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Sehenswürdigkeiten in Berlin
Wie jede andere große Metropole besitzt auch Deutschlands Hauptstadt eine Reihe sehenswerter Gebäude, Orte und Einrichtungen. Einige davon sind weltweit bekannt und echte Touristen-Magneten, andere spiegeln die Einzigartigkeit Berlins nur im Verborgenen wider. Eine illustere Mischung lohnender Ausflugsziele für jeden Geschmack - und der Vorteil in Berlin: Egal wo man sich befindet, es gibt immer eine Attraktion in der Nähe.
Unsere Liste der Top 10 Sehenswürdigkeiten in Berlin
Erfahren Sie hier welche Top-Sehenswürdigkeiten Berlin zu bieten hat - von Wahrzeichen wie dem Brandenburger Tor über den Fernsehturm bis zum Berliner Dom.
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Welche Sehenswürdigkeiten möchten Sie sich ansehen?
Egal ob Museen, Schlösser, alte Plätze oder Gedenkstätten - alle Berliner Sehenswürdigkeiten nach Kategorie sortiert.
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Aktuelle Informationen für Berlin-Besucher
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Pazzi-Verschwörung im Bode-Museum - noch bis 20. September 2026
Im Bode-Museum auf der Museumsinsel läuft noch bis zum 20. September 2026 die Ausstellung Die Pazzi-Verschwörung: Macht, Gewalt und Kunst im Florenz der Renaissance. Sie zeigt Werke und Zeitzeugnisse rund um das Attentat auf die Medici im Jahr 1478.
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Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus
Bis 27. September 2026 zeigt die Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel die Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" mit Werken von Monet, Degas und Cézanne sowie weiteren Schlüsselarbeiten der klassischen Moderne.
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Der Berliner Funkturm wird 100
Der Berliner Funkturm feiert 2026 seinen 100. Geburtstag - das Wahrzeichen am Messegelände wurde im September 1926 eröffnet und ist bis heute eine der bekanntesten Aussichtsplattformen der Hauptstadt.
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Tag des offenen Denkmals am 13.09.2026
Am 13. September 2026 ist Tag des offenen Denkmals in Berlin. An diesem Tag öffnen viele sonst geschlossene Gebäude und Denkmäler der Hauptstadt ihre Türen für Besucher.
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Pergamonmuseum weiter geschlossen
Das Pergamonmuseum auf der Museumsinsel ist wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten weiterhin geschlossen. Das Museum gehört zu den bekanntesten Berliner Sehenswürdigkeiten - Teile der Sammlung sind in anderen Häusern zu sehen.
Es gibt viele Sehenswürdigkeiten in Berlin
Berlin ist immer eine Reise wert, heißt es. Das haben auch die unzähligen Besucher aus dem Rest Deutschlands und aus dem Ausland erkannt, die nicht nur das pulsierende Leben der Stadt mit den vielen Restaurants, Bars, Cafés und Clubs genießen, sondern sich auch an den vielen Sehenswürdigkeiten in Berlin erfreuen. Wer sich abseits der üblichen touristischen Pfade bewegt, entdeckt in Berlin neben den bekannten Wahrzeichen eine Reihe weiterer Zeugen der Jahrhunderte, auf die die Stadt zurückblickt.
In Berlin Sehenswürdigkeiten in der Nähe finden
Am einfachsten geht das in der alten und neuen Mitte der Hauptstadt: Eine Besonderheit von Berlin ist die dezentrale Struktur. Der ursprüngliche Kern der Stadt, der im 13. Jahrhundert entstand, befindet sich heute im Stadtteil Mitte direkt an der Spree. Wer den Geburtsort Berlins sucht, sollte sich daher das Nikolaiviertel mit der Nikolaikirche im Zentrum (Nikolaikirchpl., 10178 Berlin) anschauen. Diese ist das älteste, noch erhaltene Kirchengebäude in der Stadt, wird aber heute nicht mehr für religiöse Zwecke, sondern als Teil des Stadtmuseums genutzt.
Wenn man das Nikolaiviertel in Richtung Osten verlässt, erreicht man in wenigen Minuten das Rote Rathaus aus dem späten 19. Jahrhundert. Hier haben heute der Berliner Senat und der Regierende Bürgermeister ihre Amtsstuben. Mit dem Rücken zum Rathaus stehend, blickt man dann auf den Neptunbrunnen von Reinhold Begas aus dem 19. Jahrhundert, die Marienkirche aus dem 13. Jahrhundert und den Berliner Fernsehturm (Panoramastraße 1A, 10178 Berlin), der 1969 erbaut wurde und derzeit das vierthöchste Bauwerk Europas ist.
