Freibäder in Berlin

Redaktion: A.B. - Medienwissenschaftlerin und Tkni - Journalist aus Berlin / Letzte Aktualisierung: 09.07.2019, 01:14 Uhr

Freibäder in Berlin
Es gibt viele schöne Freibäder in Berlin! Foto © vtr1000fan

Berlins Freibäder und Badestellen - Begehrt, beliebt & oft besungen

Auf dieser Seite können Sie sich über die Öffnungszeiten, Eintrittspreise sowie über die Ausstattung der Berliner Freibäder, Sommerbäder, Strandbäder und Badestellen informieren.

Besonders beliebte Freibäder in Berlin:

Weitere beliebte Strandbäder und Sommerbäder in der Hauptstadt:

Freibäder Berlin

Hier gelangen Sie zu unseren Listen der Strandbäder, Sommerbäder, Kombibäder und Kinderbäder.
Auf den Detailseiten der einzelnen Freibäder können Sie sich über die aktuellen Öffnungszeiten und Eintrittspreise in der Freibadsaison 2019 informieren! Finden Sie hier ein Freibad in Berlin :

Strandbäder in Berlin:

Berliner Freibäder

Aktuelles aus den Berliner Freibädern in der Freibadsaison 2019:

  • Richtiges Verhalten bei Hitze
  • Die Wassertemperatur der Berliner Seen liegt zur Zeit zwischen ca. 19°C und 21°C !
    Ein paar Beispiel: Wannsee ca. 20 °C; Müggelsee: 19°C; Tegeler See: 19°C (Stand: 09.7.19)
  • Viele Sommerbäder in Berlin sind zur Zeit sehr gut besucht! Zum Teil bilden sich an den Kassen lange Warteschlangen.
  • Der Badesee im FEZ bleibt 2019 geschlossen.
  • Super Sommer 2018 hat für einen Besucherrekord in den Berliner Freibädern gesorgt! Allein die 17 Freibäder, die unter der Regie der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) gemanagt werden, sind in der letzten Freibadsaison von rund 1,95 Millionen Gästen besucht worden.

Allgemeine Tipps für ungetrübten Badespaß in den Freibädern und an den wilden Badestellen:

  • Gehen Sie nicht mit vollem Magen ins Wasser
  • Gewöhnen Sie Ihren Körper langsam an das kalte Wasser
  • Springen Sie nie in unbekannte Gewässer. Sie wissen nicht wie tief das Wasser ist!
  • Gehen Sie nie angetrunken ins Wasser
  • Überschätzen Sie Ihre Kräfte nicht! (Nicht zu weit rausschwimmen!)
  • Viele Freibäder in Berlin haben eine "Hausordnung" - Beachten Sie diese!
  • Nehmen Sie Müll und Abfälle wieder mit nach Hause oder entsorgen Sie diese an dafür vorgesehenen Orten.
  • Nehmen Sie Rücksicht auf andere Badegäste.
  • Nehmen Sie möglichst wenig Wertsachen mit ins Freibad! Achten Sie auf Ihre Sachen!
  • Denken Sie an den Sonnenschutz. Ihre Haut wird es Ihnen danken. Tipps für die Hautpflege
  • Lesen Sie auch:
    Gesunde Bräune - Ist Selbstbräuner Creme schädlich?
  • Verlassen Sie bei Gewitter das Wasser.
  • Denken Sie auch an die Waldbrandgefahr!
    Rauchen Sie nicht im Wald! Vermeiden Sie offenes Feuer im Wald! Grillen Sie nicht an Seeufern!

Wichtige Telefonnummern und Links:
Sie wollen sich über die hygienische Qualität der Berliner Flüsse und Seen informieren? Während der offiziellen Badesaison vom 15. Mai bis zum 15. September eines jeden Jahres können Sie das Badegewässertelefon unter (030) 90229 5555 während der Bürozeiten von 7:00 - 19:00 Uhr erreichen!
Außerhalb der Bürozeiten erfolgt eine Tonbandansage zu den Berliner Badestellen.

