähler und deren Wartung. Wie hoch der Grundpreis ist, bestimmt der Stromanbieter. Deshalb variieren die Grundpreise zwischen den verschiedenen Anbietern erheblich. Manche Anbieter verlangen beispielsweise überhaupt keinen Grundpreis, dafür ist der Arbeitspreis bei ihnen dann in der Regel deutlich teurer. Der Arbeitspreis ist der Preis, den Sie für den tatsächlich verbrauchten Strom (in kWh) bezahlen. Hier gilt also: Je mehr Strom Sie verbrauchen, umso höher ist der Arbeitspreis. Neben dem verbrauchten Strom sind in diesem Posten allerdings noch weitere Kosten enthalten, wie Gebühren für die Stromerzeugung und Netznutzung, diverse Umlagen und Steuern. Tipp: Je nachdem, ob Sie einen hohen oder einen niedrigen Stromverbrauch haben, ist für Sie bei der Wahl des Stromanbieters der Grundpreis oder der Arbeitspreis wichtiger. Denn wenn Sie wenig Strom verbrauchen, sollten Sie auf einen niedrigen Grundpreis achten. Ist Ihr Stromverbrauch dagegen hoch, sind Sie mit einem niedrigeren Arbeitspreis besser beraten (selbst dann, wenn die Grundgebühr höher ist). Achten Sie außerdem darauf, wie lange die angegebenen Preise gelten. Bei einigen Anbietern ist beispielsweise der Grundpreis nur im ersten Jahr sehr günstig, erhöht sich aber automatisch im Folgejahr. Vergleichen Sie auf jeden Fall die verschiedenen Tarife der Anbieter.

Welche Stromtarife gibt es?

Wenn Sie noch nie Ihren Stromanbieter gewechselt haben, beziehen Sie Ihren Strom von dem örtlichen Grundversorger (in Berlin: Vattenfall) und befinden sich im sogenannten Grundtarif. Das ist der Tarif, in den alle Stromkunden automatisch eingestuft werden, die sich nicht aktiv um einen Tarif- oder Anbieterwechsel bemühen. Das trifft in Deutschland noch immer auf mehr als 30 % aller Haushalte zu. Im Vergleich zu anderen Angeboten ist der Grundtarif recht teuer. Durch einen Wechsel vom Grundtarif zu einem anderen Anbieter oder Tarif können Sie hier deshalb am meisten sparen. Bei jedem Stromanbieter haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Tarifen, die sich unter anderem in der Art des Stroms unterscheiden. Im Zuge der Energiewende und des Klimawandels möchten immer mehr Stromkunden auf Ökostrom umsteigen. Echter Ökostrom wird ausschließlich aus erneuerbaren Energien (Wind, Sonne, Wasser) erzeugt und fördert zugleich deren Ausbau. Hinweis: Der Strom, den Sie aus der Steckdose beziehen, ist immer gleich - unabhängig davon, ob Sie einen konventionellen Stromtarif oder einen Ökostrom-Tarif haben. Die Elektrizität kommt immer aus dem nächstgelegenen Kraftwerk, das auch ein Braunkohlekraftwerk sein kann. Aber mit einem Ökostromtarif fördern Sie die erneuerbaren Energien, denn die Ökostromanbieter speisen entsprechend mehr "grünen Strom" in das Netz ein, sodass der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien mit jedem Ökostromkunden wächst. Im Preisvergleich liegen Ökostromtarife üblicherweise zwischen dem teuren Grundtarif und den etwas preisgünstigeren Tarifen für herkömmlichen Strom. Die verschiedenen Tarife unterscheiden sich jedoch nicht nur in der Stromerzeugung und den Jahreskosten, sondern auch in einigen anderen Merkmalen, die Sie bei Ihrer Entscheidung nicht außer Acht lassen sollten. Hierzu gehören:

  • Kündigungsfrist
  • Preisgarantien
  • automatische Vertragsverlängerungen nach Ablauf der Erstvertragsaufzeit
  • Vertragslaufzeit

Preisgarantie
Wenn Sie einen Tarif mit Preisgarantie abschließen, achten Sie darauf, welche Bestandteile des Strompreises unter die Preisgarantie fallen. Denn häufig handelt es sich um eine sogenannte "eingeschränkte Preisgarantie", bei der sich bestimmte Bestandteile wie Umlagen, Steuern und Gebühren (zum Beispiel für den Stromzähler oder die Netznutzung) ändern und damit den Strompreis erhöhen können.