Über Unter den Linden bis zur Siegessäule
Ein Spaziergang vom Alexanderplatz vorbei am Fernsehturm in Richtung Westen führt zum Boulevard Unter den Linden, der einstigen Prachtstraße des preußischen Königs Friedrich I. Entlang geht es hier am Neubau des Berliner Stadtschlosses, am Zeughaus mit der unmittelbar benachbarten Neuen Wache, an der Staatsoper, Madame Tussauds, der Humboldt-Universität bis zum Brandenburger Tor am Pariser Platz. Von hier aus kann man bereits die Siegessäule am Großen Stern erblicken.
Sehenswert sind in Mitte auch die Museumsinsel und der Berliner Dom. Leibliche Genüsse und Sightseeing lassen sich indessen im ältesten Restaurant Berlins "Zur letzten Instanz" in der Waisenstraße verbinden, unweit der Ruine der Franziskaner-Klosterkirche, dem Stadtpalast Podewil und dem Stadtgericht. Architekturfreunde sollten sich das Gebäudeensemble am Gendarmenmarkt nicht entgehen lassen, zu dem neben dem Deutschen Dom und dem Französischen Dom auch das Gebäude der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gehört. Tipp: Es gibt auch tolle Segwaytouren durch Berlin.
Attraktionen im Westteil der Stadt
Das Zentrum des Berliner Westens befindet sich rund um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche im Ortsteil Charlottenburg unweit des Zoologischen Gartens. Auf diesen kann man übrigens vorzüglich von der oberen Etage des denkmalgeschützten und neu sanierten Bikinihauses blicken. Zwar ein Warenhaus, ist auch das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) sehenswert, das bereits im Jahr 1907 erbaut wurde.
Zu einem Wahrzeichen des Berliner Westteils gehört auch das Europa-Center, das nach dem Krieg auf dem Gelände des zweiten Romanischen Hauses erbaut wurde, das als Treffpunkt von Künstlern galt. Weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe sind das Schloss Bellevue (heute Amtssitz des Bundespräsidenten), der Funkturm Berlin (Adresse: Hammarskjöldpl., 14055 Berlin) und das Internationale Congress Centrum Berlin (ICC).
Sehenswertes für Architekturfans
Alle architektonischen Perlen der Stadt aufzuzählen ist kaum möglich, denn viele namhafte Architekten haben in der Stadt gewirkt. Sehenswerte Bauprojekte sind zum Beispiel das Corbusier-Haus in Charlottenburg, die Bauten des sozialistischen Realismus rund um den Strausberger Platz und entlang der Karl-Marx-Allee sowie die Hufeisensiedlung, die nach Plänen des Architekten Bruno Taut im Ortsteil Britz erbaut wurde.
Auch Fans der Industriearchitektur finden viel Sehenswertes in Berlin: Markante Gebäude sind beispielsweise der Borsigturm in Reinickendorf sowie die Gasometer in Schöneberg und Mariendorf.
Schlösser, Gärten und Kuriositäten
Ohne die zahlreichen Schlösser und Gärten Berlins zu erwähnen, wäre die Liste der Berliner Sehenswürdigkeiten nicht komplett. Die bekanntesten und größten Schlösser sind das Schloss Charlottenburg (Spandauer Damm 10-22, 14059 Berlin, mit dem Mausoleum), das Jagdschloss Grunewald, das Schloss Köpenick (Schlossinsel 1, 12557 Berlin) und das Schloss Glienicke unweit der Glienicker Brücke, die während des Kalten Krieges als Austauschplatz von Agenten zwischen Ost und West bekannt wurde. All diese Schlösser sind von schönen Parks umgeben.
Wer sich besonders für Blumen und Pflanzen interessiert, sollte nicht versäumen, den Botanischen Garten aufzusuchen, der als größter seiner Art in Deutschland gilt.
Manchen Besuchern fallen beim Spaziergang durch die Stadt grün lackierte Pavillons auf, deren Außenwände aus verzierten Gusseisenplatten bestehen. An diesen sollte man nicht achtlos vorübergehen, denn es handelt sich hierbei um die Vorgänger der heutigen öffentlichen Toiletten. Im Volksmund werden diese Anlagen scherzhaft Café Achteck genannt und ihre Form entspricht den Entwürfen des Berliner Baustadtrats Carl Theodor Rospatt von 1878. Ein weiteres Kuriosum sind die Litfaßsäulen, die von dem Berliner Drucker Ernst Litfaß um 1850 erfunden wurden und noch immer in der Stadt zu finden sind. Auch das RAW-Gelände in Friedrichshain sollten Sie sich mal anschauen. Wer sich für Kunst interessiert, findet auch viel Straßenkunst in Berlin.
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