Weiterführende Informationen über die Freibäder in der Hauptstadt finden Sie auch auf der Webseite der Berliner Bäderbetriebe unter www.berlinerbaeder.de

Telefonnummern für den Notfall:
Notruf der Berliner Feuerwehr: 112
DLRG Einsatzleitstelle: 030 / 36 20 95 - 0
(an den Wochenenden von April bis Oktober )
Im Notfall erreichen Sie die Berliner Polizei unter: 110
Eine Liste der Polizeidienststellen in Berlin
Tkni - Journalist aus Berlin

Ab ins kühle Nass: Berlins Freibäder läuten die Saison ein

Hartgesottene haben sich bereits am Karfreitag beim offiziellen Anbaden ins kühle Nass gewagt: Am 19. April läuteten drei Bäder, das Strandbad Wannsee, das Sommerbad Wilmersdorf und das Kreuzberger Prinzenbad die Freibadsaison ein. In den meisten Frei- und Strandbädern fällt der Startschuss in die Saison dann nach und nach im Mai und Juni. Über die genauen Öffnungszeiten können Sie sich auf den einzelnen Detailseiten informieren! Wann haben die Berlin Freibäder die Saison 2019 eröffnet?.

Mit über 30 Freibädern bietet die Hauptstadt ihren Bewohnern und Besuchern eine große Auswahl an unterschiedlichen Badelandschaften mit verschiedenen Ausstattungsmerkmalen wie Erlebnisbecken, Sprungtürmen und Rutschen, Liegewiesen oder Sandstränden, Bootsverleihstationen, Beachvolleyballplätzen für die Sportler und Spiel- und Planschwelten für die Kleinen. Es gibt die hippen Badeplätze wie den "Haubentaucher" in Friedrichshain, die familienfreundlichen wie das Sommerbad Humboldthain, das Kinderbad Platsch in Marzahn, das Sommerbad Neukölln, das Sommerbad Olympiastadion, das Kinderbad Monbijou und natürlich das legendäre Prinzenbad in Kreuzberg. Und wer Naturbadestellen dem gechlorten Wasser vorzieht, wird auch in einem Ballungsraum wie Berlin an vielen Orten fündig, u.a. am Weißen See, am Plötzensee, am Schlachtensee und natürlich auch an "Berlins Badewanne", dem Wannsee.

Die Bäder stocken personell auf: insgesamt 25 Bademeister und Rettungsschwimmer mehr am Beckenrand

Fast alle Bäder werden von den Berliner Bäder Betrieben unterhalten, nur einige wenige sind an andere Betreiber verpachtet. Die Stadt ist sich ihrer Verantwortung in diesem Bereich bewusst. Denn gerade in der Hauptstadt kommt den Bädern im Sommer eine besonders große Bedeutung zu. Lange nicht alle Bewohner können sich eine Urlaubsreise leisten, entsprechend frequentiert sind die heimischen Strände und Becken. Im vergangenen Hitze-Sommer (2018) überrannten die Berliner ihre Bäder mitunter sogar förmlich. Über 6.7 Millionen Gäste wurden gezählt - so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das führte einigerorts zu größeren Kapazitätsengpässen, insbesondere auch vor dem Hintergrund des nahezu alle Berliner Bäder betreffenden Sanierungsstaus und Personalmangels. Mitunter mussten Einlassstopps verhängt werden, um das Personal am Beckenrand nicht komplett zu überfordern. Dieses Jahr will man zumindest personell etwas besser gewappnet sein. Im Vergleich zum Vorjahr sollen in der Saison 2019 insgesamt 25 Bademeister und Rettungsschwimmer mehr in den Bädern die Sicherheit der Gäste gewährleisten.