Vertragslaufzeit
Eine kürzere Vertragslaufzeit ermöglicht Ihnen größere Flexibilität, da Sie früher und häufiger entscheiden können, ob Sie bei Ihrem aktuellen Stromanbieter bleiben oder wechseln möchten. Der Gesetzgeber hat genau geregelt, welche Einschränkungen es für Stromanbieter hinsichtlich Laufzeiten und Kündigungsfristen bei der Vertragsgestaltung gibt. Für eine größere Flexibilität empfehlen Experten jedoch andere Laufzeiten und Fristen, wie die folgende Tabelle zeigt:

[ gesetzlich erlaubt | von Experten empfohlen]
erste Vertragslaufzeit | bis zu 2 Jahre | bis zu 1 Jahr (ideal: mit Preisgarantie)
Kündigungsfrist | maximal 3 Monate | bis zu 1 Monat
Vertragsverlängerung nach Erstlaufzeit | bis zu 1 Jahr | bis zu 1 Monat

Hinweis: Im Grundversorgertarif gibt es keine festgelegte Laufzeit. Hier gilt eine Kündigungsfrist von 2 Wochen, wobei die Kündigung schriftlich (aber nicht zwangsläufig mit der Original-Unterschrift) erfolgen muss.

Was macht einen guten Stromanbieter aus?

Einen guten Stromanbieter erkennen Sie nicht alleine am günstigen Strompreis. Vielmehr sollten Sie auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis achten, denn ein guter Service kann manchmal mehr wert sein als ein paar Euro Ersparnis. Deshalb zeichnet sich ein guter Stromanbieter aus durch:

  • gute Preise
  • gute Erreichbarkeit
  • kundenfreundlicher Support
  • Online-Kundenaccount
  • Transparenz
  • Angebot von Ökostrom

Meiden Sie dagegen Anbieter, bei denen Sie den Strom per Vorkasse zahlen müssen. Bei diesen Tarifen tragen Sie alleine das finanzielle Risiko. Denn sollte es zu einer Insolvenz des Anbieters kommen, sind die bis dahin bezahlten Beiträge in den meisten Fällen unwiederbringlich verloren. Auch von Pakettarifen ist abzuraten, da sie meistens sehr teuer sind, wenn Ihr Stromverbrauch einmal über dem von Ihnen gebuchten Paket liegt. Andersherum erhalten Sie jedoch keine Gutschrift, wenn Sie weniger Strom verbrauchen als vereinbart.

Bekannte Stromanbieter aus Berlin

Der Grundversorger einer Stadt ist immer das Energieversorgungsunternehmen, das hier die meisten Kunden mit Strom (oder Gas) beliefert. In Berlin ist das der Energiekonzern Vattenfall, der 2003 das städtische Versorgungsunternehmen BEWAG ("Berliner Kraft- und Licht-Aktiengesellschaft") übernommen hat. Sämtliche innerstädtischen Kraftwerke befinden sich deshalb im Besitz von Vattenfall. Wenn Sie in Berlin wohnen und noch nie Ihren Stromanbieter gewechselt haben, beziehen Sie Ihren Strom von diesem Unternehmen im Grundtarif "Berlin Basis Privatstrom". Neben diesem Grundtarif bietet Vattenfall selbst auch preisgünstigere und Ökostrom-Tarife an. Zur Berliner Geschichte gehört die GASAG AG, die vor über 170 Jahren als Betreiber von Gaswerken begonnen hat. Heute ist das Unternehmen ein mehrspartiger Energiedienstleister, der vor allem in der Region Berlin-Brandenburg (aber auch bundesweit) Privathaushalte und Unternehmen jeder Größe mit Strom, Gas und Wärme versorgt. Zu den Leistungen der GASG AG gehört auch die Erzeugung von Ökostrom durch eigene Windpark-, Photovoltaik- und Biogasanlagen. Daneben gibt es noch viele weitere große und kleinere Stromanbieter, darunter Traditionsversorger und junge Unternehmen, zwischen denen Sie wählen können.

Was passiert, wenn der Stromanbieter insolvent ist?

Viele Verbraucher scheuen den Wechsel aus Angst vor einer Insolvenz des neuen Anbieters. Sie befürchten, im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Energieversorgers plötzlich ohne Strom da zu stehen. Diese Sorge ist jedoch unbegründet. Ihre Stromversorgung ist auch bei einer Insolvenz des Stromanbieters gesichert. Sollte es zu einer solchen Situation kommen, springt der Grundversorger ein und übernimmt die Energieversorgung.

Wieviel lässt sich durch einen Anbieterwechsel sparen?

