Elektrosmog in Berlin

Text: D. D. E. / Zuletzt aktualisiert: 30.06.2019

Mobilfunkantennen auf dem Dach
Elektrosmog in Berlin - Beispielfoto: © Kara - stock.adobe.com

Elektrosmog - Wohlfühlkiller in der Wohnung?

"Elektrosmog" dürfte heutzutage jedem ein Begriff sein. Die Tatsache, dass man mit dem Begriff "Elektrosmog" die magnetischen und elektromagnetischen Felder meint, die uns ständig umgeben, taucht in regelmäßigen Abständen in den Medien auf. Aber welchen Einfluss haben diese Felder auf uns? Völlig harmlos oder gibt es doch eine Wirkung auf den Menschen?

Elektrosmog in der Wohnung - Ein Thema, das die Öffentlichkeit lange nicht wahrgenommen hat

Elektrosmog gibt es seit Erfindung der Elektrizität und deren Einzug in die privaten Haushalte. Es war zwar seit jeher bekannt, dass beim Fluss von Strom durch eine Leitung ein magnetisches Feld entsteht, allerdings untersuchte man lange Zeit überhaupt nicht, ob diese Felder irgendeine Wirkung auf den menschlichen Körper haben. Erst im Zuge der Errichtung von Mobilfunkantennen im großen Stil, begann man, sich ernsthafter mit dem Thema zu befassen. Grund dafür waren die hohen Sendefrequenzen, mit denen die Mobilfunkbetreiber arbeiten. Sie bewegen sich in Bereichen, mit denen auch Mikrowellenherde arbeiten, deren thermische Wirkung unbestritten ist. Zwar ist die Sendeleistung der Mobilfunkstationen sehr viel geringer, aber eine Wirkung auf den menschlichen Organismus war zu befürchten.

Der Mensch und der Elektrosmog

Die thermische Strahlung ist bislang die einzig wirklich nachgewiesene Auswirkung dieser hochfrequenten Felder. Man hat in den vergangenen Jahren verschiedene Studien durchgeführt, die den negativen Einfluss auf den Menschen belegen sollten - ein wirklicher Beweis konnte nicht herbeigeführt werden. Allerdings waren die Studienergebnisse aller befragten und untersuchten Personen sehr ähnlich. So konnte beobachtet werden, dass der nächtliche Schlaf in einem hohen elektromagnetischen Feld deutlich unruhiger und gestörter als in einem feldfreien Raum war. Durch das regelmäßige Schlafen ohne weiteren elektronmagnetischen Einfluss wurde über eine deutliche Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens berichtet. Mehr zum Thema Schlafstörungen
Langzeitwirkung und Folgeschäden durch Elektrosmog konnte man bislang ebenfalls nicht beweisen. Da man die Spätfolgen von radioaktiver Strahlung und der Röntgenstrahlung kennt, schließt man nicht aus, dass sich Folgen des Elektrosmogs erst nach Jahren zeigen.

Was tun gegen Elektrosmog im Schlafzimmer und der Wohnung?

In unserer Gesellschaft lässt sich der Kontakt mit Elektrosmog praktisch nicht vermeiden. Es gibt aber einige Möglichkeiten, die Belastung in der eigenen Wohnung zu reduzieren. Jedes elektrische Gerät gibt eine Strahlung ab, sobald es mit Strom versorgt wird. Selbst die Stromleitungen in den Wänden strahlen. Um die Strahlung auf den Körper möglichst gering zu halten, sollten Geräte nicht unmittelbar in den Bereichen positioniert werden, an denen man sich längere Zeit aufhält, beispielsweise direkt neben der Couch. Das Schlafzimmer sollte möglichst frei von elektrischen Geräten sein. Verbannen Sie also Ihren Fernseher, Telefon und sogar den Radiowecker aus dem Raum. Es sollte zudem darauf geachtet werden, dass das Kopfende des Bettes nicht unmittelbar an einen Schalter oder an Steckdosen grenzt. So können Sie bei einem "strahlenreduzierten" Schlaf neue Kraft tanken. Weiterer Vorteil: Je weniger Geräte, umso weniger Strom verbrauchen Sie! (Weitere Energiespartipps)

Elektrosmog - nicht nur in Berlin ein Problem!

Elektrosmog ist allgegenwärtig. Wenn auch noch nicht alle Auswirkungen erforscht sind, so ist dennoch weniger oftmals mehr. Weniger Strahlung durch gezielte Platzierung Ihrer Elektrogeräte in den eigenen vier Wänden kann Ihnen ein Plus an Wohlbefinden schenken. Probieren Sie es doch einfach mal aus!

Hilfe bei Elektrosmog in Berlin:
Bei Problemen mit Elektrosmog in Berlin wenden Sie sich bitte an Ihr Umweltamt! Dieses finden Sie im Bezirksamt Ihres Bezirks.

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