Strandbad Wannsee: das europaweit größte Binnenseebad

Die drei beliebtesten Badeorte in Berlin sind der Wannsee im Westen, der Müggelsee im Osten und das Sommerbad Kreuzberg, im Volksmund auch einfach nur "Prinzenbad" genannt. Unter den dreien ist das Strandbad Wannsee wohl das berühmteste. "Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann nischt wie raus an Wannsee" sang einst Schlagersternchen Conny Froboess - und der Wannsee hatte seinen Ohrwurm. Auch über 110 Jahre nach Eröffnung ist das Strandbad noch immer ein Hit. Zumindest lassen darauf die Menschenmassen schließen, die im Hochsommer hierher pilgern. Manch einer mag das Gefühl bekommen, die halbe Stadt habe hier ihre Handtücher ausgerollt. Immerhin bietet das europaweit größte Binnenseebad mit seinem einen Kilometer langen Strand rund 50.000 Gästen Platz. Neben rund 300 Körben gibt es hier außerdem Beachvolleyball- und Fußballfeldern, Kinderspielplatz und Bootsverleih. Trotz Sanierungsproblemen ein Sehnsuchtsort der Berliner: Das traditionsreiche Strandbad Müggelsee Das Pendant zum Wannsee ist im Osten der Müggelsee, Berlins größter See.0
Zum Vergleich: Der Wannsee ist 273 Hektar groß, der Müggelsee stolze 740 Hektar. Hier lockt zum einen das kleine fremdverpachtete Seebad Friedrichshagen, eine sehr gepflegte, familienfreundliche Anlage, mit einem Mix aus Sandstrand und Liegewiesen, von wo aus man die vielen Boote und Wasservögel beobachten kann. Das große und traditionsreiche Strandbad Müggelsee hingegen wartet derzeit noch immer auf die bereits seit langen Jahren diskutierten Sanierungsarbeiten nach denkmalgerechtem Vorbild. Die bereits für den laufenden Sommerbetrieb 2019 geplanten Arbeiten sind erst einmal verschoben. Grund ist - wie so oft - fehlendes Geld, denn die Sanierung wird teurer als zunächst kalkuliert. Gebadet werden kann dort trotzdem, wenngleich auch ohne Badeaufsicht. Dafür ist der Eintritt nach wie vor frei. Nicht nur deswegen erfreut sich das dortige Strandareal trotz aller sanierungsstaubedingten Widrigkeiten einer großen Popularität. Es ist das Gefühl der Freiheit, das der fast schon wilde, ungezähmte Strand hier ausstrahlt. Der Müggelsee ist nach wie vor ein echter Sehnsuchtsort der Berliner.

Der Klassiker der Innenstädter: das legendäre Prinzenbad

Als echter Klassiker unter den Berlinern rangiert auch das Prinzenbad in der Kreuzberger Prinzenstraße seit seiner Eröffnung Mitte der 50er Jahre. Für viele, die in der Innenstadt leben, ist es das Sommerbad schlechthin. Im Repertoire hat das "Prinzen" eine schnelle Rutsche, zwei 50-Meter-Schwimmbecken, ausgedehnte Liegewiesen, ein Kinderbecken und einen Spielplatz mit Wasserplansche. Dennoch ist das Bad nicht ganz problembefreit, gilt es doch als berüchtigter Ort für Krawallmacher. Wer es entspannt mag, kommt also lieber am Vormittag. Doch selbst zu dieser Tageszeit dürfte hier nicht die ganze Saison über ein völlig ungetrübtes Badevergnügen gesichert sein. Bereits im Spätsommer sieht der Plan umfassende Bauarbeiten vor. Auf einer der Liegewiesen soll eine Schwimmhalle errichtet werden, die als Interimslösung dienen soll, um auszugleichen, dass das Spreewaldbad am nahegelegenen Görlitzer Park grundlegend saniert und daher für Jahre geschlossen sein wird. Wie im Prinzenbad diese Dezimierung der Liegewiese inklusive Lärmbelästigung durch Bauarbeiten bei den Stammgästen ankommen wird, bleibt abzuwarten.

Was die neue Freibadsaison 2019 für den Geldbeutel bedeutet: Wasserratten sparen wieder mit der Mehrfachkarte

Der Eintrittspreis in vielen Bäder (nicht in allen!): Haupttarif 5,50 €, ermäßigt 3,50 €, Abendtarif 3,50€.
Wie in den Vorjahren haben die Berliner Bäder Betriebe auch dieses Mal wieder eine Mehrfachkarte für die Sommersaison aufgelegt. Die Karte mit 20 Eintritten ist seit dem 30. März 2019 wieder im Angebot (im Vorverkauf bis 30.04.2019 für 60 Euro, danach 70 Euro bis zum Ende der Sommersaison). Die (übrigens auch übertragbare) Sommer-Mehrfachkarte gilt in allen teilnehmenden Berliner Freibädern und dank ihr kann man sich auch das Schlangestehen an den Kassen sparen - bei Hochbetrieb echt Gold wert.
Übersicht der Badestellen in Berlin - (Text: A.B. - Medienwissenschaftlerin / Autorin aus Berlin)

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