Einige Stromanbieter in Berlin liefern sich einen harten Preiskampf! Durch den Wechsel des Stromanbieters können Sie bares Geld sparen. Wie hoch die mögliche Ersparnis ausfällt, hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab:

  • Ihrem aktuellen Tarif
  • dem neuen Tarif
  • Ihrem Stromverbrauch

Wenn Ihr Stromverbrauch gering ist, zahlen Sie im Verhältnis höhere Stromkosten, denn der Grundpreis wird unabhängig vom Arbeitspreis fällig. Befinden Sie sich aktuell im teuren Grundversorgungstarif, zahlen Sie im Durchschnitt die höchsten Strompreise. Durch einen Wechsel können Sie am meisten profitieren, denn Sie haben das größte Sparpotenzial. Und dieses fällt wiederum umso größer aus, je preisgünstiger Ihr neuer Tarif ist. Mit einem Wechsel vom Grundtarif zu einem anderen Tarif des gleichen Anbieters, und erst recht zu einem anderen Anbieter sparen Sie umso mehr, je höher Ihr Stromverbrauch ist. Denn dann fallen die Unterschiede im Arbeitspreis umso höher ins Gewicht.

Stromrechnung
Durch einen Anbieterwechsel können Sie die Stromkosten senken! - Foto: © Stockfotos-MG - stock.adobe. com

Wie finden Sie den günstigsten Anbieter?

Angesichts der Vielzahl an Stromanbietern und -tarifen ist es nahezu unmöglich, den Überblick zu behalten. Dies gilt umso mehr, da der Strommarkt dynamisch ist und sich ständig verändert. Neue Vertragsmodelle, Rabatt- oder Sonderaktionen wirbeln die Preise durcheinander und wer gestern noch teuer war, kann morgen schon das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Um hier auf dem neusten Stand zu sein, empfiehlt es sich, Online-Vergleichsportale zu nutzen. Viele dieser Portale nutzen einen Vergleichsrechner, bei dem zahlreiche Tarife miteinander verglichen werden. Bei der Nutzung von Vergleichsportalen sollten Sie aber einige Dinge beachten:

  1. Informieren Sie sich, nach welchen Kriterien einzelne Tarife berücksichtigt werden (zum Beispiel nur verbraucherfreundliche Tarife).
  2. Filtern Sie bei Bedarf nach Tarifen für Ökostrom oder konventionellen Strom.
  3. Achten Sie auf mögliche Voreinstellungen.

Jeder Vergleichsrechner nutzt bestimmte Voreinstellungen, zum Beispiel schließen viele Portale von vorneherein bestimmte Stromanbieter oder Tarife aus. Hierzu gehören beispielsweise Unternehmen, die gegen das Energierecht verstoßen oder sich in juristischen Auseinandersetzungen mit Verbraucherschutzorganisationen befinden. Auch rechnen manche Portale Bonuszahlungen nicht in die Jahreskosten eines Tarifs ein, andere jedoch schon. So erhalten Sie unterschiedliche Suchergebnisse.

Tipp: Bonuszahlungen sind für viele Kunden attraktiv, schließlich erhalten sie hier - je nach Anbieter - bis zu mehreren Hundert Euro geschenkt. Verbraucherschützer weisen jedoch darauf hin, dass es bei Tarifen mit Boni häufig zu Problemen kommt. Zum einen gelten Boni nicht für alle Neukunden. Wenn Sie beispielsweise schon Gas von ihrem zukünftigen Stromanbieter beziehen, kann er Sie als Bestandskunde werten und damit hätten Sie keinen Anspruch auf einen Neukunden-Bonus. Zum anderen zahlen manche Versorger den Bonus nur nach Aufforderung des Kunden oder sogar erst dann, wenn dieser mit rechtlichen Schritten droht. Und schließlich sind viele dieser Verträge ab dem zweiten Jahr deutlich teurer als andere Anbieter, da nur die - in die Jahreskosten eingerechneten - Bonuszahlungen den Tarif im ersten Jahr so günstig haben erscheinen lassen. Um dies zu verhindern, sollten Sie den Vertrag gleich zum Ende der Mindestlaufzeit kündigen.

Wie wechseln Sie den Stromanbieter?

Der Wechsel des Stromanbieters ist inzwischen sehr einfach. Unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist (in der Grundversorgung: 14 Tage) informieren Sie Ihren derzeitigen Stromanbieter schriftlich über die Kündigung. Die Kündigung bedarf keiner Original-Unterschrift von Ihnen. Das heißt, Sie können postalisch, aber auch per Fax oder E-Mail kündigen. Noch einfacher: Wenn Sie direkt bei einem neuen Anbieter einen Vertrag abschließen, übernimmt dieser die Kündigung bei Ihrem bisherigen Versorger. Mit der Beauftragung des neuen Anbieters müssen Sie sich also um nichts kümmern - sofern dieser die Kündigungsfrist einhält. Sollte der neue Vertrag nicht nahtlos an den alten anknüpfen, übernimmt der Grundversorger die Ersatzversorgung, sodass Sie zu keinem Zeitpunkt ohne Stromversorgung sind.
Tipp: Wenn Sie Ihre Stromrechnung nicht bezahlen können wenden Sie sich an eine Schuldnerberatung.

