Altes Museum Berlin

Altes Museum auf der Museumsinsel Berlin
Das Alte Museum Berlin ist schon von außen sehenswert - Foto © Renáta Sedmáková

Das Alte Museum auf der Museumsinsel Berlin

Das Alte Museum befindet sich auf der Berliner Museumsinsel und beherbergt die Antikensammlung. Sehenswert ist aber nicht nur die Ausstellung, sondern auch das Gebäude selbst.

Das Alte Museum in Berlin

Die wichtigsten Informationen über das Alte Museum Berlin auf einen Blick:

Altes Museum
Am Lustgarten
10178 Berlin Mitte
Telefon: 030/ 266 42 42 42

Was gibt es im Alten Museum zu sehen?
Das Alte Museum Berlin beherbergt die Antikensammlung mit einer Dauerausstellung zur Kunst und Kultur der Griechen, Etrusker und Römer. Desweiteren gibt es auch wechselnde Sonderausstellungen.

Öffnungszeiten vom Alten Museum

Mo geschlossen
Di, Mi 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Do 10:00 Uhr - 20:00 Uhr
Fr - So 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mehr Infos zu den Öffnungszeiten

Eintrittspreise Altes Museum Berlin

Weitere Museen in Berlin

Das Alte Museum in Berlin - Kunst der Antike in klassizistischem Gebäude

Berlin ist reich an historischen Gebäuden, wie dem Alten Museum, das zwischen dem Berliner Dom und dem Deutschen Historischen Museum auf der Museumsinsel liegt und ein Magnet für Berliner und Touristen ist. Im Sommer lädt der Lustgarten vor dem Haus zur Rast auf den Rasenflächen rings um die große Granitschale oder auf der Freitreppe des Museums ein, wenn Augen und Füße vom Besuch der Ausstellungen müde sind. Neben den Sammlungen zeigt das Museum regelmäßig wechselnde Ausstellungen. Außerdem gibt es zahlreiche Veranstaltungen und Workshops für Kinder und Erwachsene.

Die Architektur des Alten Museums

Das Alte Museum im Zentrum Berlins gehört zu den schönsten klassizistischen Gebäuden der Stadt. Erbaut wurde das Haus zwischen 1823 und 1830 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel, der Berlin mit vielen Bauten geprägt hat, wie zum Beispiel mit der Friedrichswerderschen Kirche, dem Schauspielhaus am Gendarmenmarkt und der Schlossbrücke in Berlin-Mitte. Schinkel hatte vom damaligen König Friedrich Wilhelm III. den Auftrag erhalten, ein Gebäude für ein Museum im Stil der Antike zu erschaffen. Da Schinkel vorher bereits mit der Umgestaltung des Doms beauftragt worden war und Einfluss auf die Gestaltung des Lustgartens durch Peter Joseph Lenné nahm, entstand ein harmonisches Ensemble gegenüber des damaligen Stadtschlosses. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Alte Museum stark zerstört, aber bereits ab 1951 nahezu originalgetreu wieder aufgebaut. Heute ist das Haus denkmalgeschützt und gehört seit 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Vom Königlichen Museum zum Alten Museum

Das Museum wurde zwar zunächst als Neues Museum eröffnet, erhielt aber später den Namen Königliches Museum, den es bis 1845 beibehielt. Mit dem Bau sollten Sammlungen, die bisher nur wenige Menschen sehen konnten, auch einer größeren Masse zugänglich gemacht werden. Damit wurde den Wünschen des aufstrebenden deutschen Bürgertums nach Bildung und Kultur Rechnung getragen, wie noch heute die lateinische Weihinschrift an der Vorderseite des Gebäudes aufzeigt. Hier steht, dass Friedrich Wilhelm III. das Museum für das Studium der Altertümer und der freien Künste gestiftet hat. Ursprünglich sollten alle Berliner Kunstsammlungen in dem Haus untergebracht werden. Ab 1904 fand dann aber die Antikensammlung ihr Zuhause, bis sie im Zweiten Weltkrieg ausgelagert wurde. Nach dem Wiederaufbau zog auch die Antikensammlung wieder in ihr Heim, die mittlerweile durch eine Münzsammlung ergänzt wird.

Die Antikensammlung - eine der bedeutendsten Sammlungen antiker Kunst weltweit

Bereits der brandenburgische Kurfürst Friedrich Wilhelm begann gegen Ende des 17. Jahrhunderts mit einer Sammlung von Kunstwerken aus der Antike, die durch seine Nachfahren fortgeführt wurde. Zu den bedeutendsten Exponaten gehörten die Sammlungen von Giovanni Pietro Bellori, einem römischen Archäologen, und die Sammlung des Kardinals Melchior de Polignac. Bis zum Bau des Alten Museums waren die antiken Werke nur in den königlichen Schlössern sowie im Antikentempel im Park vom Potsdamer Schloss Sanssouci durch ausgewählte Besucher zu bewundern. Ab 1830 fanden sie ihren Platz in Berlin, bis die Sammlung durch die Wirren des Zweiten Weltkriegs jäh auseinandergerissen wurde. Unter anderem wurden viele Werke ausgelagert oder durch die Rote Armee konfisziert und in die damalige Sowjetunion gebracht. Nach 1958 kamen viele Kunstwerke wieder zurück nach Deutschland und wurden zunächst im Pergamonmuseum ausgestellt. Ein Teil der Sammlung, der nach Thüringen ausgelagert und durch die Amerikaner nach Westdeutschland gebracht worden war, kam nach Westberlin und wurde ab 1960 in einem Kasernengebäude gegenüber des Schlosses Charlottenburg gezeigt. Im Zuge der Wiedervereinigung wurde auch die Antikensammlung wieder zusammengeführt und ist heute im Alten Museum zu sehen.

Alle Infos zum Alten Museum auf einen Klick:

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Wichtige Informationen für Besucher des Alten Museum Berlin:

Adresse:
Neues Museum Berlin
Bodestraße
10178 Berlin Mitte
Telefon: 030/ 266 42 42 42

Ausführliche Eintrittspreise im Alten Museum Berlin

Normal: 10,00 Euro
Ermäßigt: 5,00 Euro
Museumsinsel alle Ausstellungen 18,00 Euro, ermäßigt 9,00 Euro
Jahreskarte Staatliche Museen zu Berlin ab 25,00 Euro
Museumspass Berlin 3-Tage-Karte 29,00 Euro, ermäßigt 14,50 Euro

Ausführliche Öffnungszeiten im Alten Museum:

Montag geschlossen
Dienstag, Mittwoch 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 Uhr - 20:00 Uhr
Freitag - Sonntag 10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Das Obergeschoss wird um 11:00 Uhr geöffnet. Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung.

Bitte beachten Sie:
Das Alte Museum ist an Heiligabend und Silvester 2017 geschlossen.
1. & 2. Feiertag geöffnet wie Sonntag
Neujahr 2018 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Öffentlicher Nahverkehr:
U-Bahn U6 (Friedrichstraße)
S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); S5, S7, S75 (Hackescher Markt)
Tram M1, 12 (Am Kupfergraben); M4, M5, M6 (Hackescher Markt)
Bus TXL (Staatsoper); 100, 200 (Lustgarten); 147 (Friedrichstraße)
Das Alte Museum im Internet: http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/altes-museum/

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Text: H. J. / Stand: 22.11.2017