Museumsinsel Berlin

Museumsinsel Berlin
Die alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel Berlin. Foto © Philip Lange

Die Berliner Museumsinsel

Im Herzen unserer Hauptstadt (nicht weit entfernt vom Alexanderplatz) liegt die Berliner Museumsinsel, sie ist die nördliche Spitze der Spreeinsel und mit ihren zahlreichen Museen heute ein viel besuchter Anlaufpunkt für Touristen und Einheimische. Sie ist aber auch einer der wichtigsten Museumskomplexe der Welt und seit 1999 Teil des Weltkulturerbes der UNESCO.

Museen auf der Museumsinsel Berlin

Welche Museen gibt es auf der Museumsinsel Berlin?

Geschichte der Museumsinsel in Berlin

Die Museumsinsel in Berlin blickt auf eine lange, aufregende Geschichte zurück.

Das Bodemuseum auf der Berliner Museumsinsel
Auch das Bodemuseum befindet sich auf der Museumsinsel Berlin
Foto © Fotowahn
Alles begann Ende des 18.Jahrhunderts, als König Friedrich Wilhelm II. den Vorschlag des Archäologen Hirt aufgriff ein Museum, für die Ausstellung antiker und neuzeitlicher Kunstschätze, zu errichten. 1810 fiel dann der Beschluss ein solches Museum zu errichten. Mit der Planung wurde Karl Friedrich Schinkel beauftragt, Alexander von Humboldt übernahm die Leitung der Kommission zur Errichtung des Museums. 1830 entstand, als erster Bau, das Alte Museum. Wenige Jahre später folgten dann das heutige Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode - Museum und 1930 das Pergamonmuseum. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Museumsinsel zu über 70 Prozent zerstört. Beim Wiederaufbau, wurde das Neue Museum ausgelassen, da es zu schwer beschädigt worden war. Nachdem die Kritik an der fehlenden Sanierung jedoch immer lauter wurde, das Neue Museum war mittlerweile als Schandfleck verschrien, entschied man Ende der 80er Jahre die aufwendigen Sanierungsarbeiten zu beginnen. Aufgrund der enormen Kosten lagen diese Pläne bis zur Wiedervereinigung auf Eis.
Ende der 90er Jahre begannen dann endgültig die Sanierungsarbeiten, kurz danach beschloss die Stiftung Preußischer Kulturbesitz den Masterplan zur Sanierung der Museumsinsel. Der heutige Aufbau der Museumsinsel ist charakterisiert durch die Monbijoubrücke, die die Insel mit beiden Ufern der Spree verbindet. Die Brücke bildet den Eingang zum Bode - Museum, das mit seiner großen Kuppel den Norden der Museumsinsel beherrscht. Im südlichen Teil der Insel liegt das Pergamonmuseum. Das Pergamonmuseum ist nicht nur der neueste Bau der Insel, es ist auch das Museum mit den meisten Besuchern, weil es aufgrund seiner antiken Monumentalbauten auch international berühmt wurde und noch bis heute ist. Namensgeber für das Museum ist der gleichnamige Pergamonaltar. Im Westen schließt sich das Neue Museum und im Osten die Alte Nationalgalerie an. Das Freigelände vor der Museumsinsel wird im Sommer oft für Freiluftkino und andere Open-Air-Veranstaltungen genutzt.

Eintrittspreise für die Museumsinsel Berlin

  • Die Eintrittspreise der Museen auf der Museumsinsel Berlin liegen zwischen 10 Euro (ermäßigt 5 Euro)
    und 14 Euro (ermäßigt 7 Euro).
  • Der Eintrittspreis für alle Ausstellungen auf der Berliner Museumsinsel beträgt 18 Euro / ermäßigt 9 Euro
  • Noch günstiger wird der Eintritt für die Museen auf der Museumsinsel in Berlin mit einer Jahreskarte der Staatlichen Museen zu Berlin!( ab 25 Euro )

Öffnungszeiten auf der Berliner Museumsinsel

Die Öffnungszeiten der Museen auf der Berliner Museumsinsel sind leider nicht ganz einheitlich!
Alle Museen sind aber Dienstags, Mittwochs, Freitags, Samstags und Sonntags von
10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet!
Das Neue Museum und das Pergamonmuseum sind auch am Montag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr für Sie geöffnet.
Die Alte Nationalgalerie, das Alte Museum und das Bode Museum sind am Montag geschlossen!
Am Donnerstag sind alle Museen auf der Museumsinsel Berlin bis 20:00 Uhr offen!
Bitte beachten Sie, dass die Öffnungszeiten auf der Museumsinsel Berlin an Feiertagen abweichen können!

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Welche Museen gibt es auf der Berliner Museumsinsel?

Das Altes Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum, das Neue Museum und natürlich das Pergamonmuseum.
Die fünf Museen der Museumsinsel Berlin gehören allesamt zum Museumsverbund der Staatlichen Museen zu Berlin und sind somit auch Teil der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Das Alte Museum beherbergt eine Antikensammlung mit Skulpturen, Schmuck und Waffen der griechischen Kunst- und Kulturgeschichte. Das Neue Museum wird nach wie vor saniert, soll aber nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten die neue Herberge des Ägyptischen Museums werden. Im Dreiflügeligen Pergamonmuseum sind Architekturaufbauten, sowie griechische und römische Skulpturen der Antikensammlung untergebracht. Es wurde weltweit bekannt durch die imposanten Rekonstruktionen des Pergamonaltars, dem Markttor von Milet und dem Ischtar-Tor. Die Kunst - und Gemäldesammlung der Alten Nationalgalerie umfasst Werke von Caspar David Friedrich bis hin zu Fresken der römischen Nazarener. Im vergangenen Jahr wurde das Bode-Museum wiedereröffnet. Es beherbergt neben dem Museum für Byzantinische Kunst auch das Münzkabinett, mit einer Sammlung von Münzen aus dem 7.Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Text: N.S., Stand: 17.06.2015

Anfahrt zur Museumsinsel Berlin

Die Anfahrt mit dem Auto zur Museumsinsel Berlin erfolgt am besten über die B1, B2 oder B5.
(Rechnen Sie mit Staus in Berlin Mitte und einer angespannten Parkplatzsituation rund um die Museumsinsel in Berlin sowie in der ganzen Berliner Innenstadt!)

Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Berliner Museumsinsel
S-Bahn: S5, S7, S75 bis Hackescher Markt
Bus: 100, 200 bis Lustgarten
100, 200, M48, TXL bis Spandauer Str. / Marienkirche
100, 200, TXL bis Staatsoper
Tram: 12, M1 bis Am Kupfergraben
12, M1 bis Georgenstr. / Am Kupfergraben oder Universitätsstr. Oder auch mit der Linie 12, M1 oder M5 bis Monbijouplatz. Oder Sie fahren mit der 12, M1, M4, M5, M6 bis S Hackescher Markt sowie mit der M4, M5, M6 bis Spandauer Str. / Marienkirche

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Museen in Berlin:

Stand: 06.09.2017