Wie Sie Strom sparen können

Mit einem günstigen Stromanbieter können Sie Ihre Stromrechnung deutlich senken. Noch weniger müssen Sie für Strom bezahlen, wenn Sie weniger verbrauchen. Mit ein paar einfachen Tricks und Tipps können Sie Ihren Stromverbrauch in den eigenen vier Wänden spürbar senken, was nicht nur die Umwelt freut, sondern sich auch in Ihrem Geldbeutel bemerkbar macht. Grundsätzlich gilt: Tauschen Sie energiefressende Großgeräte (Herd, Waschmaschine, Kühl- und Gefrierschrank) gegen Geräte mit einer guten Energieeffizienzklasse aus. Das gilt auch für Heizungspumpen, die in vielen Haushalten veraltet sind und unnötig viel Strom verbrauchen.

Sparen Sie darüber hinaus Strom

a) beim Wäsche waschen und trocknen, indem Sie

  • die Waschmaschine und den Trockner nur gut befüllt einschalten
  • auf Vorwäsche verzichten
  • maximal bei 60 °C waschen
  • Energiesparprogramme verwenden
  • die Wäsche gut schleudern (je mehr Umdrehungen pro Minute, umso besser)
  • das Flusensieb des Trockners regelmäßig reinigen
  • wenn möglich die Wäsche auf der Leine zu trocknen anstatt im Trockner

b) beim Kühlen und Lagern von Lebensmitteln, indem Sie

  • kalte Temperaturen im Winter nutzen, um Getränke oder Essensreste vom Vortag über Nacht draußen aufbewahren
  • den Kühlschrank nicht neben wärmespendenden Geräten (Herd, Heizung oder Waschmaschine) und nicht direkt an die Wand stellen
  • im Kühlschrank (7 °C) und Gefrierschrank (-18 °C) die richtige Temperatur wählen
  • die Speisen im Kühlschrank nach einem festen System einsortieren
  • den Kühl- und Gefrierschrank immer nur kurz öffnen
  • keine warmen Speisen oder Getränke in den Kühlschrank stellen
  • zum Einfrieren tiefkühltaugliche Behälter oder Gefrierbeutel verwenden
  • kaputte Türdichtungen von Kühl- oder Gefrierschrank sofort austauschen
  • Gefrierschränke regelmäßig abtauen (am besten bevor sich eine dicke Reif- oder Eisschicht bildet)
  • bei vorhersehbarer längerer Abwesenheit (zum Beispiel Urlaub oder Krankenhausaufenthalt) den Kühl- und Gefrierschrank komplett ausschalten
  • Weitere Tipps zum Strom sparen im Haushalt

c) beim Kochen und Backen, indem Sie

  • die für die Kochplatte passende Topf- oder Pfannengröße wählen
  • passende Deckel verwenden und diese immer geschlossen halten
  • Schnellkochtöpfe benutzen
  • so wenig Flüssigkeit (zum Beispiel Nudelwasser) wie möglich erhitzen
  • Wasser im Wasserkocher statt im Topf zum Kochen zu bringen
  • die Kochplatten vorzeitig abschalten und die Restwärme nutzen
  • den Backofen nicht vorheizen und die Backenofentür möglichst geschlossen halten
  • Umluft statt Ober- und Unterhitze wählen
  • wenn möglich die Mikrowelle statt dem Backofen nutzen
  • Stromsparende Haushaltsgeräte bekommen Sie in den Elektronikfachgeschäfte

d) in Ihrem Haushalt, indem Sie

  • auf den Stand-by-Betrieb bei Elektronikgeräten wie Fernseher oder Drucker verzichten und stattdessen Steckerleisten nutzen
  • Akkus komplett aufladen und dann schnell ausstöpseln
  • auf Energiesparlampen umsteigen
  • in Treppenhäusern Abschaltautomatiken für die Beleuchtung zu installieren
  • das Licht bei jedem Verlassen des Raums ausschalten
  • in Hobby- und Werkräumen Leuchtstoffröhren einsetzen
  • Tablet oder Notebook dem PC vorziehen
  • Bildschirmschoner deaktivieren und stattdessen in den Energiesparmodus wechseln (oder noch besser: Monitor komplett ausschalten)
  • auf mobile Klimageräte verzichten

Quellen und weiterführende Informationen:

Wohnen in Berlin

Handwerker in Berlin

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